Glückliche Beziehung 5 Dinge, die glückliche Paare anders machen

5 Dinge, die glückliche Paare anders machen
Für immer verliebt – ist das möglich? Wenn es nach der Wissenschaft geht, lässt sich eine glückliche Beziehung auf alle Fälle konservieren © Anchiy / Shutterstock.com

Was macht eine glückliche Beziehung aus? Und lässt sich das Gefühl des Verliebtseins irgendwie konservieren? 5 Dinge, die jeder sofort verbessern kann

Sind Paare, die hier und da auf einer Art Glückseligkeitswolke an uns vorbeischweben, eigentlich allesamt frisch verknallt? Dieses Dauergrinsen und das In-den-Haaren-des-Anderen-Herumwuscheln hört doch zwangsläufig nach ein paar Monaten auf, wenn die ersten Fetzen geflogen sind und die schnöden Macken langsam anfangen zu nerven.

Oder kann man den Verknalltheits-Status vielleicht doch irgendwie beibehalten? Eine glückliche Beziehung quasi konservieren, um immer ein bisschen diese Aura mit sich herumzutragen, wie man sie eben nur von frisch Verliebten kennt – oder von denen, die wirklich und wahrhaftig glücklich sind. Ja, ganz recht; die gibt es wirklich. Paare, die sich nach Jahren noch genauso granatenmäßig gut finden wie ganz am Anfang. Die Frage ist: Wie machen die das? Wie schaffen diese Menschen es, ihre glückliche Beziehung im Peace-Love-Harmony-Zustand einzufrieren?

Forscher haben 5 Dinge ermittelt, die glückliche Paare allesamt gemein haben:

1. Glückliche Paare haben verdammt viel Sex

Okay, ein ganz abgefahrener Fakt gleich zu Beginn: Regelmäßiger Sex soll laut der Forscher ein ähnliches Glücksgefühl hervorrufen wie eine Gehaltserhöhung von rund 50.000 Euro. Das jedenfalls sagen Wissenschaftler der University of Warwick. Noch ein guter Grund für mehr Action im Schlafzimmer: An der University of Colorado Boulder wurde offenbar nachgewiesen, dass Paare, die sich mindestens 2-mal pro Woche durch die Laken wühlen, rund 33 Prozent glücklicher sind als diejenigen, die im Bett lieber nur schlafen.

    5 Dinge, die glückliche Paare anders machen
    Eine gute Freundschaft ist nicht selten die ideale Basis für eine glückliche Beziehung © Anchiy / Shutterstock.com

    2. Glückliche Partner sind gute Freunde

    Viele Paare waren vor ihrer Beziehung gute Freunde. Das hilft der späteren Partnerschaft enorm. Sie kennen sich schon und Sie konnten sich langsam lieben lernen. Eine Studie, die im Journal of Social and Personal Relationships erschienen ist, besagt: Paare, denen ihre Freundschaft besonders wichtig ist, sind auch langfristig glücklicher in der Beziehung und haben obendrein sogar ein erfüllteres Sexleben.

    3. Zufriedene Paare haben zufriedene Freunde

    Statistisch gesehen neigen Paare, deren Freunde geschieden sind oder in Trennung leben, eher dazu, auch die eigene Beziehung mehr in Frage zu stellen und zu kritisieren. Die Gefahr einer Trennung ist tatsächlich höher, wenn die beste Freundin oder der beste Kumpel gerade eine Beziehungskrise durchmachen. Aus dem einfachen Grund, weil man sich plötzlich fragt, ob es in der eigenen Beziehung nicht ähnliche Konflikte gibt. Diesen "Nachahmeffekt" können Sie aber auch auf positive Weise für sich nutzen: Umgeben Sie sich mit Leuten, die in ebenso glücklichen Beziehungen stecken wie Sie.

    5 Geheimnisse glücklicher Paare entschlüsselt
    Umgeben Sie sich mit Leuten, die in ebenso glücklichen Beziehungen stecken wie Sie selbst © Anchiy / Shutterstock.com

    4. Sie schlafen gut

    Wir alle wissen, dass wenig Schlaf und viel Stress die schlechteste Kombination für unsere Stimmung ist. Man ist automatisch gereizter und fängt mitunter Diskussionen an, die unter anderen Umständen gar nicht erst entstanden wären. Eine Studie der University of Arizona hat das jetzt auch bewiesen. Frauen, die schlecht schlafen, haben laut der Forscher tendenziell mehr Beziehungsprobleme als diejenigen, die sich über erholsamen Schlaf freuen dürfen.

    5. Sie trinken gleich viel

    Es mag komisch klingen, aber: Forscher der University of Michigan wollen herausgefunden haben, dass Paare, die etwa gleich viel Alkohol zu sich nehmen, glücklicher sind als solche, bei denen nur einer der Partner trinkt. Selbige Studie besagt außerdem, dass Paare, die sich abends hin und wieder gemeinsam 1 oder 2 Gläser Wein gönnten, weniger Konfliktsituationen verbuchten. Selbst in Situationen, in denen sie gegenteiliger Meinung waren, blieben diejenigen, die etwas tranken, ruhiger und gelassener als die Abstinenten. Aber Vorsicht: Die Forscher wollen auf keinen Fall dazu animieren, mehr Alkohol zu trinken.

    01.12.2016| © womenshealth.de
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