Energy-Boost 8 Tipps für mehr Energie im Alltag

Energiegeladen durch den Tag
Mit kleinen Veränderungen können Sie dem Nachmittagshänger ein Schnippchen schlagen © Yulia Grigoryeva / Shutterstock.com

Diese 8 Strategien helfen Ihnen, voller Energie den Arbeitstag zu meistern. Ganz ohne blödes Nachmittagstief und ohne literweise Kaffee zu kippen

Wenn selbst der fünfte Kaffee einfach nicht (mehr) den erhofften Hallo-wach-Effekt bringt, ist der Tag für viele meist gelaufen. Dabei ist es gar nicht so schwer, Ihre Energie-Akkus im Alltag immer wieder aufzuladen. Denn schon kleine Maßnahmen können Ihnen zu großen Energieschüben verhelfen. Deshalb haben wir Ihnen hier die 8 besten Tipps für mehr Energie im Alltag zusammengestellt – vom Aufstehen bis zum Feierabend. Probieren Sie es aus!

7 Uhr – Vorhang auf!

Es werde Licht! Und zwar in Ihrer Wohnung. Sobald Sie aufstehen, sollten Sie zum Fenster gehen und erst einmal das Sonnenlicht hereinlassen. Das signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, "hochzufahren" und in den Wach-Modus zu schalten. Draußen ist es bewölkt oder immer noch dunkel? Spezielle Lichter und Wake up Lights mit integriertem Wecker simulieren das natürliche Licht der Sonne und wecken uns so besonders schonend.

7.30 Uhr – Eiskalte Dusche

Jetzt müssen Sie ganz stark sein: Sie dürfen zwar in der Früh in die heiße Dusche steigen, aber bevor Sie diese wieder verlassen, stellen Sie auf kalt um und lassen das eiskalte Wasser auf sich niederprasseln. Und zwar mindestens 1 Minute lang: Es hilft wirklich! So wach waren Sie morgens noch nie, versprochen! Ganz nebenbei verhilft so eine Wechseldusche auch noch zu rosiger und praller Haut. Die Überwindung lohnt sich also gleich doppelt. Wem das ein bisschen zu viel ist, der kann erst einmal nur dem Gesicht starten.

10.15 Uhr – Lachen Sie mehr!

Gute Stimmung wird Ihre Leistung stark vorantreiben. Treffen Sie sich mit der Kollegin zum Kaffee und tauschen Sie peinliche oder lustige Geschichten aus oder scherzen Sie mit dem heißen Kerl von gegenüber herum. Schon 15 Minuten Lachen täglich stimuliert nämlich die Durchblutung, was wiederum mehr Sauerstoff in Ihr Gehirn pumpt und der Müdigkeit keine Chance lässt. Und wer weiß, wo Ihre entspannte und lustige Art noch hinführt …

13 Uhr – Kohlenhydrate statt Koffein

Mittagszeit! Entgegen der allgemeinen Meinung muss eine kohlenhydratreiche Mahlzeit nicht zwangsläufig müde machen, wenn man die richtigen Carbs isst und sie clever mit anderen Energielieferanten kombiniert: Kohlenhydrate und Ballaststoffe kontrollieren den Blutzucker, durch die Kombi mit hochwertigen Proteine und gesunden Fette fühlen Sie sich dauerhaft satt. Gute Beispiele: Süßkartoffel(n) mit Quark und einem Stück Fisch oder Fleisch, oder auch Vollkornbrot mit zerdrückter Avocado statt Butter.

Mehr Energie im Alltag
Kühle Luft atmen – das macht den Kopf frei und gibt uns einen neuen Energiekick © Aleshyn_Andrei / Shutterstock.com

15 Uhr – Frischluft tanken

Jetzt schlägt das Nachmittagstief meist erst so richtig zu. Bleiben Sie stark und gönnen Sie sich 5 Minuten Pause. Und zwar am besten draußen. Wie schon erwähnt, Sauerstoff im Gehirn hilft der Leistungsfähigkeit. Die einfachste Methode: Direkt frische Luft einatmen. Noch besser ist der Effekt, wenn es draußen kühl ist. Also für ein paar Minuten ohne Jacke auf die Terrasse oder vor die Tür setzen, das fördert übrigens auch die Abwehrkräfte.

17 Uhr – Kaugummi kauen

Kaubewegungen des Kiefers erhöhen die Aufmerksamkeit. Studien beweisen, dass man mit Kaugummi im Mund schneller reagiert, fokussierter ist und eine bessere Stimmung hat. Das kann daran liegen, dass die Kaubewegung den Blutfluss steigert und dadurch dem Gehirn mehr Sauerstoff liefert. Allerdings funktioniert das nicht auf Dauer. Der Energieschub beschränkt sich auf etwa 15 Minuten. Hier ist strategisches Einsetzen gefragt.

18 Uhr – Tiefes Ein- und Ausatmen

Der Tag ist fast geschafft. Jetzt nicht nachlassen! Hier ist eine Atemtechnik, die ebenfalls Ihre Aufmerksamkeitsspanne verlängert und Reaktionszeiten verkürzt: Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln im Sitzen an und ziehen Sie den Bauch stark ein, um Luft aus sich herauszupressen. Wenn Ihre Bauchmuskeln dann wieder entspannen, entsteht ein Mini-Vakuum, wodurch automatisch wieder Luft eingesaugt wird. Machen Sie das ganze zehn Mal, danach fühlen Sie sich gleich viel besser.

18.30 Uhr – Sehen Sie rot!

Für viele von uns geht es spätestens jetzt nach Hause. Wenn Sie doch noch Überstunden machen, dann kommen Sie doch demnächst mal mit roten Fingernägeln ins Büro. Warum das? Dinge in roter Farbe können Studien zufolge einen zeitweiligen Energieschub verleihen. Der Grund: Rot ist für uns eine Signalfarbe, wie zum Beispiel eine rote Ampel oder ein rotes Stoppschild. Kommt also rote Farbe in unser Blickfeld, sind wir automatisch aufmerksamer. Praktisch. Da Sie sich allerdings sicher keine Chilischoten auf den Schreibtisch legen wollen, malen Sie einfach die Fingernägel rot an. Perfekt auch für den Ausklang des Tages in der Bar beim entspannten Glas (Rot)Wein.

Fazit: Kleine Maßnahmen, große Wirkung

Sie sehen: Mit kleinen Veränderungen können Sie dem Nachmittagshänger ein Schnippchen schlagen. Manche kosten vielleicht zunächst ein wenig Überwindung (Stichwort Wechselduschen ... ), aber es lohnt sich. Denn mit vollen Energie-Akkus geht Ihnen die Arbeit viel leichter von der Hand.

04.11.2016| Cornelia Holzbauer © womenshealth.de
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