Fahrrad-Tipps: 8 Fahrrad-Probleme clever gelöst

Helmfrisur, Plattfuß, Schraube locker - mit unseren Fahrrad-Tipps bremst Sie nichts mehr aus © LOFTFLOW / Shutterstock.com

Sie würden ja gern mehr Rad fahren, aber die Frisur passt nicht unter den Helm und das Rad steht eh mit Plattfuß im Keller? So helfen sie sich selbst

Wir liefern für jedes Fahrrad-Problem den passenden Fahrrad-Life-Hack:

1. Hilfe, Helmfrisur!

Ohne Helm geht’s nicht. Nur leider ­versaut uns der schützende Kopfschmuck gern mal die Haarpracht. Das passiert nicht, wenn Sie die richtige Fahrrad-Frise haben. Reiterinnen sind da ein gutes Vorbild: Sie haben tolle Flecht­frisuren. Hinten oder seitlich, französisch oder holländisch – die meisten Zöpfe lassen sich easy selbst flechten. Zur Not tut’s auch ein tiefer Dutt.

2. Achtung, Glättegefahr!

Spikes sind nur bei geschlossener Schnee­decke sinnvoll – also in der Stadt eher selten. Es gibt aber auch für Fahrräder Winterreifen. Noch mehr Grip bekommen Sie, indem Sie den Luftdruck etwas verringern. Außerdem ist es bei Glätte sinnvoll, generell langsamer und mit mehr Abstand zum Vordermann zu fahren und in Kurven weder zu bremsen noch zu treten. In der dunklen Jahreszeit besonders wichtig: Beleuchtung und reflektierende Kleidung.

3. Bremse kaputt: Jetzt gibt's kein Halten mehr

Zieht die Felgenbremse nicht richtig, überprüfen Sie die Bremsbeläge: Ein paar Abnutzungserscheinungen sind okay, sind die Belege zu stark abgefahren, müssen sie ausgetauscht werden. Checken Sie danach, ob der Bremszug funktioniert: Dafür am Brems­hebel ziehen, dann bewegen sich Kabel und Bremsklötze. Tun sie das nicht, ist das Kabel nicht richtig eingespannt, steckt fest oder ist gebrochen. Oft hilft schon das Nachstellen der Schraube am Griff.

Mit ein paar einfachen Handgriffen wird jedes Outfit fahrradtauglich. © MRProduction / Shutterstock.com

4. Radfahren mit Rock?

Klar geht das, wer will denn auch in Radlerhosen zur Arbeit fahren!? Damit ein langer Rock nicht in die Speichen gerät und zur Unfallgefahr wird, binden Sie den Stoff mit einem Band auf Kniehöhe vorn oder seitlich zusammen. Kürzere Röcke wehen nicht hoch, wenn Sie von hinten eine 2-Euro-Münze zwischen den Beinen durch beide Stoff­lagen drücken und von vorn ein Zopfgummi drumschlingen. Und schon wird – zumindest für die Fahrt – ein Hosenrock daraus.

5. SOS-Pipi-Pause!

Im Notfall findet sich ja überall ein Gebüsch. Polsterhosen sind dann allerdings unpraktisch. Bis Sie beide Träger unter dem Trikot durch­gefummelt haben, kann viel Zeit ver­gehen. Die Lösung: Bikehosen mit nur einem Träger, den Sie ganz leicht über den Kopf steifen können.

6. Die Luft ist raus!

Da hilft auch kein Pumpen mehr. So finden Sie unterwegs das Loch und flicken den Reifen:

  • Reifen runter: Easy ist’s mit einem Schnellspanner: Einfach am Hebel öffnen und die Gegenmutter aufdrehen. Ohne Schnellspanner müssen Sie die Schrauben mit einem Maulschlüssel lockern.
  • Schlauch raus: Hebeln Sie mit einem Reifenheber den Mantel von der Felge, schieben dann einen zweiten Heber drunter und ziehen den Mantel nach und nach vorsichtig ab. Eine Seite reicht, dann nur noch die Ventilkappe abschrauben und den Schlauch herausnehmen.
  • Loch dicht: Um das Loch zu finden, pumpen Sie den Schlauch auf und drehen ihn auf Ohrhöhe. Da, wo’s zischt, ist das Loch. Dann nur noch das Material um das Loch aufrauen, Flicken drauf­kleben, und weiter geht’s.

7. Schraube locker?

Die App MountainBIKE Werkstatt (für Android und iOS) bietet für gerade mal 4 Euro zahlreiche Reparaturanleitungen: Schaltung einstellen, Innenlager wechseln, Bremsen entlüften, Züge wechseln, Federgabel warten, Sitzposition einstellen und vieles, vieles mehr – jeweils mit Bildern und Angaben zu Schwierigkeit und benötigter Zeit. Für Rennradfahrer gibt es auch bei der App Rennrad News (kostenlos für An­­droid und iOS) jede Menge sinnvolle Schraubertipps.

8. Die Fahrradwerkstatt ist zu teuer

Ob Licht, Schaltung oder Reifen – für jede Reparatur bringen Sie Ihr Bike in die Werkstatt. So ist Ihr Flitzer zwar in ein paar Tagen wieder startklar, aber bei der nächsten Panne stehen Sie wieder vor demselben Problem. Die bessere und auf Dauer günstigere Alternative: Selbsthilfewerkstätten. Dort können Sie Ersatzteile kaufen und das nötige Werkzeug ­ausleihen und lernen unter Anleitung eines Profis, wie Sie Ihr Fahrrad selbst wieder fit machen.

13.06.2017| © womenshealth.de
Anna Ullrich Fitness & Lifestyle
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