Prall & rund: Das 1x1 des Kürbis-Kaufs

So wählen Sie den richtigen Kürbis aus der Masse
Hokkaidos so weit das Auge reicht. Doch welcher ist der Beste? © Romiana Lee / Shutterstock.com

Kleinere Kürbisse haben meist einen aromatischeren Geschmack – also lassen Sie sich nicht von der Größe beeindrucken. Hier kommen noch mehr Tipps zum Kürbis-Kauf

Herbstzeit ist Kürbiszeit, aber auch schon im August ist im Handel ein großes Angebot an Winter-Kürbissen aller Art erhältlich. Sommer-Kürbisse, zu denen zum Beispiel auch die Zucchini zählen, haben bereits ab Juni Saison. Kaufen Sie am besten nur Kürbisse mit festsitzendem Stiel bzw. Stielansatz.„Der Stiel sollte hart und verholzt sein. Das ist ein wichtiges Reifezeichen“, erklärt Brigitte Schöner, Autorin des Buchs „Alles Kürbis!“ (BLV Verlag, um 15 Euro). Und wenn der Supermarktkürbis keinen ganzen Stiel mehr hat? „Es sollte zumindest ein Stiel­ansatz vorhanden sein, sonst trocknet der Kürbis schnell aus, und es besteht die Gefahr, dass Bakterien durch diese Schwachstelle dringen.“

Die Schale sollte frei von weichen (Druck-)stellen sein, und sich fest anfühlen. Kleinere Exemplare haben meist einen aromatischeren Geschmack – also lassen Sie sich nicht von der Größe beeindrucken. Einen reifen Kürbis erkennt man übrigens daran, dass er hohl klingt, wenn man gegen die Schale abklopft.

Haben Sie den perfekten Kürbis im Supermarkt gefunden? Dann ab damit nach Hause! Hier kann er – gut gelagert und je nach Schalendicke – sogar bis zum nächsten Frühjahr überwintern. Dafür braucht er es trocken, kühl und luftig – und diese Bedingungen finden sich am ehesten in der Speisekammer. Kürbis-Reste können – mit Frischhaltefolie bedeckt – gut bis 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

06.10.2015| Christiane Kolb / Kathleen Schmidt © womenshealth.de
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