Verhütung dank Barriere Das Diaphragma

Verhütungsmethoden im Vergleich: Das Diaphragma
Das Diaphragma ist absolut hormonfrei und anders als ein Kondom schon vor dem Sex einsetzbar © Blinka / Shutterstock.com

Das Diaphragma ist ein zwischen 6 und 9 Zentimeter großer Kunststoffschirm, der wie ein Tampon eingeführt wird und sich vor dem Muttermund wie ein Schutzschild entfaltet

Der Trend ist ganz klar: Barrieremethoden sind heute weniger beliebt als etwa zu Zeiten der Frauenbewegung. Gemeint sind Portiokappe (eine im Durchmesser 2 bis 3 Zentimeter große Kappe, die in die Scheide geschoben und an den Muttermund gepresst wird, sodass sie dank Unterdruck hält). "Viele lang erprobte Produkte sind in den letzten Jahren vom Markt verschwunden", sagt Gynäkologin Seyler.

Die Entwicklung könnte auch damit zu tun haben, dass Portiokappen und Diaphragmen bisher mit dem Charme eines Stützstrumpfs daherkamen: hautfarben und zäh. Darauf hat ein Hersteller reagiert. Seit Kurzem gibt es ein Diaphragma aus dünnem lila Silikon, das einfach um Klassen besser und zeitgemäßer aussieht. Wie seine Vorfahren verwendet man es zusammen mit einem Milchsäuregel, das den Spermien zusätzlich zusetzt.

Vorteile: Es ist absolut hormonfrei und anders als ein Kondom schon vor dem Sex einsetzbar, sodass man den Kopf frei hat. Nachteile: Man muss ein bisschen üben, bis man den richtigen Sitz sicher hinkriegt. Und dran denken, es auch wirklich einzusetzen! Aber selbst wenn das klappt, liegt der Pearl-Index für das neue Diaphragma nur bei 14. Preis: um 35 Euro, das Gel kostet noch einmal um 10 Euro pro Tube.

06.08.2015| Diana Helfrich © womenshealth.de
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