Verhütung für junge Frauen Die Kupferkette

Verhütungsmethoden im Vergleich: Die Kupferkette
Die Kupferkette ist besonders für junge, kinderlose Frauen geeignet, deren Unterleibsorgane tendenziell kleiner sind © Lars Zahner / Shutterstock.com

Schon mal davon gehört? Wahrscheinlich nicht, denn die Kupferkette ist hierzulande erst seit einigen Jahren erhältlich

Die Variante der Kupferspirale sieht aus, als hätte ein Kind ein paar röhrchenförmige Kupferperlen auf einen Nylonfaden gezogen. Es gibt sie in 2 Größen. Die kurze hat 4 Perlen und gilt mit 2 Zentimeter Länge als das kleinste erhältliche IUP überhaupt. Auch bei der längeren (6 Perlen) fehlen die für die Spirale typischen Flügel. Darum gilt sie vor allem für junge, kinderlose Frauen, deren Unterleibsorgane tendenziell kleiner sind, und für Frauen mit Myomen (gutartige Geschwulste in der Gebärmutter) als verträglicher.

Damit die Kette nicht herausrutscht (womöglich unbemerkt), wird ein Knoten in der Schnur circa ein Zentimeter tief in der Gebärmuttermuskulatur verankert. Das sollte ein geübter Arzt tun. Die Kette verhütet exakt auf dieselbe Weise wie die Spirale, der Pearl-Index liegt bei 0,1 bis 0,5. Eindeutiger Nachteil ist der Preis: Mit Einsetzen schlägt die Kupferkette mit 300 Euro zu Buche.

06.08.2015| Diana Helfrich © womenshealth.de
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