Verhütung ohne Hormone Die natürliche Verhütung

Verhütungsmethoden im Vergleich: Die natürliche Verhütung
Die natürliche Verhütung ist absolut hormonfrei. Dafür muss an den fruchtbaren Tagen trotzdem verhütet werden © Khakimullin Aleksandr / Shutterstock.com

Die Ökovariante der Familienplanung gibt es jetzt mit Hightech-Unterstützung. Etwa in Form eines Ringes, den man wie einen Tampon einführt

Dieser Ring liegt dann vor dem Muttermund und misst dort alle 5 Minuten die Temperatur, ohne dass man etwas davon mitbekommt. Den Sensor im Ring kann man in ein spezielles Lesegerät legen, das die gespeicherten Daten via USB-Port auf eine spezielle Software spielt, mit der sich der Zyklus dann ganz einfach dokumentieren lässt.
Für eine computergestützte Zykluskurve gibt es auch ein System, bei dem man einen Button abends in die Scheide einführt, der nachts die niedrigste Temperatur (Basaltemperatur) misst. Durch den Temperaturanstieg in der Zyklusmitte gibt sich der Eisprung zuverlässig zu erkennen.

Vorteil: Wie auch die ursprüngliche Methode, die schon unsere Großmütter benutzt haben, ist sie absolut hormonfrei. Man erhält ein genaues Bild vom eigenen Zyklus – und das, ohne jeden Morgen zur gleichen Zeit ans Messen denken zu müssen und mühsam darüber Buch zu führen. Nachteil: Den Schleim am Gebärmutterhals beziehungsweise Muttermund muss man trotzdem beobachten, um vergleichsweise sicher zu sein (der Pearl-Index der herkömmlichen Basaltemperaturmethode ist 0,8 bis 3). Und: An den fruchtbaren Tagen muss man trotzdem verhüten (etwa mit Kondomen). Leider teuer: Beim Button kostet das Starterset um 150, beim Ring sogar 220 Euro, zudem muss man monatlich mindestens um 20 Euro für die Software zahlen.

06.08.2015| Diana Helfrich © womenshealth.de
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