Verhütung ganz klassisch Die Pille

Verhütungsmethoden im Vergleich: Die Pille
Nicht selten treten als Nebenwirkungen der Pille lästige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Migräne oder Zwischenblutungen auf © Image Point Fr / Shutterstock.com

Sie kann oft mehr als nur verhüten: Die Pille mildert schmerzhafte oder starke Blutungen, verbessert das Hautbild oder stoppt PMS

Das Gestagen darin ist ausreichend hoch dosiert, um den Eisprung zu unterdrücken, und ohne Eisprung kann es auch keine Empfängnis geben. Zusätzlich enthalten so gut wie alle Pillen auch ein Östrogen, das den Zyklus stabil hält und für die monatliche Abbruchblutung sorgt. Vorteil: Die Pille ist sicher (Pearl-Index: um 0,5) und akzeptiert. Nachteile: Man muss jeden Tag dran denken – Langstreckenflüge (Zeitverschiebung!), Durchfall und Medikamente wie Antibiotika können die Wirkung mindern.

Und die Hormone bringen nun mal einige ernste Nebenwirkungen mit sich: Nicht nur erhöht sie das Risiko für Bluthochdruck; von 10 000 Frauen, die ein Jahr lang mit der Pille verhüten, bekommen je nach Präparat bis zu 14 eine Thrombose. Viel häufiger sind weniger dramatische, aber sehr lästige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Migräne oder Zwischenblutungen. Ob eine seit gut 2 Jahren erhältliche Pille mit einem neuen Östrogen, aus dem der Körper das natürliche weibliche Hormon freisetzt, in puncto Nebenwirkungen wirklich besser abschneidet, müssen Langzeitstudien erst zeigen. Kosten: ab 5 und bis circa 21 Euro im Monat, je nach Präparat und Packungsgröße.

06.08.2015| Diana Helfrich © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft
Personal_Trainer App