Schöner Teint Die richtige Gesichtspflege – So bekommen Sie perfekte Haut

Frau verwendet Peeling für das Gesicht
Ein strahlender Teint ist das Resultat von gründlicher und regelmäßiger Gesichtspflege © popcorner / Shutterstock.com

Gesunde Haut, schöner frischer Teint – mit dieser Pflegeroutine bringen Sie Ihre Gesichtshaut in Bestform

Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte

Als erstes schauen Menschen einander ins Gesicht. Wie groß unsere Nase ist oder wie ausgeprägt unsere Wangenknochen sind, das können wir nicht beeinflussen. Doch viel wichtiger für den ersten Eindruck ist unsere Ausstrahlung. Und die können wir durchaus beeinflussen. Durch unseren Gesichtsausdruck und unseren Teint. Eine gesunde, frische, gepflegte Gesichtshaut lässt einen unwillkürlich sympathisch und attraktiv erscheinen – ganz unabhängig von unserer Physiognomie. Um den ersten Eindruck, den wir auf unsere Umwelt machen, nicht zu verpatzen, haben wir mit Unterstützung der Münchner Dermatologin Patricia Ogilvie* die wichtigsten Tipps für eine rundum gelungene Gesichtspflege zusammengestellt.

*Inhaberin der Hautpraxis Skin Concept und wissenschaftlich-dermatologische Beraterin für Olaz

In diesem Artikel:

Schritt 1: Welches ist das richtige Gesichtsreinigungs-Produkt für meinen Hauttyp?

Bevor Sie sich für ein Gesichtsreinigung-Produkt entscheiden, sollten Sie wissen, ob Sie normale, trockene, unreine, fettige oder Mischhaut haben! Denn nur eine auf den Hauttyp abgestimmte Reinigung kann ihre volle Wirkung entfalten, sämtliche Make-Up- und Schmutz-Reste entfernen und die Haut für die folgende Pflege optimal aufnahmefähig machen.

Reinigungslotion: Für empfindliche Haut und Mischhaut geeignet. Haben Sie eher eine Mischhaut? Dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr Produkt Feuchtigkeit spendet ohne zu fetten! (z.B. Anti-Blemish Solutions Clarifying Lotion, Clinique)

Reinigungsgel: Für empfindliche und unreine Haut geeignet. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera wirken entzündungshemmend, sollten Sie Probleme mit Pickeln oder Akne haben. (z.B. Matt Touch Deep-Cleansing Gel Wash, Lumene / Special Cleansing Gel, Dermalogica)

Reinigungsmilch: Ebenfalls für den empfindlichen oder trockenen Hauttyp geeignet. Am besten ein Produkt mit Inhaltsstoffen wie Thermalwasser oder weißem Tee, die wirken entspannend. (z.B. Reinigungsmilch mit Rosenblüten, Nuxe)

Reinigungscreme: Für unreine oder fettige Haut verwenden Sie am besten schäumende, antibakterielle Waschcremes, die Pickeln entgegenwirken. (z.B. Schaumcreme: Doux Nettoyant Moussant peaux normales ou mixtes, Clarins / Biosource Reinigungsmousse, Biotherm)

Frau wäscht sich das Gesicht mit Reinigungsschaum
Dosieren Sie Ihr Reinigungsprodukt besser sparsam, das schont die Haut © popcorner / Shutterstock.com

Reinigungsöl: Besonders gut für einen trockenen Hauttyp, da das Öl den natürlichen Schutzmantel der Haut wahrt, aber keine Rückstände hinterlässt. Das Resultat: samtige Haut! (z.B. Pureté Thermale, Vichy)

Reinigende Masken: Bieten sich als zusätzliche Pflege 1-3 mal wöchentlich an. Bei extrem trockener Haut sollten sie eine rückfettende Maske wählen, damit Ihre Haut nicht weiter austrocknet. (z.B. Firming Remodelling Mask, Eisenberg; Dr.Jart+)

Gesichtswasser: Auch Toner, oder Tonic genannt, sind Teil der Reinigung und sorgen für einen schönen Teint. Der Toner reinigt, schützt, frischt auf, beruhigt, repariert, glättet und reduziert Hautrötungen. Außerdem bereitet er Ihre Haut für Anti-Aging Produkte und tiefenpflegende Seren vor. (z.B. Reinigungslösung: Sensibio H2O, Bioderma / Toner: Calendula Herbal Extract Alcohol-Free Toner Gesichtswasser, Kiehl's)

Schritt 2: Welche Gesichtsreinigungs-Routine ist die effektivste?

Um schöne Haut zu bekommen, ist es wichtig, sie im richtigen Maße zu waschen – nicht zu viel und nicht zu wenig eben. Zweimal täglich, also morgens und abends, reicht für die Gesichtspflege völlig aus. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Haut zu sehr strapazieren und sie schneller austrocknet. Außerdem sollten Sie mit lauwarmen Wasser waschen, das tut den Hautporen besonders gut. Schön die gesamte Gesichtspartie vom Haaransatz bis über die Ohren hin zum Hals mit Wasser abspülen. (z.B. Liquid Facial Soap für verschiedene Hauttypen, Clinique)

Extra-Gesichtspflege-Tipps:

  • Das Gesicht gerne mit einem separaten Gesichtshandtuch abtrocknen. Seien Sie außerdem nicht allzu grob zu Ihrer Haut!
  • Und ganz wichtig: Nicht mit normaler Seife waschen, die trocknet Ihre Haut stark aus.
  • Meist ist es besser, das Augen-Make-Up mit einem für die Augen geeigneten Produkt zu entfernen. Das erspart Ihnen brennende und gerötete Augen. Und Achtung: wasserfestes Make-Up wird natürlich anders entfernt als wasserlösliches.(z.B. von Duo Express Démaquillant Yeux, Dior)

Schritt 3: Was bewirkt ein Peeling?

Bei den Promis wirkt das Make-Up immer so frisch? Kein Problem, mit regelmäßiger Peeling-Anwendung bekommen Sie einen ebenso schön strahlenden Teint! Weniger ist hier mehr, 1- bis 2-mal wöchentlich peelen reicht völlig aus.

Peelings selbst machen, so geht's

Peeling-Produkte entfernen mit kleinen, abgerundeten Körnchen hartnäckige Hautschüppchen und in den Poren fest sitzende Schmutzreste. Achten Sie darauf, dass Sie ein Pflegeprodukt speziell für die Gesichtsanwendung und nicht den ganzen Körper wählen, die sind meist zu grob für die Gesichtshaut. (z.B. Meersalz Peeling, Biomaris / 7 Day Scrub Cream Rinse-Off Formula, Clinique)

Ein ebenmäßiges Hautbild lässt unser Gesicht strahlen
Ein ebenmäßiges, gepflegtes Hautbild lässt unser Gesicht strahlen © popcorner / Shutterstock.com

Warum sollten Sie eine elektrische Reinigungsbürste verwenden?

  • Warum sollten Sie eine Gesichtsbürste verwenden? "Reinigungsbürsten sind die ideale Lösung für eine effektive und gleichzeitig sanfte Hautreinigung mit leichtem Peeling-Effekt", sagt Dr. Ogilvie, "Sie reinigen die Haut sehr viel gründlicher als eine manuelle Gesichtsreinigung." Außerdem sind sie selbst bei täglicher Anwendung sehr schonend für die Hautfeuchtigkeitsbarriere, meint die Expertin. Mit rotierenden Bürstbewegungen wird die Haut von jeglichem Talg befreit und bekommen einen frischen Teint.
    Es gibt oszillierende/schwingende und rotierende/vibrierende Gesichtsbürsten. Tipp bei empfindlicher Haut: Die mit Schallfrequenz reinigenden Bürsten sind deutlich sanfter zur Haut als die vibrierend-rotierenden.
  • Wie geht's? Ganz einfach das Gesicht befeuchten, normales Reinigungspflegeprodukt auf die Haut geben und die Bürste die Arbeit machen lassen. "Der angenehme Massage-Effekt verbessert Ihre Mikrozirkulation und ermöglicht damit eine verbesserte Aufnahme aktiver Anti-Aging-Wirkstoffe", erklärt Dr. Ogilvie. Die meisten Geräte zeigen Ihnen durch Vibrieren oder Piepsen an, wann Sie die Seite wechseln sollten und ermöglichen eine an die persönlichen Hautbedürfnisse angepasste Reinigung aufgrund von unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen. "Insbesondere langsamere Stufen eignen sich auch für Frauen, die zu empfindlicher Haut neigen", so die Expertin.
  • Was müssen Sie außerdem beachten? Bei täglicher Benutzung (gerne morgens und abends) ist es wichtig, dass Sie die Bürstenaufsätze zirka alle 3 Monate wechseln
  • Achtung! Eine Gesichtsbürste ist nur geeignet für gesunde Haut. Frauen, die mit Problemhaut wie Akne, Ausschlägen oder extremen Hautreaktionen auf die mechanischen Rotationen zu kämpfen haben, sollten lieber keine elektrische Gesichtsbürste verwenden. (gute Produkte gibt es z.B. von Clarisonic, Philips, Braun)

Schritt 4: Welche Pflege ist nach der Gesichtsreinigung für meine Haut optimal?

Nachdem Sie Ihr Gesicht gründlich gewaschen haben, sollten Sie immer die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme behandeln. Ein typischer Denkfehler ist die Annahme, dass unsere Haut mehr Fett (sogenannte Lipide) braucht als eigentlich nötig, erklärt Dr. Ogilvie. Sie empfiehlt, immer mit einer leichten Pflege zu beginnen. Gerne schon, wenn das Gesicht noch etwas mit Wasser benetzt ist, dann zieht die Feuchtigkeitspflege am besten ein. Achten Sie für die perfekte Kosmetikpflege immer auf die richtige Reihenfolge der Pflegeprodukte. "Eine leichte Pflege ist immer der richtige Einstieg." Beginnt man jedoch gleich zu reichhaltig, sagt die Expertin, kann es zu Unreinheiten und Pickeln kommen, die oft wochenlang nicht abheilen.

1. Toner, Gesichtswasser oder Essenz
Gesichtswasser bereitet die Haut als erstes auf Feuchtigkeit vor, biegt den pH-Wert der Haut wieder gerade und schließt die Poren. Denn durch die tagtägliche Anwendung eines Gesichtsreinigers wird die Haut alkalischer, was sie insgesamt anfälliger für Hautschäden und Entzündungen macht, erklärt Dr. Ogilvie. "Ein Toner wirkt zusammenziehend, sprich hautstraffend und vermindert zudem Reizungen und Entzündungen." Dass Toner die gleiche Konsistenz wie Wasser haben, ermöglicht es dem Produkt, leichter in die Haut zu gelangen – im Gegenteil zu reichhaltigeren, schwereren Cremes. Essenzen sind zwischen Toner und Seren anzusiedeln, da sie zwar dieselben Wirkstoffe wie Seren beinhalten, aber weniger befeuchten als Toner.

2. Serum
Das Serum befeuchtet Ihre Haut und baut sie tiefenmäßig auf. "Ein Zeichen, dass Sie zusätzlich ein Feuchtigkeitsserum verwenden sollten, ist zu trockene, gereizte Haut, die spannt, gerötet ist oder juckt", so Ogilvie. Es sollte nach der Gesichtsreinigung und dem Toner, aber noch vor der Tages- oder Nachtcreme aufgetragen werden. Dank seiner leichten Konsistenz und seiner höheren Konzentration an Wirkstoffen gelangt Serum sehr gut in untere Hautlagen. (z.B. Blue Therapy Accelerated Serum, Biotherm)

3. Lotion
Auch noch? Ja, für Frauen mit extremem Feuchtigkeitsmangel bietet sich diese Tagespflege zusätzlich an. Lotion macht Ihre Haut geschmeidig, hilft zusätzlich gegen Dehydration und bekämpft den Mangel an Frische.

4. Tagescreme / Nachtcreme
"Das regelmäßige Verwenden einer Tagescreme ist extrem wichtig, da diese auf die speziellen Bedürfnisse der Haut am Tag eingeht", sagt Dr. Ogilvie. Zur täglichen Morgen- und Abendroutine sollten Sie eine jeweilig angepasste Creme verwenden:

Morgens die Creme immer vor dem Make-Up auftragen und vor allem auf einen hohen Feuchtigkeitsgehalt achten. Wählen Sie eine leichtere Creme, die zieht schneller ein. Ogilvie: "Eine gute Tagespflege schützt die Haut auch mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor effektiv vor UVA- und UVB-Strahlung." (z.B. Total Effects Federleicht Tagespflege mit LSF 15 von Olaz / Aquasource, Biotherm / Ultra Hydrating, Make Up store / Moisture Surge, Clinique/ Melissen Tagescreme, Dr. Hauschka)

Frau Morgenroutine Gesichtscreme
Ab Mitte 20 sollten eine Augencreme Ihre Pflege-Routine ergänzen © Ollyy / Shutterstock.com

"Am Abend empfiehlt es sich, eine regenerierende Nachtcreme innerhalb der gleichen Pflegelinie zu verwenden, da sich die Wirkstoffe einer Linie perfekt ergänzen", rät die Expertin. Um Ihre Haut bei der Regeneration optimal zu unterstützen, wählen Sie gerne abends eine reichhaltigere Waschcreme für die Gesichtspflege. (z.B. LL Regeneration Nachtcreme, Annemarie Börlin / Hydra Night, Make Up Store)

5. Augencreme
Die spezielle Behandlung der Augenpartie ist äußerst wichtig, betont Frau Dr. Ogilvie. "Denn die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Spezielle Gels oder Cremes für die Augenpartie bieten hier maßgeschneiderte Pflege." Verwenden Sievorzugsweise feuchtigkeitsspendende und aufhellende Produkte. (z.B. GinZing Refreshing Eye Cream, Origins)

6. Öl
Öl versiegelt die Haut: So bleibt Feuchtigkeit drin und Umwelteinflüsse bleiben draußen! Macht Ihre Haut weich und geschmeidig. Öle spenden allerdings viel weniger eigene Feuchtigkeit. (z.B. Liquid Glow Gesichtsöl, Biotherm)

Frau mit Sonnencreme auf den Wangen

7. Sonnenschutz
Es ist ausgesprochen wichtig zu jeder Jahreszeit den passenden Sonnenschutzfaktor zu verwenden. Dr. Ogilvie: "UV-Strahlung ist mit 80% der Hautalterungsfaktor Nummer 1 und ständig und überall präsent – auch hinter Fensterglas." Sie empfiehlt eine leichte Anti-Aging Tagespflege mit Lichtschutzfaktor schon bei der morgendlichen Schönheits-Routine aufzutragen. "Das spart Zeit und man ist den ganzen Tag gegen die schädlichen Einflüsse von UV-Strahlung gewappnet." Bei extrem starker Sonnenaussetzung im Sommer sollten Sie allerdings immer einen separaten stärkeren Sonnenschutz verwenden, rät sie. Denn so schützen Sie sich vor Pigmentverfärbungen, Falten und im schlimmsten Fall Hautkrebs.
Experten-Tipp: Nach jeder Saison den Sonnenschutz erneuern, weil sich die UV-Filter unter dem Einfluss von Hitze destabilisieren, also nach einem Sommer nicht mehr so wirksam sind (trotz anders lautendem Haltbarkeitsdatum).

8. Primer
Der Primer macht die Haut glatter, ebenmäßiger und rezeptiver für die anschließende Make-Up Routine. Primer verbindet sich wunderbar mit der Konsistenz der Foundation, da er sich nur dünn auf die Haut legt und zusätzlich mit Feuchtigkeit pflegt. (z.B. Make-Up Base, Artdeco)

Schritt 5: Make-Up

Gehört zwar nicht mehr zur Pflege, aber folgt eben kurz danach. Nach der Kosmetik-Runde können Sie nun Make-Up auf Ihre gepflegte und gesunde Haut auftragen.

Extra-Gesichtspflege-Tipp: Anschließend noch ein wenig Face-Spray / Face-Mist ins Gesicht sprayen. Gibt Ihrer Beauty einen extra Kick Feuchtigkeit und lässt Puder natürlicher wirken. (z.B. von Clinique / MAC)

Verwöhnende Extra-Pflege: Gesichtsmasken – braucht man die wirklich?

Ja! Gönnen Sie Ihrer Haut doch einmal wöchentlich eine Extra-Portion Pflege mit einer auf Ihren Hauttyp aabgestimmten Maske. Es gibt sie für trockene, schuppige, empfindliche, fettige, irritierte Haut und auch für Aknehaut. Oder nutzen Sie Detoxing-Masken, sie entschlacken verstopfte Hautporen, verbessern Sie Ihr Hautbild oder geben Sie Ihrem Teint Frische. (z.B. Totes Meer Anti-Oxidation Zellschutz- und Regenerations-Maske von Salthouse oder Pore Refining Solutions Charcoal Mask, Clinique)

Frau mit Gesichtsmaske gegen Mitesser
Gesichtsmasken helfen, das Hautbild zu verfeinern © nizas / Shutterstock.com

Ab wann braucht das Gesicht eine Anti-Aging-Pflege?

Ja, ab wann sollte man mit einer Anti-Aging Vorsorge beginnen? "Man kann nicht früh genug beginnen", sagt Dr. Ogilvie.

"Die tägliche Anwendung einer Anti-Aging-Tagespflege mit UV-Schutz beugt vorzeitige Hautalterung vor." Denn die Zellerneuerung verlangsamt sich bereits mit etwa 25 Jahren. Die Elastizität des Bindegewebes lässt nach und das eingelagerte Kollagen baut sich nur langsam wieder auf. "Zudem sinkt die Produktion von Antioxidantien. Das bedeutet, dass die Hautzellen empfindlicher für die schädlichen Effekte von freien Radikalen aus Umwelt und von Abgasen werden", so die Expertin. Sprich: Je früher Frauen mit der Alterspflege beginnen, desto mehr wird es Ihnen Ihre Haut danken:

  • Gesichtspflege ab 20 Anfang 20 braucht es noch keine krassen Cremes bei der Gesichtspflege – viel mehr ist Ihrem Körper mit Sport, einer gesunden Ernährung, frischer Luft und ausreichend Schlaf geholfen. Achten Sie immer auf einen angemessenen Sonnenschutzfaktor, um die Haut vor vorzeitiger Alterung und Pigmentstörungen zu schützen. Verzichten Sie aufs Rauchen und Solarium. Ab Mitte 20 wird die Haut nicht mehr ganz so gut durchblutet und wird langsam trockener, dünner und damit auch faltiger. Dr. Ogilvie: "Helfen Sie Ihrer Haut frühzeitig mit viel Feuchtigkeit gesund und frisch zu bleiben." Die Haut um die Augen sollte mit speziellen Cremes mit Hyaluronsäure gepflegt und befeuchtet werden.
  • Gesichtspflege ab 30 Mit 30 zeigen sich erste Fältchen im Gesicht, vor allem um die Augen. Krähenfüße und dunkle Tränensäcke sollten Sie mit Feuchtigkeitspads pflegen. "Fältchen und dunkle Flecken lassen sich wunderbar durch den Multitasking-Wirkstoff Niacinamid reduzieren", sagt Dr. Ogilvie. "Er sorgt für einen ebenmäßigen Teint, mindert den Feuchtigkeitsverlust der Haut und regt die Zellerneuerung an der Hautoberfläche an. Indem zusätzlich die Kollagenbildung angekurbelt wird, erhöht sich die Hautelastizität – für ein deutlich frischeres Aussehen." Denken Sie an den Sonnenschutz und tragen Sie eine Sonnenbrille. Wählen Sie für die Gesichtsreinigung lieber mildere Alternativen, wie Waschcremes und Reinigungsmilch.
  • Gesichtspflege ab 40 Mit 40 kommen nun die Lachfalten dazu, sprich die kleinen Fältchen um die Augen und um den Mund. "Viele stören sich erst dann an ihren Lachfältchen, wenn diese permanent ins Gesicht geschrieben sind, sodass sie auch ohne ein Lachen sichtbar bleiben", so Ogilvie. "Versorgen Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeit durch Inhaltsstoffe wie Panthenol (Pro-Vitamin B5) und Glycerin, und verwenden Sie Anti-Aging-Seren mit Hyaluronsäure, um Ihr Hautbild zu verbessern." Benutzen Sie eine reichhaltige Tagescreme mit integriertem Lichtschutzfaktor.
  • Gesichtspflege ab 50 Ab 50 und aufwärts gibt es dann auch tiefere Falten im Gesicht zu sehen – die Schwerkraft lässt grüßen. Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor und Antioxidantien sind die beste Ausstattung für Ihre tägliche Pflege. Wenn Sie nicht zum Arznei-Wirkstoff Botox greifen möchten, helfen Ihnen Hyaluronsäurekonzentrate in Kombination mit Panthenol und Glycerin, um Ihre Haut aufzupolstern.

Der Weg zur gepflegten, gesunden und schönen Gesichtshaut hört sich jetzt vielleicht recht aufwändig an. Ist es aber gar nicht. Wenn man einmal die für sich optimalen Produkte gefunden hat, entwickelt man schnell eine Routine aus Reinigung, Toner und Tages- bzw. Nachtpflege. Und gelegentlich einer Maske und einem Peeling. Genießen Sie die Zeit, in der Sie sich pflegen und Ihrer Haut Gutes tun. Die Belohnung in Form eines schönen, frischen Teints und lange faltenfreier Haut, können Sie jeden Tag im Spiegel genießen. Also, es lohnt sich!

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04.04.2017| Elenia Wolf © womenshealth.de
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