Kiteboard & Co.: Die richtige Kite-Ausrüstung

Die richtige Kite-Ausrüstung ist enorm wichtig für die Sicherheit
Board und Kite müssen auf die Bedürfnisse von Frauen angepasst sein © Hoch Zwei

Kite, Board, Bar & Co: Beim Thema Kitesurf-Ausrüstung gibt es eine Menge zu beachten. Die besten Kites für Frauen zeigen wir Ihnen hier

    Wer einen Anfänger- oder Schnupperkurs macht, benötigt normalerweise kein eigenes Equipment. Die jeweilige Kiteschule stattet einen mit allem Nötigen ausstatten: Kite (Schirm) und Kiteboard, Bar (Lenkstange), Trapez, Schutzweste, Helm und Neoprenanzug.

      Wen das Kite-Fieber gepackt hat, sollte sich ernsthaft überlegen, ob die Anschaffung einer eigenen Kiteausrüstung nicht sinnvoll ist, da das stunden- oder tageweise Leihen auch ganz schön ins Geld gehen kann. Es muss ja kein neuer Kite sein, es gibt in vielen Foren günstige Modelle vom Vorjahr, die noch top in Schuss sind. "Je mehr Kites man besitzt (unterschiedlichen Größen), umso mehr Zeit kann man bei unterschiedlichen Windstärken auf dem Wasser verbringen" sagt Kite-Lehrer Dzevat Durgut, der den Winter über meist in Thailand kitet und in seinen Kiteschulen dort andere schult.

      Hier alle nötigen Kite-Tools im Überblick:

      • Kite (Schirm)
      • Pumpe (mit dem die Kites aufgepumpt werden)
      • Bar mit Leinen
      • Kiteboard (je nach Körpergröße zwischen 125 -150 cm)
      • Trapez (Harness)
      • Helm
      • Prallschutzweste

      Je nach Land, Wetter und Spot:

      • Neoprenanzug
      • Neoprenschuhe
      • Handschuhe

          Gibt es spezielle Boards und Kites für Frauen?

          Europameisterin im Kitesurfen Sabrina Lutz hat Ihr passendes Board schon gefunden
          Kite-Profi Sabrina Lutz hat Ihr passendes Board schon gefunden © Hoch Zwei

          Für jedes Körpergewicht und jede Windstärke gibt es unterschiedliche (beziehungsweise passendes) Equipment. "Daher gibt es natürlich auch speziell für Frauen gefertigte Boards und Trapeze, die ja oftmals leichter, kleiner und anders gebaut sind als männliche Kiter" erklärt Experte Durgut. "Die Frauen-Boards sind von den Maßen und dem Gewicht her optimal an uns Mädels angepasst" erklärt Kite-Queen Sabrina Lutz.

          Generell gilt: Anfänger sollten sich mit einem größeren, länglicheren Board und einem kleinen Kite eingroven, später kann man dann auf ein kleineres Board und zu einem größeren Kite wechseln. Mit steigendem Können verändert sich also das Verhältnis zwischen Board- und Kitegröße. Pluspunkt von größeren Boards: Sie verleihen dem Kiter mehr Auftrieb und es ist dadurch leichter, sich auf die Steuerung des Kites zu konzentrieren. Lassen Sie sich am besten in einem Kiteshop oder auch bei deiner Kiteschule beraten.

          Dzevat Durgut (links im Bild) kitet seit mehr als 16 Jahren und bringt seit 15 Jahren Anfängern das Kiten bei (www.nkbclub.com). Die amtierende Europameisterin Sabrina Lutz (rechts im Bild) war vor Ihrer Karriere als Profi-Kiterin selbst einmal Lehrerin in einer seiner Kiteschulen.

          28.04.2014| Kathleen Schmidt © womenshealth.de
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