Gut schlafen Diese 6 Dinge gehören nicht ins Bett

Diese 6 Dinge gehören nicht ins Bett
Glotze aus! Wir schlafen zwar häufig vor dem Fernseher ein, aber ein gesunder Schlaf schaut ganz anders aus © Vadim Georgiev / Shutterstock.com

Sie finden einfach keinen Schlaf und wälzen sich von einer auf die andere Seite? Eventuell nehmen Sie eines dieser 6 Dinge mit in die Kissen ...

1. Die Glotze

Zugegeben, wir alle schlafen häufiger mal vor dem Fernseher ein. Ist ja auch irgendwie naheliegend, denn die konstante Geräuschkulisse wirkt beruhigend und lenkt uns von negativen Gedanken ab. Allerdings ist der darauffolgende Schlaf nicht besonders erholsam, sagt Schlafspezialist W. Christopher Winter. "Das Licht des Fernsehers, das beim Einschlafen vielleicht beruhigend wirkt, stimuliert das Gehirn während des Schlafens und verhindert die Produktion von Melatonin – dem Hormon, das für guten und gesunden Schlaf sorgt", so der Experte. Noch schlimmer: Haben Sie einen Krimi oder den neuesten James Bond gesehen, kann der Schlaf sogar noch zusätzlich gestört werden. Spannende Programme oder solche mit Gewaltszenen können den darauffolgenden Schlaf negativ beeinflussen. Also: Mindestens eine Stunde vor dem Einschlafen den Fernseher ausmachen. Das gibt dem Gehirn Zeit, herunterzufahren und abzuschalten.

2. Das Smartphone

Instagram, Facebook und Co. haben im Bett ebenfalls nichts verloren. Eric Kezirian, Schlafexperte an der University of Southern California, erklärt warum: "Elektronische Geräte wie das Smartphone geben eine bestimmte Art von blauem Licht ab, das gerade in einer ansonsten dunklen Umgebung die Wahrnehmung des Körpers von Tag und Nacht durcheinanderbringen kann." Das erschwert das Einschlafen. Woran liegt's? Auch hier spielt das Melatonin eine Rolle. Das Schlafhormon wird von der Wellenlänge des Lichts gestört und unsere innere Uhr kommt durcheinander. Also erst das Handy ins Bett bringen, dann selbst schlafen gehen. Getrennt voneinander.

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Elektronische Geräte geben eine bestimmte Art von blauem Licht ab, das die Wahrnehmung des Körpers von Tag und Nacht durcheinanderbringen kann © Vadim Georgiev / Shutterstock.com

3. Lecker Essen

Der berühmt-berüchtigte Mitternachtssnack oder das Frühstück im Bett mit dem Liebsten klingen wie tolle Versuchungen. Allerdings ist das alles andere als klug. Schon geringe Spuren von Krümeln locken Insekten wie Ameisen, Fliegen oder sogar Kakerlaken an, warnt Paul Bello, Schädlingsbekämpfer bei PJB Pest Management Consulting. "Süßes wie Softdrinks, Obstsäfte, Cookies und Muffins ziehen außerdem verschiedene Fliegenarten an", fügt Louis N. Sorkin, forensischer Entomologe, hinzu. Und mit denen wollen Sie ganz bestimmt nicht in der Nacht kuscheln, oder?

4. Blöde Streitereien

Viele von uns finden oft nur abends im Bett genügend Zeit und Gelegenheit, als Paar miteinander zu reden. Idealerweise laufen Ihre Gespräche natürlich harmonisch ab. Aber gerade nach einem stressigen Tag ist es wahrscheinlicher, dass Sie und Ihr Partner ziemlich schnell in eine hitzige Diskussion abdriften. Beziehungsexpertin Bonnie Eaker Weil schlägt das Gegenteil vor: "Legen Sie direkt vor dem Schlafengehen eine Streitpause ein und versuchen Sie, negative Emotionen loszulassen. Das ist besser für Ihre Paarbindung und die Lösung des Streits", sagt sie. Statt einen Streit anzufangen, kuscheln Sie. Das setzt Endorphine frei, die Spannungen abbauen und Ihnen beim Schlafen helfen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Sie nach einer durchgeschlafenen Nacht schon komplett vergessen haben, warum Sie und Ihr Liebster überhaupt gestritten haben. Wenn nicht, dann werden Sie in der Früh auf jeden Fall rationaler und ruhiger mit ihm darüber reden können.

Diese 6 Dinge gehören nicht ins Bett
Arbeiten in den Federn? Besser nicht! © Vadim Georgiev / Shutterstock.com

5. Die Arbeit

Im Bett zu arbeiten klingt wie ein himmlischer Kompromiss: Die warme Decke umhüllt Sie und Sie können Ihren Kaffee wohlig schlürfen, während Sie E-Mails beantworten und Termine verabreden. Leider ist es nicht so, sagt Lauren Stack, US-Produktivitätsexpertin. "Das Arbeiten vom Bett aus ist nur eine Entschuldigung, um während des Arbeitstages zu trödeln", so Stack. Außerdem kann das Arbeiten in der Horizontalen dazu führen, dass Sie Ihr Bett mit Arbeit assoziieren. Das fördert das Stresslevel und kann unter Umständen sogar zu Schlaflosigkeit führen, so die National Sleep Foundation, ein US-Schlaflabor.

6. Der süße Hund

Wir wollen Ihnen natürlich nicht verbieten, im Bett mit Wau-Wau zu kuscheln. Allerdings kann selbst der friedlichste Hund Ihre Nachtruhe stören, indem er sich bewegt, Geräusche macht oder Platz für sich einnimmt. Gerade wenn Sie Asthma oder Allergien haben – selbst wenn es keine Tierhaarallergie ist – können Tiere Ihren Schlaf unterbrechen. 63 Prozent derjenigen, die das Bett mit dem Hund teilen, leiden übrigens unter schlechterem Schlaf, so eine Studie der University of Kansas.

19.10.2016| Cornelia Holzbauer © womenshealth.de
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