Essstörung Essstörung steuert unser Gehirn

Je nachdem wie stark unser Gehirn auf Essen reagiert, haben wir das Gefühl, belohnt zu werden.
Beim Anblick von Nahrung reagiert das Gehirn ganz unterschiedlich – je nachdem, ob Essen für uns Belohnung bedeutet oder etwas Bedrohliches © Shutterstock

Magersucht oder Fettleibigkeit – Bei Menschen mit einer Essstörung reagieren bestimmte Hirnregionen ganz unterschiedlich

Das Gehirn von Magersüchtigen und Fettleibigen ist laut einer Studie an der Harvard Medical School anders verschaltet als das von gesunden Menschen. Neurowissenschaftler wollen jetzt herausgefunden haben, dass das menschliche Gehirn unterschiedliche Reaktionen auf Essen zeigt, je nachdem, welches Verhältnis sie zur Nahrungsaufnahme haben.

Die Studie zeige, dass bei dem Reiz "Nahrung" vor allem die Areale des Gehirns aktiviert werden, die sonst auf Belohnungen ansprechen. Bei Menschen mit einer Esssucht, nimmt die Aktivität dieser Hirnregion ganz besonders zu, wenn man ihnen Bilder von Lebensmitteln zeigt. Bei Magersüchtigen hingegen nimmt die Reaktion in diesem Bereich drastisch ab. Für die Wissenschaftler ist diese Erkenntnis ein wichtiger Ansatz bei der weiteren Erforschung von Essstörungen.

20.01.2014| Nora Gräwe © womenshealth.de
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