Selbstbild Falten-Gemecker zeigt Unzufriedenheit

Falten-Gemecker zeigt Unzufriedenheit
Schon wieder eine Falte mehr? Behalten Sie das bloß für sich, wenn Sie nicht als unzufriedene Miesepetra abgestempelt werden wollen © Shutterstock

Zu dick! Zu alt! Zu faltig! Wer permanent über seinen Körper meckert, signalisiert seinem Umfeld: "Ich fühl mich mies in meiner Haut!"

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sieht man einem Menschen offenbar nicht nur an, man hört sie sogar. Laut einer Studie des Journal of Eating Disorders fühlen sich Menschen, die permanent über das Altern fluchen, ziemlich unwohl in ihrer Haut.

Das steckt hinter dem Gemecker

Dass Frauen gerne die eigenen Speckröllchen bejammern ist nichts Neues, dass aber die ständige Äußerung "Ich fühl mich so alt! Ich werde so faltig!" ein Hinweis darauf ist, wie sehr ein Mensch generell mit seinem Körper hadert, ist für die Wissenschaftler neu.

Weitere Erkenntnis: Je älter Frauen werden, desto unwichtiger wird die Figur und desto mehr rückt das Alter an sich in den Mittelpunkt ihrer Gedanken und Gespräche. Heißt also: Die Speckrolle verliert mehr und mehr an Bedeutung, je faltiger die Stirn wird. Das soll daran liegen, dass sich jüngere Frauen zunächst vielmehr für den perfekten Body interessieren, als für die Vergänglichkeit der Jugend.

26.02.2013| Maraike Kahlstorf © womenshealth.de
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