Aufwand halbieren Gartenparadies in kurzer Zeit

Zeit sparen bei der Gartenarbeit: Das richtige Garten-Know-how macht den Unterschied
Grüner Daumen allein reicht nicht, Garten-Know-How brauchen Hobbygärtner auch © iStockphoto

Relaxen Sie im Liegestuhl, anstatt stundenlang in der Sonne zu ackern – um aus Ihrem Garten die perfekte Ruheoase zu machen, brauchen Sie weniger Zeit als gedacht

  1. RASEN: "Wenn Sie vorab qualitativ hochwertiges Saatgut kaufen, haben Sie später weniger Arbeit", so Wolf-Marcus Knape vom Online-Fachportal Gartenexperte. Zwar müssen Sie anfangs tiefer in die Tasche greifen, haben aber dauerhaft einen Rasen mit mehr Trittfestigkeit und Resistenz gegenüber Schädlingen und Pilzen.
    Wenn Sie das wöchentliche Rasenmähen leid sind, tauschen Sie Ihren alten Mäher gegen einen Mähroboter aus – Kostet zwar (ab circa 1300 Euro), macht aber sicherlich mehr Spaß als vorher. Infos: Robomäher.
  2. STRÄUCHER: Kleine Pflanzen, die frei wachsen, brauchen weniger Pflege und müssen nicht so häufig gestutzt werden. Achten Sie aber auf das Werkzeug, das Sie hierbei verwenden: Spezielle Astschneider und Rosen- oder Heckenscheren tun Ihren Pflanzen und Ihnen gut, da Sie weniger Kraft als bei herkömmlichen Scheren aufbringen müssen. Im Frühling und Mitte Oktober bis zum ersten Frost ist die richtge Zeit, um zur Schere zu greifen.
  3. BEET: Stehen Sie auf Kriegsfuß mit Unkraut? Dann sollten Sie beim Jäten nicht auch noch Ihren Rücken unnötig strapazieren. Anstatt in gebückter Haltung dem Grünzeug Herr zu werden, nutzen Sie besser eine Hacke mit einem langen Stiel oder aber einen Unkrautstecher (gibt´s ab etwa 35 Euro, Fiskars). Wenn Sie nach dem Jäten auf dem Untergrund etwa 5 Zentimeter Rindenmulch verteilen, hat das Unkraut kaum noch eine Chance. Oder aber Sie setzen Pflanzen, die den Boden bedecken, wie zum Beispiel Dickmännchen. Das Besondere daran: Sie wachsen so, dass Sie Laub von den Bäumen abfangen, sodass es gar nicht erst mit dem Boden in Berührung kommt. Praktisch: Das Laub wird so zu Humus und gleichzeitig müssen Sie sich nicht mit Besen und Kehrblech abmühen.
  4. TEICH: Teichpflege kostet viel Arbeit aber Ihren Fischen zuliebe sollten Sie das Wasser regelmäßig reinigen. "Schwimmalgen sind die größten Feinde von Teichbesitzern. Wechseln Sie deshalb ein Mal im Jahr die UV-C-Leuchte im Teichfilter", so Dejan Djoric von der Firma Teichtechnik Schlegel & Co. (Gartenteich). Funktioniert, weil die Lichtstrahlen die Algen zerstören. Weiterer Tipp des Experten: Die Filterschwämme alle zwei Jahre austauschen und die Wasseroberfläche gelegentlich von Grünzeug säubern. Funktioniert am besten mit einem Algenkescher aus dem Fachhandel. Warten Sie aber nicht zu lange damit; je mehr Laub und Algen sich angesammelt haben, desto länger dauert es, den Teich wieder sauber zu bekommen

16.08.2011| © womenshealth.de
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