Hautpflege Gesichtsreinigung - Mein wunderbarer Waschsalon

Mein wunderbarer Waschsalon: Reinigungsprodukte für die Haut
Die besten Helferchen für den perfekten Abwasch: Ihr Hauttyp entscheidet, welche Gesichtsreinigungs-Methode die beste für Ihre Gesichtshaut ist © Shutterstock

Seife oder Gel? Bürstchen oder Pad? Wir erklären, welche Gesichtsreinigungs-Methode für Sie die beste ist

Quitschesauber war gestern. Moderne Reinigungsmittel entfernen nur Schmutz und Make-up vom Teint, damit das Beste auf der Haut erhalten bleibt: der natürliche Hydrolipidfilm. Nach dem Waschen darf der Teint nicht spannen, das wäre ein Indiz dafür, dass die Haut zu stark entfettet wurde und austrocknet. "Manchmal reicht schon zu viel heißes Wasser", warnt die Dermatologin Dr. Ellen Meyer-Rogge aus Karlsruhe. "Wählen Sie ein mildes Reinigungsprodukt, das auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist, denn danach wirkt auch Ihr Pflegeprodukt viel besser."

  • Seifen Beim Klassiker unter den Hautreinigern gibt es große Unterschiede. Normale Seife hat einen sehr hohen pH-Wert und trocknet die Haut aus. Darum sollten Sie fürs Gesicht nur seifenfreie Stücke, sogenannte Syndets, benutzen oder welche mit rückfettend wirkenden Inhaltsstoffen wie beispielsweise afrikanische Sheabutter. Nur Seifen, die auf den pH-Wert der Haut abgestimmt sind, können gleichzeitig auch pflegen.
  • Waschgele Sie werden in die feuchte Haut einmassiert und sind besonders für Frauen geeignet, die zu unreiner Haut neigen. "Reinigungsgele entfetten ein bisschen stärker und wirken häufig auch antibakteriell", sagt Expertin Meyer-Rogge. "So lässt sich prima auch entzündliche Haut sanft reinigen."
  • Tools Richtig Spaß macht die tägliche Reinigung, wenn Sie dafür spezielle Tücher, Bürsten oder Schwämmchen verwenden. "Damit können Sie Reinigungsprodukte auch besser in die Haut einmassieren", so die Expertin. Mit einem angefeuchteten Schwammtuch lässt sich das Produkt gut entfernen. Asiatische Schwämme aus Pflanzenfasern kümmern sich um den Säurehaushalt der Haut.
  • Balms und Reinigungsöle Damit können Sie der Haut bereits beim Waschen Gutes tun. Denn die reichhaltigen Konsistenzen wirken mehrfach: So löst Mandelöl die Verunreinigungen, Jojobaöl sorgt für ausreichend Feuchtigkeit, und die Papays-Enzyme peelen. Reinigungsöle sind schön mild zur Haut und pflegen sehr gut.
  • Pads und Tücher Nach einer langen, durchtanzten Nacht haben Sie keine Lust mehr, die Spuren zu beseitigen? Gut, wenn Sie dann ein paar Reinigungstücher zur Hand haben. Die sind angereichert mit Feuchtigkeit spendenden, glättenden Stoffen und können ganz easy mal das Reinigungsprogramm ersetzen. Auch praktisch für die Sporttasche!
  • Reinigungsschaum Er wird in die angefeuchtete Haut einmassiert und mit Wasser abgenommen. Dabei büßt die Haut ein bisschen mehr vom hauteigenen Hydrolipidfilm ein. Darum ist Schaum nur für die etwas robustere Haut geeignet.
  • Reinigungsmilch "Bei trockener Haut ist eine Reinigungsmilch perfekt", so Meyer-Rogge. "Sie entfernt Schmutz und Make-up, ohne den Teint zu entfetten." Außerdem enthält die Milch rückfettend wirkende Substanzen wie Mandelöl. Das hilft sensibler Haut, im Gleichgewicht zu bleiben. Sauber: Die milden Reinigungsprodukte funktionieren sogar noch als Augen-Make-up-Entferner, und es gibt sie in Ökoqualität als zertifizierte Naturkosmetik.
  • Fluids und Reinigungswässer Klare Sache: einfach mit einem Wattepad auftragen - fertig. Das Gute daran: Hautberuhigende und pflegende Wirkstoffe werden schon bei der Reinigung zugeführt. Kalkrückstände aus dem Wasser docken erst gar nicht an.

05.12.2016| Bettina Koch © womenshealth.de
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