Ballaststoffe für den Darm Gesunde Darmflora durch richtige Ernährung fördern

Erfolgreich Abnehmen mit Fddb und Women’s Health
Entscheiden Sie sich für eine gesunde und ausgewogene Ernährung – nicht nur Ihrer Darmflora zu Liebe © Shutterstock

Die Ernährung hat einen sehr großen Einfluss auf die Darmflora, da sind sich Experten einig. Daher ist es wichtig sich richtig zu ernähren, um eine gesunde Darmflora zu fördern

Eine gesunde Ernährung ist eng mit einer gesunden Darmflora verbunden. Fest steht: Ein hoher Verzehr von Kohlenhydraten vergrößert den Anteil der Prevotella-Bakterien, wer viel Proteine und Fett isst, beherbergt vor allem Bacteroides-Arten. Aber was bedeutet das? Ist das nun gut oder schlecht? Genau lässt sich das oft nicht sagen. Man weiß noch nicht, wie so eine Darmflora im besten Fall auszusehen hat, man kennt ja noch nicht mal alle Arten von Bakterien. Bis heute wurden circa 400 ausgemacht, es sind aber schätzungsweise um die 1000. Hoch erwünscht sind zum Beispiel ­verschiedene Laktobazillen und ­Bifidobakterien, weil sie verhindern, dass krank machende Keime sich über­mäßig vermehren und ausbreiten. „Aber bei vielen Bakterienstämmen ist unklar, ob mehr davon uns förderlich ist oder eben nicht“, so Bischoff.

Bei den Proteobacteria oder Verrucomicrobia beziehungsweise bei zahlreichen ihrer untergeordneten Bakterienfamilien ist offen, was sie den ganzen Tag lang genau machen. Einig ist man sich bisher lediglich darüber, dass eine große Vielfalt von Bakterien (wie sie etwa ursprünglich lebende Völker beherbergen) gut für die Gesundheit ist. „Es ist erstaunlich, dass man sich so lange gar keine Gedanken über die Darmflora gemacht hat“, sagt Bischoff. Dafür reden momentan alle drüber.

Die Frankfurter Medizinstudentin Giulia Enders hat dem Verdauungstrakt ein ganzes Sachbuch gewidmet: "Darm mit Charme" (Ullstein, um 17 Euro). Darin beschreibt sie humorvoll, was das unterschätze Organ alles leistet und „was man beim Kacken alles falsch machen kann“. Das Buch hat sich so sagenhaft gut verkauft, dass sogar die britische Zeitung „Guardian“ und der australische „Sidney Morning Herald“ darüber berichteten. Statt peinlich berührt und hinter verschlossenen Türen über Darmprobleme zu tuscheln, kann man jetzt beim Bier lautstark auf einer Party darüber diskutieren. Damit rückt der Darm aus der Tabuzone ins Rampenlicht. Was für ein Aufstieg.

21.11.2014| Diana Helfrich © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft
Personal_Trainer App