Cellulite wegcremen Helfen Cellulite-Cremes wirklich?

Helfen "Schlank-Cremes" wirklich?
Orangenhaut zeigt sich vor allem an Po und Oberschenkeln © Shutterstock

Immer wieder werden Beautyprodukte angepriesen, die Cellulite einfach wegcremen sollen. Können solche Anti-Cellulite-Cremes wirklich funktionieren?

Christin L., Bispingen

Dermatologin Dr. Tatjana Pavicic von der Ludwig-Maximilans-Universität in München sagt: Jein!

"Was man mit einer solchen Creme erreichen kann ist eine glattere Haut. Allerdings wirklich nur, wenn man eine vergleichsweise schwache Cellulite hat. Sprich: Die Haut darf nur leichte Dellen aufweisen. Es gibt drei Möglichkeiten, das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern. Erstens: indem man entwässert und etwas dafür tut, dass Lymphflüssigkeit abfließt. Massagen können das, in den Beauty-Produkten sorgt oft Koffein dafür.

Dieser Wirkstoff kann aber noch etwas anderes: Er erhöht den Umsatz in den Fettzellen – das ist Möglichkeit Nummer zwei. Am meisten halte ich aber vom dritten Wirkprinzip: Es ist möglich, die Haut über dem Fettgewebe mit Retinol oder Peptiden zu festigen. Das ist wie ein Deckel, der auf die Cellulite gelegt wird. Für eine maximale Wirkung sollten Sie mindestens 3 Monate lang täglich cremen. Wichtig ist, dass Sie auch danach weitermachen. Denn Veränderungen durch solche Fluids sind niemals dauerhaft, spätestens 4 Wochen nach dem Absetzen ist der Effekt sonst weg."

27.03.2015| © womenshealth.de
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