Modelposen In Pose werfen – aber richtig!

Women's Health Covermodel-Contest 2016
Probieren Sie unterschiedliche Posen aus, um herauszufinden, welche Sie besonders fotogen wirken lassen © Dean Drobot / Shutterstock.com

Welche Pose muss ich einnehmen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen? Wir haben die Expertentipps von Fotograf Jozef Kubica für Sie zusammengestellt

    Fotograf Jozef Kubica (www.jozefkubica.com) hat schon etliche Cover und Sport-Produktionen für uns fotografiert. Er weiß, worauf es ankommt, um aus einem Model das Beste vor der Kamera herauszuholen. Hier seine Tipps ...

    Balance halten
    Nehmen Sie Bilder (auch Porträts!) im Stehen auf. Wenn Sie sich auf die Fußspitzen stellen, bekommt Ihr Oberkörper die richtige Haltung, weil Sie gezwungen sind, die Balance zu halten. Dabei gilt: Immer aufrecht stehen, Kopf gerade halten, Schultern locker zurück, Rücken gerade halten und Bauch anspannen. Und nicht das Atmen vergessen; sonst wirkt das Gesicht verkrampft.

    Schöne Augen machen
    Achten Sie darauf, den Kopf nicht zu weit nach hinten zu legen. Lächeln Sie natürlich und flirten Sie mit den Augen – große Pupillen wirken auf Fotos attraktiv. Nicht mit Mascara geizen, denn so wirken die Wimpern lang und dicht.

    Lassen Sie den Fotografen zählen
    Und zwar laut bis 3. Solange halten Sie die Augen geschlossen und entspannen sich. Öffnen Sie sie erst kurz vor dem Auslösen.

    Posing für Ganzkörper-Bilder
    Warum halten die Stars auf dem roten Teppich gerne die Beine über Kreuz? Weil es ein schönes Bein macht. Drücken Sie dabei die Knie aber nicht ganz durch. Die Arme können Sie in die Hüfte stemmen oder die Hände locker in die Hosentaschen stecken (nicht ganz, sondern nur die Finger. Der Daumen sollte raus schauen).

      Women's Health Covermodel-Contest 2016
      Seien Sie mutig und probieren Sie möglichst viele Posen aus © Dean Drobot / Shutterstock.com

      Posen ausprobieren
      Lassen Sie sich mit der Digitalkamera oder dem Handy fotografieren, damit Sie Ihre Posen direkt anschauen und ggf. korrigieren können. Hier lautet die Devise: Möglichst viel ausprobieren, um ein Gespür dafür zu entwickeln, in welchen Posen Sie besonders gut rüberkommen.

      Hohe Absätze sind Pflicht
      Das gilt auch für das Bikini-Foto. Achten Sie bei diesem Bild außerdem darauf, dass der Kamerastandpunkt etwas tiefer (bauch- bis kniehoch) liegt; so wirken die Beine länger. Die Kamera sollte weiter weg stehen, zoomen Sie lieber heran. Und bitte vermeiden Sie extreme Blickwinkel wie zu starke Unter- oder Draufsicht!

      Bikini-Foto
      Wenn Sie stehen, verlagern Sie Ihr Gewicht auf ein Bein. Entweder, Sie überkreuzen die Beine, oder Sie stellen sich leicht (!) breitbeinig hin. Bei letzterem ist ein Hüftschwung toll: Knicken Sie dazu zur Seite mit der Hüfte ein. Auch gut: Nehmen Sie ein Foto aus der Bewegung auf. Dafür deuten Sie einen Schritt an und machen immer einen halben Schritt auf der Stelle vor und zurück.

      Sitzende Ganzkörper-Fotos
      Sollten Sie sich für ein sitzendes Posen entscheiden, nutzen Sie nicht die komplette Sitzfläche des Stuhls, sondern lediglich die Vorderkante, auf der Sie sich mit halber Pobacke setzen.

      Liegende Ganzkörper-Fotos
      Hierfür stützen Sie sich seitlich mit den Ellbogen ab, um das Gewicht von der Hüfte zu nehmen. Natürlich können Sie auch einfach auf dem Bauch oder Rücken liegen.

      Situationen ausdenken
      Dieser Tipp gilt für das ungeschminkte Porträt-Foto. Hier ist Natürlichkeit ganz wichtig. Ein ungezwungenes, schönes Lächeln kann Wunder wirken. Versetzen Sie sich gedanklich in unterschiedliche Situationen und setzen Sie den passenden Blick dazu auf. So finden Sie heraus, was am besten zu Ihnen und Ihrem Typ passt.

      03.02.2016| Rebecca Höfer © womenshealth.de
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