Lebensmittelzusatzstoff Johannisbrotkernmehl (E410)

Johannisbrotkernmehl steckt in einigen Brotsorten
Johannisbrotkernmehl steckt sowohl in Brot als auch in Soßen © Shutterstock

Sowohl in Brot als auch in Soßen und Suppen steckt das Dickungs- und Geliermittel aus dem Samen des Johannisbrotbaums

Was ist das?
Johannisbrotkernmehl ist der Extrakt aus den Samen des Johannisbrotbaums und wird als pflanzliches Dickungs- und Geliermittel eingesetzt.

Wo finde ich es?
Im Geleeanteil von Kleingebäck, Salaten und Salatcremes, Suppen, Soßen, Eiscreme, Konfitüre und Brot

ADI-Wert?*
Johannisbrotkernmehl unterliegt keiner Mengenbegrenzung.

Was bewirkt es im Lebensmittel?
Es bindet Wasser, wodurch Lebensmittel eine geleeartige Konsistenz bekommen und das Austrocknen von Brot verlangsamt wird. Außerdem besitzt die hohe Wasserbindefähigkeit den Vorteil, dass Lebensmittel ein höheres Volumen bei gleichbleibenden Kalorien erhalten. Deshalb findet sich Johannisbrotkernmehl häufig in kalorienreduzierten Lebensmitteln wieder.

Kann es meinem Körper schaden?
In der Regel nicht. Es kann bei einigen Personen, die empfindlich auf Zusatzstoffe reagieren, eventuell zu allergischen Sofortreaktionen führen.


* Der ADI „acceptable daily intake” gibt Auskunft über die durchschnittliche Menge eines Stoffes in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht an, die ein Mensch sein ganzes Leben lang jeden Tag ohne gesundheitliches Risiko zu sich nehmen kann.

07.08.2011| © womenshealth.de
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