Kokosnuss öffnen leicht gemacht: So knacken Sie die Kokosnuss

Kokosnüsse knacken kann jeder, denn es ist spielend leicht
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Alle nippen daran: Gisele Bündchen, Rihanna & Co. lassen sich nicht mehr ohne Kokos­wasser blicken. Doch die Kokosnuss hat noch viel mehr zu bieten. Wir sagen Ihnen, wie Sie Kokosnüsse öffnen und worauf Sie sich im Inneren freuen dürfen

Kokosnuss knacken in 7 Sekunden
Kokosnuss knacken in 7 Sekunden – so geht's 58 Sek.

Kokoswasser schmeckt nicht nur roh

Der Palmensaft ist das aktuelle Lieblingsgetränk der Stars. Die leicht trübe Flüssigkeit aus der unreifen, grünen Frucht enthält sehr viele Mineralstoffe, aber kaum Kalorien und ist nicht zu verwechseln mit Kokosmilch. Kokoswasser gibt es hierzulande im Tetra Pak, die frischen Früchte findet man vor allem in Asien und der Südsee. Schmeckt gut im Smoothie und mit Müsli oder Haferflocken als exotischer Porridge. Durch den hohen Kaliumgehalt wird das Kultgetränk außerdem zum perfekten Sportbegleiter. Nur bei sehr anstrengenden Einheiten ist es ratsam, auf die Natriumzufuhr zu achten. Das leckere Wässerchen gibt es im Tetra Pak.

Kokosblütennektar als alternatives Süßungsmittel

Aus den Palmblüten gewinnt man Saft, der zur goldgelb bis karamellbraunen, zähflüssigen Honigalternative eingedampft wird. Der Nektar hat einen niedrigen glykämischen Index, wodurch der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt. Zudem enthält
er maximal 9 Prozent Fructose, was ihn von Agavendicksaft unterscheidet. Kokosblütennektar eignet sich auch zum Backen und überall dort, wo Honig eingesetzt wird.

Kokosblütenzucker statt Haushaltszucker

Zwar hat er pro 100 Gramm nur 25 Kalorien weniger als normaler Haushaltszucker, dafür wirkt er aber günstiger auf den Blut­zuckerspiegel, schmeckt weniger süß und leicht karamellig. Er
enthält zusätzlich eine Menge wertvoller Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und B-Vitamine.

Kokosöl der perfekte Allrounder

Bei Raumtemperatur ist das Öl fest, dafür lässt es sich bis knapp 200 Grad erhitzen, ohne dass sich die Fettsäuren verändern. Kokosöl wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch gepresst und eignet sich zum Braten, Backen und Dünsten. Es verleiht eine leichte Kokosnote und enthält weniger Kalorien als andere Öle.

Kokoschips als leckerer Snack für Zwischendurch

Aus dem getrockneten Fruchtfleisch werden je nach Verarbeitung Flocken, Flakes oder Chips hergestellt. Sie sind reich an B-Vitaminen und Vitamin E sowie zahlreichen Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Darauf achten, dass kein Zucker oder andere Zusatzstoffe beigemischt sind. Die süßen Flocken schmecken pur, im Müsli oder im Smoothie und eignen sich zum Backen.

Kokosmilch für exotische Gerichte

Um an die cremige Milch zu kommen, muss das geraspelte Fruchtfleisch mit Wasser püriert und dann ausgepresst werden. Im Vergleich zum Kokoswasser enthält es deutlich mehr Kalorien und Fett und verfeinert sowohl Süßspeisen als auch exotische Currys und Suppen. Auch gut: die Milch im Kaffee dadurch ersetzen.

So machen Sie Kokosmilch ganz einfach selber

50 g Kokosraspel mit 750 ml Wasser im Topf ohne Deckel zum Kochen bringen. Aufpassen, dass es nicht überkocht. Vom Herd nehmen und 15 Minuten stehen lassen. Das Ganze im Mixer oder mit dem Stabmixer rund 4 bis 5 Minuten pürieren und anschließend durch ein Haarsieb gießen. Die Kokosraspel mit einem Löffel gut aus­drücken. Die Milch hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank. Wer die Kokosmilch dicker mag, nimmt einfach nur 600 ml Wasser. Den Rest Raspel ins Müsli mischen oder damit backen. Zum Beispiel: Flocken nach Geschmack mit Agavendicksaft süßen, zu Kugeln formen und bei 100 bis 150 Grad im Ofen trocknen. Sie schmecken aber auch im Smoothie fantastisch!

19.02.2016| Gabriele Giesler © womenshealth.de
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