Workaholic Lange Arbeitstage machen depressiv

Lange Arbeitstage machen depressiv
Mal wieder gearbeitet bis in die Puppen? Vorsicht! Wer zu lange im Büro hockt, riskiert auf die Dauer eine Depression © Shutterstock

Seien Sie nicht zu fleißig: Die Wahrscheinlichkeit einer Depression steigt mit zu langen Arbeitszeiten

Warnung an alle, die auch dann noch am Schreibtisch sitzen, wenn andere schon längst Feierabend haben. Laut einer aktuellen Studie sollen lange Arbeitstage auf Dauer depressiv machen. Forscher des Finnish Institute of Occupational Health und des University College London behaupten, dass 11 Stunden Arbeit pro Tag mit der Zeit zum Stimmungstief führen. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Arbeit besonders stressig sei oder nicht.

Für die Studie wurden rund 2000 Angestellte rund 6 Jahre lang beobachtet. Heraus kam, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Depression für diejenigen verdopple, die täglich 11 Stunden oder mehr im Büro verbrachten.
Besonders gemein: Großverdiener wie Teamleiter oder Manager würden deutlich weniger unter den langen Arbeitszeiten leiden als solche, die für ihre langen Arbeitstage nur durchschnittlich oder gering bezahlt würden.

26.01.2012| Nora Gräwe © womenshealth.de
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