Wenn Liebe wehtut: Die besten Tipps, wie Sie Beziehungsprobleme lösen

So lösen Sie Ihre Beziehungsprobleme
Paare, die eine liebevolle Beziehung führen, zeigen ihre Zuneigung häufig wann immer es geht – sei es durch kleine Gesten oder eben liebe Worte © Mikhail_Kayl / Shutterstock.com

Beziehungsprobleme beginnen meist ganz harmlos: mit spitzen Bemerkungen zum Beispiel. Dabei tun verbale Schläge verdammt weh. So retten Sie Ihre Beziehung

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Ein typischer Fall für ein Beziehungsproblem in der Partnerschaft: Sonntagmorgen, halb 10 in Deutschland. Lisa ist schon seit einer gefühlten Stunde wach, doch Kai schnarcht immer noch vor sich hin – dabei ist der so was von dran mit Frühstück machen! Grummelnd steht Lisa schließlich doch auf. In der Küche stößt sie auf ein Stillleben aus dreckigem Geschirr, trockenem Käse und leeren Flaschen, und ihre schwelende Wut lodert richtig auf.

Als Kai gähnend um die Ecke schlurft, stürmt sie sofort auf ihn zu und schimpft: "Die Küche sieht schon wieder aus wie ein Saustall! Warum kannst du nie aufräumen, wenn deine Jungs da waren?" Er schnappt sarkastisch zurück: "Ich wünsche dir auch einen guten Morgen!" Das macht Lisa nur noch wütender: "Ich hab echt langsam die Nase voll davon, wie du dich hier immer bedienen lässt." Er: "Ach, und wer hat gestern eingekauft und dein Fahrrad repariert?" Sie: "Ja, nachdem ich 10-mal nachgehakt hatte. Und du brauchst dich gar nicht so aufzuplustern, nur weil du einmal in 10 Jahren bei Aldi warst!"

Wenn Banalitäten zu ernsthaften Beziehungsproblemen führen

Kommt Ihnen diese Art Dialog bekannt vor – der Ton, die Dynamik, vielleicht sogar das Thema? Dann ist Ihre Beziehung bereits auf dem Weg ins Aus. Doch keine Panik! Noch können Sie Ihre Liebe retten, wenn Sie den wichtigsten Merksatz aller Beziehungen beherzigen: Communication counts! Wie Sie mit Ihrem Partner sprechen (mit und ohne Worte), entscheidet darüber, ob Sie auch nach Jahrzehnten noch mit­ein­ander glücklich sind oder ob Sie schon am Projekt "Streichen der ersten gemeinsamen Bude" scheitern.

Streit ist nicht der Auslöser für Beziehungsprobleme

Was unterscheidet denn eigentlich glückliche Paare von solchen, die es nicht lange miteinander aushalten? Diese Frage hatte sich der amerikanische Psychologe John Gottman gestellt. Der renommierte Beziehungsforscher wurde dadurch bekannt, dass er Paaren nur wenige Minuten bei der Diskussion eines Streitthemas zusehen musste, um mit 83-prozentiger Sicherheit vorhersagen zu können, ob die Beziehung hält oder nicht.

Für den Versuch stattete er eine Wohnung mit Kameras und Mikrofonen aus und ließ die unterschiedlichsten Pärchen dort eine Weile wohnen. Die Probanden vergaßen die Bespitzelung bald und lebten einfach ihren Alltag – und der war stinklangweilig. Gottman hatte bei den glücklichen Paaren tiefschürfende Gespräche und Liebeserklärungen erwartet – und wütende Wortgefechte bei den unglücklichen. Doch auf den Videobändern fand sich nichts dergleichen. Der Beziehungsforscher war schon kurz davor, die Filme in die Tonne zu treten, als er begriff: Die Streitkultur ist nur ein Marker für den Zustand einer Beziehung. Ihr Schicksal jedoch entscheidet sich in den öden Alltagsgesprächen.

Beziehungsprobleme lösen – so geht's
Nicht alle Konflikte sind sofort lösbar, auch bei glücklichen Paaren nicht. Wichtig ist, dass man Beziehungsprobleme anspricht © Mikhail_Kayl / Shutterstock.com

Kai schaut Fußball, die Zusammenfassung der Bundesligaspiele ist ihm heilig. Lisa: "Schatz, wann müssen wir nachher los? Sollen wir nicht besser ein Taxi nehmen?" Er antwortet nicht, sie ist beleidigt. Lisa: "Hallo! Ich hab dich was gefragt!" Kai (genervt): "Was denn?" Sie drängt ihm ein Gespräch auf, er hört nicht zu, sie wird patzig, er ist abweisend – Streit liegt in der Luft und in kürzester Zeit haben sich Kai und Lisa gegenseitig gleich mehrere Schrammen verpasst.

Das kommt nach Gottmans Erfahrungen auch in den besten Beziehungen vor. Vermutlich würden Sie solche verbalen Grob­heiten, Missachtungen und Unterbrechungen nie jemandem zumuten, den Sie zutiefst respektieren – nicht mal einem Fremden. Doch ausgerechnet beim eigenen Lebens­partner geben sich die meisten viel weniger Mühe. Wie schnell das die Liebe zerstört und ernsthafte Beziehungsprobleme auftreten, hängt davon ab, was Sie dem entgegensetzen.

Beziehungs-Tipp 1: Zuneigung zeigen, wann immer es geht

Eine Verletzung entsteht viel schneller, als sie heilt, und deshalb braucht es deutlich mehr positive Kontakte, um die verbalen Schrammen in einer Partnerschaft auszugleichen. Gottmans Erforschung der glücklichen Paare zeigte, dass mindestens ein Verhältnis von 5 zu 1 erreicht werden muss. Von diesen Zahlen wissen aber auch Menschen in liebevollen Beziehungen nichts – sie zeigen ihre Zuneigung einfach "wann immer es geht", erklärt Buchautor Bas Kast ("Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt", Fischer-Taschenbuch-Verlag, um 9 Euro).

Diese Beziehungsvirtuosen wenden sich dem Partner zu, wenn er etwas sagt (und sei es nur mit einem "Moment, ich kann grad nicht!"), tauschen kleine, zärtliche Berührungen aus, reichen sich zuvorkommend etwas über den Tisch und bedanken sich auch für (scheinbare) Selbstverständlichkeiten wie das Einkaufen von Katzenfutter. In einer solchen Atmosphäre kommt es automatisch seltener zu Verletzungen. Und wenn sie doch mal passieren sollten, heilen sie schnell und hinterlassen auch keine Narben.

Beziehungs-Tipp 2: Positives Verhalten wird vom Partner nachgeahmt

Fangen Sie also am besten gleich an, Ihr Guthaben an Liebenswürdigkeiten aufzubauen. Anfangs mag es sich künstlich anfühlen (so als würden Sie alles mit einer Harmoniesoße übergießen), aber mit etwas Übung wird es zur Gewohnheit, den Blick auf das Positive zu richten und die Freude darüber zu zeigen.

Sie müssen auch keine Angst haben, dass Sie nur allein in die Partnerschaft investieren und die Einzige sind, die die Beziehungsprobleme lösen möchte . "Positives Verhalten vorzuleben hat eine starke Wirkung auf den Partner und gibt der Beziehung häufig den entscheidenden Dreh", sagt Gabriele Lindemann, Trai­nerin für wertschätzende Kommunikation (menschen-und-ziele.de) und Vorstandsmitglied des Fachverbands Gewaltfreie Kommunikation.

Es geht dabei übrigens keinesfalls darum, Differenzen unter den Teppich zu kehren oder einen aufkeimenden Streit totzuschweigen. Bei manchen Themen werden Sie weiterhin miteinander um Lösungen ringen. Doch bei einem Paar, das achtsam mit­ein­ander umgeht, kommt es im Streit nicht so leicht zu diesen schlecht heilenden Wunden, die irgendwann schwerwiegende Beziehungsprobleme oder gar eine Trennung nach sich ziehen können.

Verbale Tiefschläge sind der Anfang vom Ende
Paare, die auch im Alltag achtsam miteinander umgehen, fügen sich auch im Streit keine tiefen Wunden zu © Mikhail_Kayl / Shutterstock.com

Beziehungskiller: Alltagsfrust

Der Alltag mit Geldsorgen, Job­stress und sonstigem Frust kostet oft so viel Kraft, dass Gelassenheit beim Anblick von dreckigem Geschirr in der Küche nicht mehr drin ist. Wenn Sie dann kein Plus auf dem Liebeskonto haben, tauchen schnell Kommunikationsmuster wie Vorwurf und Verteidigung auf, die nach Gottmans Erfahrungen eine Beziehung in den Ruin treiben können. Beziehungsprobleme in der Partnerschaft sind dann vorprogrammiert.

So schlägt in der anfangs geschilderten Szene Lisa aus Frust geradezu um sich. "Der Gebrauch von 'wieder einmal' verwandelt jede Aussage in einen Vorwurf", schreiben Klaus-Dieter Gens und Susann Pásztor in ihrem Buch "Ich höre was, das du nicht sagst – Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen" (Junfermann-Verlag, um 10 Euro).

Beziehungs-Tipp 3: Verbale Ohrfeigen vermeiden

Auch Worte wie "immer", "nie" und "typisch" sind verbale Ohrfeigen, die nicht nur die aktuelle Situation abwatschen, sondern die Vergangenheit, die Zukunft und sogar den grundsätzlichen Charakter des anderen. So lassen sich Beziehungsprobleme nicht lösen. Ähnlich destruktiv sind Formulierungen, die den Partner in eine Schublade stecken, wie beispielsweise: "Du bist total unordentlich." Selbst wenn es wahr wäre, wird dem Gegenüber so jede Lernfähigkeit und Chance auf Entwicklung abgesprochen. Keine Frage: Wenn etwas im Argen liegt, sollte man die Beziehungsprobleme ansprechen und versuchen eine Lösung zu finden. Nur bitte nicht auf die brachiale Tour.

Man muss schon sehr gechillt sein, um auf solche Attacken nicht mit einer Verteidigung zu reagieren. Doch die Abwehr der Kritik wirkt auf den Angreifer, als ob sein Anliegen nicht gesehen wird – und er legt deshalb nach. Es folgt ein weiterer Gegenangriff, alte Geschichten werden hervorgekramt und irrelevante Nebenthemen herangezogen. In so einem Streit schlagen sich die Partner, ohne es zu wollen, verbal grün und blau. Das Schlimmste daran: Trotz des ganzen Wortgefechts bleibt das eigentliche Problem – in diesem Fall, dass Lisa sich ausgenutzt fühlt – meist unausgesprochen und ungelöst.

Beziehungs-Tipp 4: Wut erst verrauchen lassen

Ein guter Ratgeber, um Beziehungsprobleme zu lösen: Streitgespräche, die aus akut hochkochender Wut entstehen, führen kaum zu einem konstruktiven Ergebnis. Deshalb rät Lindemann: "Atmen Sie erst mal tief durch und erinnern sich dann daran, dass hinter jeder Handlung ein Bedürfnis steht und keine böse Absicht." Kai hat das Geschirr nicht stehen lassen, um Lisa zu ärgern, sondern wollte nach einem langen Abend einfach nur ins Bett. Forschungen über glückliche Paare zeigen, dass sie sich durchaus über die Schwächen ihres Partners im Klaren sind, ihre Interpretationen über das Verhalten des anderen aber trotzdem meist zu seinen Gunsten ausfallen.

Beziehungs-Tipp 5: Nicht zu pessimistisch denken

Wenn etwas gut läuft, liegt es daran, dass er so ein Schatz ist; geht etwas schief, sind widrige Umstände (mit)schuld, keinesfalls aber eine böse Absicht. Statt zu denken: "Er ist schon wieder unpünktlich. Es ist ihm einfach egal, dass ich warte", denken diese Paare eher: "Ob seine S-Bahn schon wieder Verspätung hatte?" Durchatmen ist auch die richtige Strategie, wenn Sie es sind, die Vorwürfe zu hören bekommt. Sagen Sie jetzt lieber: "Es tut mir leid, ich wollte dich nicht ärgern" – und nehmen der Sache so den Wind aus den Segeln. Denn wenn Sie nicht mit in den Boxring steigen, kommt es auch nicht zum Kampf, und Sie können später in Ruhe herausfinden, welche Wünsche da gerade aufeinandergeprallt sind.

Beziehungs-Tipp 6: Störfaktoren sachlich ansprechen

"Wichtig ist, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden und dazu zu stehen", sagt Kommunikationstrainerin Lindemann. "Nur wer sich selbst auf diese Weise ernst nimmt, kann auch Empathie für das Anliegen des Partners aufbringen." Bleiben Sie bei sich, wenn Sie formulieren, was Sie stört. Also nicht: "Du hinterlässt immer Chaos in der Küche", sondern: "Wenn ich mir ein Brot schmieren möchte und das Geschirr rumsteht, nervt mich das. Ich brauche da mehr Rücksicht." Trotzdem sind nicht alle Konflikte sofort lösbar, auch bei glücklichen Paaren nicht. Doch indem sie ihre Liebe und den Respekt pflegen, finden sie Möglichkeiten, die Differenzen auszuhalten, ohne dass sich Groll anstaut. Wenn Sie in dem Bereich schwächeln, heißt das Kommando: zurück auf Los!

Stichelein sind Gift für die Beziehung

Wenn Konflikte weder gelöst noch erträglich gemacht werden und wichtige Bedürfnisse in der Partnerschaft auf Dauer unerfüllt bleiben, entsteht irgendwann Bitterkeit oder sogar Verachtung. Es könnte alles so schön sein, wenn sich der Partner nur endlich ändern würde! Und damit er auch nicht vergisst, was alles an ihm falsch ist, bekommt er es bei jeder Gelegenheit zu hören – in Form von Sticheleien, Spott und sarkastischen Bemerkungen, die langsam wie Säure jede Zuneigung zerfressen.

Bei Kai und Lisa ist es bisher nicht so, aber bei Mark und Isabel. Mark: "Ich glaub, ich mach den Sprachkurs doch nicht." Isabel: "Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn du mal was gemacht hättest, was ohne Bildschirm auskommt." Verletzend sind dabei weniger die Worte als der Kontext. Es ist der Ton, der aus einer liebevollen Neckerei eine Fiesheit macht, oder das genervte Rollen der Augen. Auch das bei Männern sehr beliebte Mauern kann Verachtung ausdrücken, denn es signalisiert: "Du bist mir keine Reaktion wert, auch wenn du dich noch so sehr aufregst." So werden Liebende immer mehr zu Gegnern, die einander besiegen wollen. Doch wann immer einer gewinnt, verliert die Beziehung.

Wie sich Beziehungsprobleme lösen lassen
Eine Verletzung entsteht viel schneller, als sie heilt, und deshalb braucht es deutlich mehr positive Kontakte, um die verbalen Schrammen auszugleichen © Mikhail_Kayl / Shutterstock.com

Beziehungs-Tipp 7: So entkommen Sie verbalen Gemeinheiten

Lassen Sie sich nichts gefallen Ihr Partner behandelt Sie von oben herab, macht ab­wertende Bemerkungen oder Witze auf Ihre Kosten? Sagen Sie ihm in einem ruhigen Moment (nicht in der Hitze eines Streits), dass Sie das verletzt! Falls es nicht böse gemeint war, wird er Ihre Gefühle in Zukunft respektieren. Lassen Sie sich auf jeden Fall nicht einreden, Sie wären "überempfindlich" – weder von sich selbst, noch von Ihrem Partner oder von Freunden, die ihn vielleicht nur von seiner Zuckerseite kennen.

Verbale Gewalt ist die Vorstufe für körperliche Gewalt

Die letzte Grenze ist überschritten, wenn dem Partner mit voller Absicht weh getan wird. Das ist Missbrauch, auch wenn dabei (noch) kein Blut fließt! Denn häufig sind verbale Gemein­heiten nur eine Vorstufe zur körperlichen Gewalt. Selbst wenn es dazu niemals kommt, geht es auch bei sprachlicher Gewalt um Macht und Kontrolle über den anderen. Selbst toughe Frauen können in eine solche verletzende Beziehung geraten, in der ihr Selbstwertgefühl systematisch zerstückelt wird. Es kann deshalb ungeheuer schwer sein, die Kraft für den Absprung zu finden und sich zu einer Trennung durchzuringen.

Kämpfen Sie nicht allein

Frauen in missbrauchenden Beziehungen haben meist den Kontakt zu Freunden und Familie gekappt – aus Scham oder auf Druck des Partners hin. Oft trägt das alte Netz aber trotzdem noch; einen Versuch ist es allemal wert. Auf jeden Fall sollten Sie sich zudem professionelle Hilfe suchen. Anlaufstellen können zum Beispiel Paartherapeuten, Psychologen, Familien­beratungen oder Frauenbeauftragte sein.

Beziehungsproleme lösen mithilfe einer Therapie

Holen Sie sich sofort professionelle Hilfe! Dieser Schritt ist selbst dann sinnvoll, wenn Ihr Partner nicht mitkommt. Auch ein Alleingang verhilft Ihnen zu neuen Sichtweisen, die manchmal eine Änderung der Situation bewirken – oder mehr Klarheit bringen, ob die Beziehung überhaupt noch eine Zukunft hat.

Beziehungs-Tipp 8: So entschuldigt man sich richtig

Sie bitten um Verzeihung: Genau genommen kann man sich nämlich nicht selbst entschuldigen, sondern nur darum werben. Ob der Verletzte verzeihen kann, liegt bei ihm. Die Sprache verrät mehr über den feinen Unterschied. Denn wer sich entschuldigt, wirft dem anderen häufig nur ein halbherziges "Sorry" hin und erwartet, dass es damit auch gut sein muss. "Ich hab mich doch entschuldigt!", heißt es dann empört.

Es geht gar nicht um Schuld: Sie hatten nichts Böses im Sinn, sondern haben Ihr Ding gemacht und sind dabei jemandem in die Quere gekommen. Ob unabsichtlich oder als Folge von kollidierenden Interessen (Ihr Partner mault, weil Sie zu Ihrer Freundin wollen): Sie haben keine Schuld am Ärger des anderen. Auch wenn ein Schaden durch Unachtsamkeit verursacht wurde, gibt es meist Gründe, die eine Schuld relativieren.

Wagen Sie den ersten Schritt: Wenn Sie Mist gebaut haben (was auch immer dazu geführt hat), dann übernehmen Sie souverän die Verantwortung. Doch auch wenn Sie sich den Schuh nicht anziehen wollen, können Sie zur Versöhnung beitragen. Denn ein Satz passt eigentlich immer: "Es tut mir wirklich leid."

10.03.2017| Kirsten Segler © womenshealth.de
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