Rechte am Arbeitsplatz Recht auf Sport im Job?

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Sport während der Arbeitszeit? Hält fit und hilft gegen Stress © Shutterstock

Haben Angestellte eigentlich ein Recht darauf, während der Arbeitszeit Sport zu treiben?

Natascha L. aus Berlin

Sport hilft gegen Stress, und immer mehr Firmen setzen dieses Wissen auch um. Dr. Uta Walter, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) an der Uni Bielefeld, erklärt, ob jeder Angestellte ein Recht auf sportliche Gesundheitsförderung hat.

"Zwar gibt es keine rechtliche Grundlage, allerdings kann das Unternehmen freiwillig eine innerbetriebliche Gesundheitsförderung in der Betriebsvereinbarung festhalten. Sonst muss mit dem Chef verhandelt werden. Jeder Mitarbeiter hat ein Initiativrecht. Gibt es im Unternehmen einen Betriebsrat, so kann dort das Anliegen geschildert werden. Dieser berät sich dann mit einem Arbeitgeber über Kosten, Nutzen und Risiken. In jedem Fall ist das Sporttreiben in der Mittagspause unbezahlte Freizeit und Sie können machen, was Sie wollen, solange Sie sich an die vereinbarten Pausenzeiten halten. Betrieblich versichert sind Sie dann jedoch nicht. Falls Sie also beim Joggen umknicken, gilt das nicht als Arbeitsunfall."

21.03.2015| © womenshealth.de
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