Lackkunst Schön lackierte Nägel

So klappt's mit dem neuen Lack
Unbedingt notwendig: Überlack. Nur so haben Sie lange etwas von Ihren schönen Nägeln © Shutterstock

Her mit dem Lack: Ob Geübte oder Grobmotorikerin: Hier kommt alles, was Sie übers Nägellackieren wissen müssen

Welche Lackfarbe passt zu mir?

"In erster Linie sollte der Nagellack dem eigenen Hautton schmeicheln", sagt Dana Caruso, Nagelexpertin bei Sally Hansen. Welch ein Glück, wer einen gebräunten Teint hat, denn dazu passen fast alle Farben. Elfen­teints sollten lieber warme Töne aufpinseln. Auch auf die Form kommt es an: Kurze Nägel kommen in dunklen Tönen gut zur Geltung, helle Farben lassen kurze Finger und kleine Hände optisch länger und größer wirken.

Ist Überlack nötig?

Ja, wir wissen, wie mühsam das ist: erst Unter-, dann Farb-, dann Überlack. Aber nur so schützen Sie Ihre Farbpracht an Händen und Füßen vor Kratzern, schneller Abnutzung und Absplittern. Ein Überlack ist wie eine Rüstung. Schutz kann nicht nur praktisch, sondern auch schön sein: Highlight-Effekte sind starke Pro-Argumente. Ob Ihre Nägel auf Hochglanz poliert werden oder ermatten sollen — der Überlack ist unverzichtbar für die perfekte Maniküre.

Wie werden meine Nägel einzigartig?

Dafür gibt es sogenannte Effektlacke: Trendy sind Magnet-Nagellacke. Diese enthalten winzige Eisenteilchen, die sich durch Magnetkontakt zu einem Muster anordnen. Das Ergebnis: individuelle Nägel mit tollen Farbverläufen. Super Effekte erzielen Sie auch mit Crackling Top Coats, die Sie über Ihre bereits farbig lackierten Nägel pinseln. Darin sind, wie bei allen Nagellacken, Lösungsmittel enthalten. Im Normalfall verdampfen diese, und der Lack wird dickflüssig und schließlich fest. Bei den Crackling Top Coats verdampfen die Lösungsmittel jedoch so schnell, dass der Lack beim Trocknen aufbricht und die darunter liegende Farbschicht zum Vorschein kommt. Chamäleon-Fans haben mit Thermolacken viel Spaß, denn sie wechseln je nach Temperatur ihre Farbe. Grund dafür sind Moleküle in den Farbpigmenten, die ihre Struktur verändern.

Das Ziel verfehlt?

Wer kennt das nicht: Ob in Ruhe oder Hektik – die Mission, den Nagellack sauber aufzutragen, geht schief. Damit alles auf den richtigen Platz kommt, empfiehlt Caruso, auf einen sparsam getränkten Pinsel zu achten. Mit diesem dann in der Mitte des Nagels eine Linie streichen und anschließend 2 weitere an den beiden Seiten des Nagels. Auch der richtige Griff ist entscheidend: Die Kappe liegt zwischen Daumen und Mittelfinger und der Zeigefinger obenauf, um die Streichbewegung besser kontrollieren zu können. Falls doch etwas danebengeht, können Sie es mit einem Nagellackkorrekturstift gezielt entfernen.

Wie bleibt der Lack lange schön?

Wichtigste Regel für Selbstverschönerer: Lackieren Sie Ihre Nägel niemals nach dem Baden. Denn da sind sie aufgequollen, und der Lack platzt später ab. "Ein besonders haltbares Ergebnis erzielen Sie nur bei professionellen Nageldesignern, die mit Shellac, einem UV-Licht-gehärteten Gelpoliermittel, arbeiten", so Caruso. Fast so gut, aber für zu Hause, sind Gel-Nagelsets, für dessen Aushärtung Sie aber eine spezielle LED-Lampe brauchen (ab 25 Euro).

Sie wollen nicht nur hübsche, sondern auch gesunde Nägel? Einige der besten Produkte für umfassende Nagelpflege findne Sie hier

Top gepflegte Nägel
21.10.2016| Alexandra Wallendschus © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft
Personal_Trainer App