Sportbekleidung Silber in Sportklamotten?

Sport ist doppelt gut: es lässt die Pfunde purzeln und ist offenbar auch ein Appetitzügler
Silber in Sportbekleidung hat nicht nur positive Auswirkungen © Shutterstock

Was bewirkt eigentlich Silber in Sportbekleidung und ist das überhaupt gesund?

Nadine K. aus Würzburg

Warum steckt Silber in Sportkleidung?

Immer öfter wird Funktionskleidung mit dem Versprechen "Geruchsfrei dank Silber" beworben. Jurek Vengels vom BUND erklärt, warum das nicht nur positiv ist.

"Tatsächlich steckt wirklich echtes Silber in der Sportbekleidung – zumindest winzige Teilchen davon. Diese Nanopartikel sind bis zu 50.000-mal schmaler als ein Haar. Silber kann Gerüche verhindern und Bakterien töten. Zudem gibt es Nanobeschichtungen, die Wasser und Schmutz abweisen sollen. Leider ist das jedoch nicht immer positiv, denn das Silber ist nach wenigen Wäschen bereits entfernt und die Wirkung dahin. Und es schadet der Umwelt: Die Partikel verteilen sich im Abwasser, was für viele Wassertiere das Todesurteil ist. Für Menschen ist das Risiko von Silber noch ungeklärt, daher rät das Bundesinstitut für Risikobewertung von Nanoprodukten ab. Silber wird außerdem auch als Antibiotikum genutzt. Kommt es zudem in Alltagsprodukten vor, könnten Keime gegen die antimikrobielle Wirkung resistent werden. In Kleidung erkennt man bisher leider noch nicht, dass Silber enthalten ist, da es nicht gekennzeichnet werden muss." Eine Übersicht gibt es unter nanowatch.de.

23.06.2013| © womenshealth.de
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