Ballsport Spielsportarten

Am Ball bleiben
Schmetterbälle fördern Glücksmomente © Shutterstock

Das Richtige für Teamplayerinnen, die Lust auf Glücksmomente haben. Denn Mediziner haben erkannt: Wer im Ballbesitz ist, lebt zufriedener

Am Ball bleiben - den kriegen Sie! Der Ball kommt auf sie zu, Sie schmettern ihn über das Netz – und Punkt! "Spielsportarten wie Volleyball sind extrem anspruchsvoll für das Gehirn", sagt Sportwissenschaftler Baum. "Sie müssen komplexe Situationen auf einen Blick erfassen und die Bewegungen der Mitspieler, Gegner und des Balls vorausberechnen." Das alles verbessert Ihre Reaktionsgeschwindigkeit – auch im Alltag.

Darüber hinaus wird Ihre Konzentration geschärft. Der Effekt kann so stark sein, dass man wie in Trance agiert und einem Unglaubliches gelingt. Diese Momente, auch 'The Zone' oder 'Flow' genannt, empfinden Sportler als ausgesprochen beglückend. Doch auch ohne Flow steigern Spiel und Sport Ihre Laune, denn sie stimulieren die Aktivität von Serotonin, einem Nerven­botenstoff, der Ge­fühle von Harmonie und Ausgeglichenheit auslöst. Im Versuch förderte die Bewegung außerdem die Bildung des Wachstumshormons VGF (Vascular Growth Factor) im Hirn, dessen Fehlen für Depressionen mitverantwortlich gemacht wird. Dies könnte die hohe Erfolgsquote von Sport bei Depressionen erklären.

Es passiert jedoch noch mehr in Ihrem Kopf, wenn Sie sportlich spielen: Unter anderem wird der Stoff BDNF (Brain-derived Neurotropic Factor) ausgeschüttet, der Forschern zufolge "wie Dünger aufs Gehirn wirkt" und die Bildung neuer Nervenzellen anregt.

Wegen des erhöhten Verletzungsrisikos sollten Sie das Training durch Dehnübun­gen ergänzen – aber erst, wenn Sie bereits aufgewärmt sind.

Ideal für Sie, wenn Sie die Abwechslung und den Spaß in Gruppen mögen.

14.02.2012| Kirsten Segler © womenshealth.de
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