Hörsaal-Koller Sport mindert Uni-Stress

Sport mindert Uni-Stress
Wer zwischen Seminaren und Vorlesungen die Zeit zum Auspowern findet, fühlt sich einfach besser © iStockphoto

Bewegung macht Studentinnen glücklich. Eine Stunde Sport pro Woche hilft bereits, um Stress in der Uni besser wegzustecken

Bereits kleine Sporteinheiten pro Woche genügen offenbar aus, um Prüfungs- oder Zeitdruck während des Studiums besser zu bewältigen. Forscher der Universität Göttingen haben nun in einer Befragung von mehr als 7000 Studierenden herausgefunden, dass vor allem Studentinnen unter vielfältigen körperlichen Beschwerden während ihres Studiums leiden. Kopf-, Rücken- oder Nackenschmerzen gehörten ebenso dazu wie Nervosität, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen.

Insbesondere der Zeitdruck, unter dem die Studierenden durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge leiden würden, habe die Gewohnheiten der Studentinnen in puncto Sport verändert. Vereinssportarten wären weitestgehend in den Hintergrund gerückt. "Besonders stark nachgefragt werden alle Formen des Fitnesstrainings, vom Joggen bis zum Fitnessstudio", sagt Dr. Arne Göring, Leiter des Forschungsprojektes.

Gleichzeitig fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich Studenten, die mindestens eine Stunde Sport pro Woche betreiben, wesentlich gesünder fühlen und weniger Beschwerden haben als ihre bewegungsfaulen Kommilitonen.

Mit der Göttinger Studie liegen seit 1989 erstmals wieder repräsentative Ergebnisse über das Sport- und Bewegungsverhalten von Studierenden vor. Die Untersuchungen sollen nun in ein bundesweites Präventions- und Gesundheitsförderungskonzept für Studierende einfließen.

01.09.2011| Linda Babst © womenshealth.de
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