Depressionen Sport schützt vor Burnout

Mit Sport gegen Burnout und Depression
Bewegung tut der Seele gut. Wer regelmäßig seinen Körper trainiert, soll wesentlich seltener unter Depressionen oder einem Burnout leiden © Shutterstock

2 ½ Stunden Sport pro Woche mindern das Risiko von Depressionen oder einem Burnout

Wer regelmäßig Sport treibt, profitiert nicht nur körperlich, sondern offenbar auch seelisch davon. Laut einer Studie der Universität Tel Aviv sollen Menschen, die ihren Körper durch Bewegung fit halten, deutlich seltener depressiv sein oder an einem Burnout erkranken.

Auch Arbeitgeber würden davon profitieren, ihre Mitarbeiter zum sportlichen Workout zu motivieren, so die Wissenschaftler Toker und Biron. Sportliche Mitarbeiter würden nämlich wesentlich seltener wegen Krankheit fehlen und seien in der Regel auch produktiver als ihre bewegungsfaulen Kollegen.

Im Rahmen der Studie wurden gesunde Arbeitstätige in 4 Gruppen aufgeteilt, abhängig davon, wie viele Stunden Sport sie pro Woche trieben. Das Ergebnis war eindeutig: In der Gruppe der Sportmuffel litten deutlich mehr Menschen an Depressionen und Burnouts. Wohingegen die Gruppe der Sportbegeisterten, die wöchentlich mindestens 4 Stunden ihren Körper trimmten, so gut wie gar keine Probleme mit Depressionen oder Burnouts hatten. Mindestens 2 ½ Stunden Sport pro Woche seien optimal, um Krankheiten vorzubeugen, so die Wissenschaftler.

03.02.2013| Nora Gräwe © womenshealth.de
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