Partnerwahl Vorname bestimmt Erfolg im Leben

Mit dem falschen Namen wecken Sie negative Assoziationen
Mit dem falsche Vorname sinken in Online-Partnerbörsen die Chancen auf eine neue Partnerschaft © Shutterstock

Menschen mit klassichen Namen haben es leichter im Leben – vor allem bei der Partnersuche

Diese Namen haben es besonders schwer

Kevin, Justin, Chantal oder Jacqueline haben es offenbar schwerer bei der Partnerwahl als Maximilian oder Hanna. Denn Vornamen werden intuitiv mit einem bestimmten Bildungsniveau und sozialen Status in Verbindung gebracht, so eine Studie im Fachmagazin Social Psychological and Personality Science.

Nach Auswertung tausender Daten von Singles in einer Onlinepartnerschaftsbörse kam ein Forscher-Team der Humboldt-Universität zu Berlin zu dem Ergebnis, dass die Profile der User, die klassiche Namen wie Alexander, Charlotte oder Hanna trugen, doppelt so häufig angeklickt wurden wie die von Kevin oder Jacqueline.

Auch wiesen Menschen mit solch negativ besetzten Namen ein geringeres Selbstbewusstsein auf, seien schlechter ausgebildet und rauchten häufiger. Die Forscher erklären dies damit, dass problembeladene Vornamen bestimmte Vorurteile auslösen und negative zwischenmenschliche Reaktionen fördern würden.

Bereits in der Schule wird den Kindern ihr Name zum Verhängnis: Einige Lehrer ordnen Chantals oder Kevins automatisch Attribute wie Leistungsschwäche oder Verhaltensauffälligkeit zu, ohne diese vorher kennen gelernt zu haben. Klassiche Namen hingegen würden mit einer höheren Bildung und dadurch weniger problematischen Kindern in Verbindung gebracht.

11.01.2012| Katharina Klein © womenshealth.de
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