Natürliche Heilmethoden Was macht eigentlich ein Osteopath?

Gönnen Sie sich mal einen Besuch beim Osteopathen. Es lohnt sich
Was ein Osteopath eigentlich macht? Er setzt meist da an, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß © Shutterstock

Ich habe in letzter Zeit öfter Probleme mit dem Rücken. Eine Freundin meinte ich sollte mal zum Osteopathen, aber ganz ehrlich: was macht so ein Osteopath eigentlich? Ich habe keine Ahnung.

Fritzi, per Mail

Leben heißt Bewegung. Das ist auch der Ansatz, nach dem Osteopathen arbeiten. Aber was genau stellt ein Osteopath mit uns an? Prof. Marina ­Fuhrmann vom Verband der Osteopathen Deutschland e. V. aus Wiesbaden gibt Aufschluss:

Wann kann ein Osteopath helfen?
In erster Linie behandelt Osteopathie dann, wenn der Patient Beschwerden hat, aber schulmedizinisch keine pathologisch objektivierbaren Befunde erhoben werden konnten. Das heißt: unauffällige MRT, kein Röntgenbefund, keine erhöhten Laborwerte nach der Blutabnahme. Die Osteopathie ergänzt also die klassische Medizin.

Bei welchen Leiden können Sie helfen?
Wir behandeln Bewegungseinschränkungen im Bereich der Gelenke, aber auch Einschränkungen im Bereich des Organ- und Nervensystems. Der Körper ist wie ein mechanisches Uhrwerk, bei dem ein Rädchen ins andere greift. Unser Ziel ist es, die ­Blockade zu finden, um die Uhr wieder zum Laufen zu bringen.

Und wie verläuft eine osteopathische Behandlung?
Nach einem Anamnesegespräch erfolgt eine ganzkörperliche manuelle Untersuchung und Therapie. Aus der Überzeugung, dass der Körper selbst alle Möglichkeiten hat, um sich zu regulieren, versucht man nicht, die Symptome zu korrigieren, sondern die Ursache zu behandeln.

26.09.2014| © womenshealth.de
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