Haarausfall bei Frauen stoppen Was tun bei Haarausfall?

Ziemlich beunruhigend, wenn immer mehr Haare im Kamm hängen bleiben
Unsere Expertin sagt Ihnen, was bei Haarausfall zu tun ist – und ab wann man überhaupt von Haarausfall spricht © gpointstudio / Shutterstock.com

Hilfe, meine Haare gehen aus. Wann muss man sich Sorgen machen? Und was kann man bei Haarausfall tun?

Kathrin D., per Mail

Ziemlich beunruhigend, wenn immer mehr Haare im Kamm hängen bleiben. Dr. Antonia Todorova, Haarexpertin vom Institut für Dermatologie des Klinikums rechts der Isar in München, klärt auf:

Wann muss man sich Sorgen machen?
Wenn über 4 bis 6 Wochen mehr als 100 Haare pro Tag ausgehen, spricht man von Haarverlust. Haarausfall nennt man das Phänomen erst, wenn eine Lichtung der Haare am Kopf erkennbar ist. Egal wie: Die meisten sind schnell ziemlich beunruhigt.

Sind die häufigsten Ursachen auch so besorgniserregend?
Nein, meist findet man einen Auslöser in den 3 bis 6 Monaten zuvor: eine heftige Infektion, eine belastende Operation, Stress oder Eisenmangel. Diäten oder Ernährungsumstellungen sind nur in Extremfällen schuld. Oft stecken die Hormone dahinter: die Umstellung in und nach der Schwangerschaft oder ein anderes Pillenpräparat. Vorsicht auch vor einem Styling, das dauerhaft Zug oder Druck auf die Haarwurzeln ausübt.

Wohin wendet man sich, um die Gründe abzuklären?  
An einen Dermatologen, der genauer diagnostizieren kann, was los ist, ob etwa eine hormonelle Störung vorliegt. Sehr selten kann auch eine Autoimmunerkrankung den Haarwuchs stören. Und nicht vergessen: Sind die Auslöser weg, normalisiert sich der Haarwuchs fast immer von selbst.

08.07.2015| © womenshealth.de
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