Uhrenkunde: Welche Uhrentypen gibt es?

Der große Uhren-Guide für Damen und die besten Uhren-Trends
Was ist der Unterschied zwischen Chonometer und Chronograph? © Shutterstock

Begriffe wie Quarzuhr und Chronograph sind für Sie böhmische Dörfer? Keine Panik. Wir haben uns schlau gemacht und eine Auswahl der häufigsten Uhrentypen mit den wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt

Die Quarzuhr: Ihren Namen bekommt dieser Uhrentyp von dem Quarzkristall, der sich im Uhrwerk befindet. Unter elektrischer Spannung beginnt er zu schwingen und so Ihre Uhr zu ticken. Eine Quarzuhr bezeichnet man häufig auch als eine vollelektronische Uhr, da sie in der Regel batteriebetrieben ist. Ein Vorteil von Quarz-Modellen: Sie sind sehr genau.

Die Mechanikuhr: Uhren mit einem mechanischen Werk werden entweder mithilfe der Krone aufgezogen oder haben ein automatisches Uhrwerk. Ein weiterer Unterschied zur Quarzuhr: die Unruh. Das kleine Metallrädchen erfüllt bei einer mechanischen Uhr den Zweck des Quarzkristalls.

Der Chronograph: Seinen Ursprung hat das Wort 'Chronograph' im Altgriechischen. Wörtlich übersetzt bedeutet es 'Zeitschreiber'. Klingt befremdlich? Dabei meint der Begriff nichts Außergewöhnliches. Ein Chronograph ist eine Uhr mit zusätzlicher Stoppuhr-Funktion.

Das Chronometer: Klingt ähnlich wie 'Chronograph' meint aber etwas Anderes. Ein Chronometer ist eine Uhr, die ganz besonders genau geht. Bevor ein Hersteller einen Zeitmesser offiziell 'Chronometer' nennen darf, muss dieser erst getestet werden. Zum Beispiel vom unabhängigen Observatorium Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (kurz: COSC) in der Schweiz.

Die Automatikuhr: Sie gehört zur Familie der mechanischen Uhren. Ihre Besonderheit: Sie zieht sich von selbst auf, während Sie sie tragen. Wenn Sie Ihren Arm bewegen, sorgt eine kleine Feder im Inneren des Uhrwerks dafür, dass sich der Zeitmesser von selbst aufzieht. Einziger Nachteil: Tragen Sie eine Automatikuhr länger nicht, bleibt diese stehen.

Die Analoguhr: Der Begriff 'analog' bezieht sich auf die Zeitanzeige der Uhr. Bei einer Analoguhr wird die Uhr mithilfe von einem Zifferblatt und Zeigern abgebildet.

Die Digitaluhr: Im Gegensatz zu einer Analoguhr wird die Uhrzeit hier nicht mittels Zeiger und Ziffernblatt angezeigt. Hier sprechen blanke Zahlen. Die Zeitmessung muss allerdings nicht digital erfolgen.

25.09.2013| Tina Zimmermann © womenshealth.de
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