Gesunde Vagina Wenn Ihre Vagina Essen bestellen könnte ...

Wenn Ihre Vagina Ihr Essen aussuchen würde ...
Einige Lebensmittel wirken sich nachweislich positiv auf die Gesundheit ihrer Vagina aus © solominviktor / Shutterstock.com

... würden Sie viel mehr Äpfel und Sauerkraut essen. Noch mehr Lebensmittel, die Ihrer Vagina gut tun, gibt's hier ...

Lebensmittel gegen Harnwegsentzündungen

Sie haben mit Sicherheit schon davon gehört, dass Sie unbedingt Cranberry-Saft trinken sollten, wenn Sie an einer unangenehmen Blasenentzündung leiden. Die positive Wirkung von Cranberrysaft ist dabei sogar erwiesen: Die in Cranberries enthaltenen, wertvollen Antioxidantien (vor allem A-Proanthocyanidine) bekämpfen E. coli-Bakterien, die Schuld sind an den leidigen Blasenentz

ündungen, besonders effektiv. Sie hindern die Bakterien daran, in die Körperzellen einzudringen. Blöderweise enthält der Saft der kleinen Wunderbären jedoch auch einiges an Zucker (12 g pro 100 g). Ein literweiser Verzehr würde daher definitiv zu Buche schlagen. Probieren Sie es stattdessen lieber mit grünem Tee. Er enthält viele Catechine, die ebenfalls eine antioxidative Wirkung aufweisen und durch seinen kalorienarmen Charakter punktet. "Durch das Trinken von grünem Tee, gelangen Catchine durch die Harnwege, Bakterien werden reduziert und somit sinkt automatisch das Risiko an Infektionen zu erkranken", erklärt die Gynäkologin Carolyn DeLucia aus New York. Bereits 2 oder 3 Tassen grüner Tee pro Tag erfüllen ihren Zweck.
Foto: skumer / Shutterstock.com

Lebensmittel gegen Unterleibsschmerzen

Kündigt sich Ihre Periode an, lassen auch die einhergehenden Unterleibsschmerzen nicht lange auf sich warten. Ausgelöst werden sie durch die Freisetzung von Gewebshormonen in der Gebärmutter, den sog

enannten Prostaglandinen. Sie sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und die Gebärmutterschleimhaut ausgeschieden wird. Der Verzehr von Fisch (z.B. Lachs oder Thunfisch) soll durch die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren eine krampflindernde, entzündungshemmende Wirkung haben und dadurch fiesen Unterleibsschmerzen den Kampf ansagen.
Foto: holbox / Shutterstock.com

Lebensmittel gegen Scheidenpilz

Eine gesunde Scheidenflora enthält eine große Menge an gesunden Milchsäurebakterien (Lactobacillus). Diese halten den pH-Wert im Scheidenmilieu aufrecht. An

tibiotika, Verhütungsmittel wie die Pille, die Wechseljahre oder eine Hormontherapien können sich allerdings negativ auf die wichtigen Bakterien auswirken. Folge: Die Scheidenflora gerät ins Wanken und ein Scheidenpilz ist absehbar. Das regelmäßige Essen von probiotischen Lebensmitteln wie Naturjoghurt, Sauerkraut, Kimchi, Tempeh oder Miso können dem entgegenwirken. "Probiotika fördern die Balance an gesunden Bakterien, um dadurch den pH-Haushalt zu unterstützen und ein gesundes Wachstum an Milchsäurebakterien zu erreichen", so DeLucia.
Foto: Coprid / Shutterstock.com

Lebensmittel gegen Scheidentrockenheit

Sinkt der Östrogenspiegel im Blut, kann eine vaginale Trockenheit eine unwillkommene Folgeerscheinung sein. Denn: Östrogene fördern normalerweise die Scheidenfeuchtigkeit und die damit verbundene vaginale Elastiz

ität. Doch können beispielsweise die Wechseljahre, die Geburt eines Kindes oder Stillen den Hormonmangel verursachen und zu Schmerzen im Beckenbodenbereich führen. Versuchen Sie in diesem Fall vermehrt gering verarbeitete Soja-Lebensmittel wie Edamame, Tofu oder Tempeh zu konsumieren. Sie enthalten östrogen-nachahmende Pflanzenstoffe – sogenannte Isoflavone – und besitzen zusätzlich eine wasserbindende Eigenschaft.
Foto: bonchan / Shutterstock.com

Lebensmittel für mehr Spaß im Bett

Eine Studie, veröffentlicht in "Archives of Gynecology and Obstetrics", hat ergeben, dass Frauen, die mehr als einen Apfel pro Tag essen, sich über eine b

essere vaginale Feuchtigkeit und sexuelle Funktion erfreuen dürfen. Grund dafür könnte das im Apfel enthaltene Phlorizin sein, welches das weibliche Sexualhormon Estradiol imitiert. Dazu kommt, dass Äpfel mit Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe) geladen sind, welchen man eine durchblutungsfördernde Wirkung nachsagt – ein weiterer Pluspunkt für Ihr Vaginalgewebe.
Foto: Viktor1 / Shutterstock.com

02.09.2016| Julia Hein © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft
Personal_Trainer App