Abnehmen per schlankem Einkaufskorb Wie kaufe ich im im Supermarkt richtig ein?

Psychologie im Supermarkt: Das sind die Tricks der Industrie
Der Aufbau der Supermärkte ist so angelegt, dass man mehr kauft als man eigentlich wollten © Shutterstock

Warum kauft man im Supermarkt meist mehr ein, als auf dem Zettel steht?

Maja S., per Mail

Ganz einfach: Weil man auf die Tricks der Handelsriesen reinfällt, denen die Supermärkte gehören. Die Firmen überlassen nichts dem Zufall. Schon der Aufbau der Läden soll Sie dazu bringen, mehr zu kaufen, als Sie eigentlich wollten:

1. Bremszone: Kunden stürmen in der Regel in den Laden und übersehen die ersten Meter der Verkaufsfläche. Eine grüne Landschaft mit Obst und Gemüse bremst, lädt zum Gucken und Verweilen ein.
2. Marktstand: Fleisch, Wurst und Käse werden an einem runden Stand angeboten – diese Wochenmarkt-Atmosphäre weckt den Eindruck guter Qualität. Und während die Kunden anstehen, entdecken sie auch gleich den passenden Wein.
3. Laufrichtung: Die meisten Menschen haben einen Rechtsdrall. Müssen sie linksherum durch einen Markt laufen, wird die Aufmerksamkeit gestärkt, mehr Produkte werden wahrgenommen.
4. Kühltheke: Milch, Butter, Jogurt: verderbliche Waren, die auf fast jeder Einkaufsliste zu finden sind. Werden sie im hinteren Teil des Markts platziert, muss sich der Kunde durch Gänge und Regalreihen kämpfen – und kauft da noch mehr ein.
5. Kurze Regale: Zwischen kurzen, hohen Regalen fühlen Kunden sich nicht eingeengt und können sich besser orientieren. Das regt zum Umschauen an, mehr Pro-dukte werden entdeckt und dann gleich eingekauft.
6. Kassenzone: Süßigkeiten und Ähnliches vor den Kassen können bis
zu 5 Prozent des Umsatzes ausmachen. Da Kinder dort häufig die Eltern zum Kauf überreden (wollen), werden diese Produkte oft auch als Quengelware bezeichnet.

23.06.2014| © womenshealth.de
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