Ommm Wissenswertes über Yoga

Wissenswertes rund um Yoga
Yoga ist nicht nur ideal, um den Körper zu trainieren, sondern auch ein idealer Weg, um sich ausgeglichen und glücklich zu fühlen © EpicStockMedia / Shutterstock.com

Hatha, Kundalini oder doch lieber Bikram? Wer sich im Yoga-Dschungel zurechtfinden will, kann schnell verzweifeln. Hier die wichtigsten Facts rund um Yoga

Um die Lebensenergien zu nutzen, die uns stecken, suchen Menschen seit Jahrhunderten bewusst mit dem Gleichgewicht aus Körper und Geist auseinander und haben dabei äußerst praktische Anwendungen entwickelt – zum Beispiel Yoga.

Viele denken bei Yoga an akrobatische Verrenkungen, bei denen man mühsam die Beine verknoten oder kräftezehrende Kopfstände machen muss. Aber Yoga ist viel mehr – in erster Linie ist es ein sanfter Stresskiller, der mit verhältnis­mäßig wenig Aufwand zu seelischer Ausgeglichenheit führt und den Körper zur Ruhe bringt. Die Vorteile im Detail:

  • Anti-Stress-Wirkung: Im Rahmen einer Studie der Universität Duisburg-Essen wurde nachgewiesen, dass ein 3-monatiges Yoga-Training für eine deutliche Senkung des Stresshormons Cortisol verantwortlich ist. Gleichzeitig erhöht regelmäßig praktiziertes Yoga die allgemeine Stressresistenz.
  • Glücklichmacher: Yoga macht glücklicher – und das ist nun auch wissenschaftlich bewiesen. Forscher der Boston University School of Medicine haben die Gamma-Aminobuttersäure, die als Wohlfühl-Substanz im Gehirn gilt, näher untersucht. Sie haben dabei festgestellt: Vor und nach einer 60-minütigen Yoga-Einheit stieg der Neurotransmitter um 27 Prozent an.
  • Gut für den Schlaf: Yoga hilft auch gegen Schlaflosigkeit und Schlafstörungen, weil es im Gehirn gezielt den Parasympathikus aktiviert, welcher für die Entspannung und Regeneration zuständig ist. Unterschiedliche Studien belegen, dass abendliche Yoga-Übungen die Schlafqualität verbessern. Die Probanden wurden in der Nacht seltener wach und fühlten sich morgens erholter.
  • Blutdrucksenkend: Wissenschaftler der Yale University konnten nachweisen, dass Yoga die gleiche Wirkung wie blutdrucksenkende Arzneimittel hat. Sowohl der systolische als auch der diastolische Wert sanken infolge eines angeleiteten Yoga-Programms. Wer Bluthochdruck hat und Yoga ausprobieren möchte, der sollte trotzdem vorher besser mit seinem Arzt sprechen.

11.09.2015| Marion Rodewald © womenshealth.de

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