Entspannung Yoga

Immer mit der Ruhe
Yoga fördert Beweglichkeit und Körperwahrnehmung © Shutterstock

Für alle, die mehr Spielraum wollen! Und das meinen wir wörtlich: Wer regelmäßig Yoga macht, vergrößert den Bewegungsgrad seiner Gelenke und streckt seine Muskeln

Sie sind eine Schlange: Aus der Bauchlage drücken ihre Arme den Oberkörper hoch und dehnen Brust und Bauch. Kobra heißt diese Yogaübung, die ein intensives Ziehen im Hüft­beuger hervorruft, der bei Menschen, die viel sitzen, häufig verkürzt ist. "Das regelmäßige Dehnen lockert die Bindegewebsstrukturen der Muskeln und vergrößert den Bewegungsspielraum der Gelenke", sagt Baum. "Langfristig wird der Muskel dadurch länger."

Doch Yoga kann noch mehr. Um die Details der Haltungen zu beachten, müssen Sie ständig in sich hineinspüren, von der Stirn bis zu den Zehen. "Die Achtsamkeit steigert das Körperbewusstsein", erklärt Professor Mar­tin Grun­wald vom Haptik-Forschungslabor der Uni Leipzig. "So fühlen Sie sich in Ihrem Körper zu Hause." Vermutlich ist dies auch der Grund, warum Yoga oft die Wahrnehmung steigert und sich mehr im Leben ändert als die Beweglichkeit. Tipp: Atmen Sie gleichmäßig und lassen Sie sich mit der Ausatmung noch tiefer in die Dehnung sinken.

Ideal für sie, wenn Sie nicht so viel Action wollen und ein gutes Körperbewusstsein haben.

14.02.2012| Kirsten Segler © womenshealth.de
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