Vollkorn Zuckerfalle statt Vollkornprodukt

Zuckerfalle statt Vollkornprodukt
Ob es sich wirklich um ein Vollkornprodukt handelt, verrät ein Blick auf die Zutatenliste von Brot & Co. © Shutterstock

Vorsicht bei Begriffen wie "Vollwert" oder "Kraftkorn". Mit gesunden Vollkornprodukten hat das nämlich nichts zu tun

Das steckt hinter den Begriffen

Vollkornprodukte sind gut für die Figur – vollkommen richtig. Aber nur, solange es wirklich welche sind. Denn eine Studie am Harvard College in den USA hat jetzt aufgedeckt, dass Lebensmittel, die mit vollem Korn werben, oft mehr Zucker und Kalorien enthalten als solche ohne Kennzeichnung.

Der Grund dafür: Die Hersteller umgehen die Vorschriften, indem sie durch Etiketten wie "Vollwert" oder "Kraftkorn" in die Irre führen, statt 90 Prozent Roggen- und Weizenvollkorn zu verwenden, die gesetzlich vorgegeben sind.

Wenn Sie also wirklich aus dem Vollen schöpfen wollen, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste: Steht Vollkornmehl dort an erster Stelle? Wenn ja, können Sie beherzt zugreifen!

21.06.2013| Melanie Khoshmashrab © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft
Personal_Trainer App