Mehr Glanz: Trockenes, strapaziertes Haar adé

30.09.2013 , Autor:Uta König
© WomensHealth.de

So bringen Sie stumpf aussehendes, zu Spliss neigendes, trockenes Haar wieder zum Glänzen

Vergrößerte Ansicht
trockene Haare: Trockene Haare fühlen sich nicht gut an
Trockene Haare fühlen sich nicht gut an © Shutterstock
Seite drucken
Teilen
Kommentare

0 Kommentare

Kommentar schreiben

Schlagworte

Haarpflege

Ihre Haare sind strohig, störrisch und ohne Glanz? Die Enden sind gespalten? Dann produzieren entweder Ihre Talgdrüsen zu wenig Fett oder Sie behandeln Ihr Haar falsch. Verzweifeln Sie nicht, durch richtige Pflege und ein besseres Styling kriegen Sie Ihre Haarprobleme wieder in den Griff.

  • Der Unterschied zwischen trockenem und strapaziertem Haar
    Während trockenes Haar von der Wurzel mit zu wenig Fett versorgt wird, ist strapaziertes Haar durch äußere Einflüsse geschädigt, zum Beispiel durch Färben, Dauerwelle, heißes Föhnen, Lockenstäbe, Glätteisen, Sonne oder Salzwasser. Die schützende Schuppenschicht liegt nicht mehr eng am Haarschaft an und Feuchtigkeit geht nach außen verloren. In beiden Fällen wird das Haar porös und spröde. Besonders an den Enden sieht das Haar fisselig aus spaltet sich: Spliss. Da hilft nur intensive Pflege. Tipp: Das Haar möglichst sanft und sparsam bürsten, um weiteres Aufrauen zu vermeiden. Regelmäßige Kopfhautmassagen fördern die Durchblutung und kurbeln die Talgproduktion an.
  • Beim Shampoo auf rückfettende Wirkung achten
    Shampoos für trockenes Haar enthalten meist weniger austrocknende Schaumbildner und dafür mehr Kokosbetain. Das ist eine Reinigungssubstanz, die aus Fettsäuren von Kokosnüssen hergestellt wird – sie säubert das Haar und mildert außerdem die austrocknende Wirkung der Schaumbildner deutlich ab. Hinzu kommen reichlich Pflegestoffe wie etwa Pflanzenöle. Repair-Substanzen versorgen das Haar mit Feuchtigkeit, füllen poröse Stellen auf und schützen vor dem Austrocknen. Auch der Silikonanteil ist in Shampoos gegen trockene Haare relativ hoch. Silkon umhüllt jedes einzelne Haar mit einem Schutzfilm und glättet die aufgeraute Schuppenschicht. Es macht das Haar aber nach und nach trockener und rauer, weil es an den Haaren haftet – je mehr man es nimmt, desto mehr braucht man es.
  • Nicht zu häufig und nicht zu heiß waschen
    Jede Wäsche entfernt schützende Fette – trockenes Haar daher nicht täglich waschen. Den Temperaturregler bei der Wäsche möglichst auf handwarm drehen, denn zu heißes Wasser laugt das Haar unnötig aus. Abschließend die Längen mit kaltem Wasser spülen, das glättet die Haaroberfläche und bringt Glanz.
  • Anti-Spliss-Wäsche
    Sind vor allem Ihre Haarenden trocken und spröde, hilft eine Anti-Spliss-Wäsche: Dafür das Shampoo in einem Becher mit der gleichen Menge Wasser mischen und einen Klecks davon nur in den Ansatz des Haares geben. Mit etwas Wasser aufschäumen, ausspülen, fertig. Der Schaum, der beim Ausspülen in die Spitzen gelangt, reicht zur Reinigung vollkommen aus.
  • Und nach dem Waschen?
    Nach dem Waschen ist das Haar zehnmal empfindlicher als vorher – deshalb sollten Sie beim Kämmen nicht daran ziehen und zerren, auch wenn wenig Zeit ist. Spülungen und Intensivkuren zum Einwirken enthalten meist eine Mischung aus Proteinen, Feuchtigkeits- und Fettsubstanzen. Sie geben dem Haar verlorenes Fett und Feuchtigkeit zurück, legen einen hauchfeinen Schutzfilm um jedes einzelne Haar, kitten brüchige Stellen und glätten so die Schuppenschicht. Das Haar kann wieder Licht reflektieren, das bringt Glanz. Das Haar ist auch geschmeidiger und der Kamm kann ohne Widerstand hindurchflutschen.
  • Trocken oder strapaziert – manche Produkte machen einen Unterschied
    Die meisten Pflegeprodukte sind sowohl für trockenes als auch für strapaziertes Haar zugeschnitten. Viele Friseurmarken machen jedoch einen feinen Unterschied , um die einzelnen Probleme noch gezielter angehen zu können: Trockenes Haar erhält zum Beispiel feuchtigkeitsbindende Lipide, strapaziertes Haar wird an den geschädigten Stellen repariert. Viele der Repair-Produkte enthalten „kationaktive Polymere“, das sind positiv geladene Moleküle, die sich wie winzigkleine Magnete an die negativ geladenen geschädigten Partien des Haarschaftes andocken und dort die Oberfläche kitten.
  • Die Spitzen brauchen eine Extra-Behandlung
    Da die Haarenden am ältesten sind, benötigen sie eine besondere Pflege. Haarspitzenpflege oder Intensivkuren mit Pflanzenölen versiegeln den Spliss und verhindern ein weiteres Aufspalten der Haare. Sie können auch zu Haarspitzenfluids greifen – diese enthalten hauchfeine Silikonöle, die gespaltene Spitzen zumindest für eine Weile kitten und das Haar weniger strohig aussehen lassen. Wichtig: Nur ein oder zwei Tropfen in die Enden massieren, die Fluids sind ausgesprochen ergiebig. Nur nach jeder dritten oder vierten Haarwäsche anwenden, andernfalls könnte das Haar verklebt wirken.  
  • Vorsicht, Hitze!
    Wenn Sie es nicht gerade sehr eilig haben, sollten Sie Ihr Haar an der Luft trocknen lassen. Ansonsten den Föhn maximal auf mittlere Wärme- und niedrigste Gebläsestufe einstellen. Denn heiße Föhnluft trocknet die Haare noch mehr aus. Den Föhn mit mindestens 15 bis 20 cm Abstand vom Kopf halten und das Haar dabei immer von oben nach unten durchkämmen. Das schließt die Schuppenschicht und sorgt für zusätzlichen Glanz. Schaumfestiger und Föhnlotionen schützen das Haar beim Föhnen vor Austrocknung. Verzichten Sie eine Weile auf Glätteisen, Lockenstäbe oder Heizwickler. Außerdem sollten Sie Ihr Haar im Sommer mit einem Hut oder Tuch vor der Sonne schützen oder einen UV-Schutz auftragen.
  • Stylingprodukte für trockenes und strapaziertes Haar
    Wenn Sie sehr widerspenstiges, krisselndes oder fliegendes Haar haben, können Sie versuchen, es mit einer Anti-Frizz-Lotion oder einem Anti-Frizz-Serum zu bändigen. Anti-Frizz-Produkte sorgen zusätzlich dafür, dass die Haare beim Föhnen nicht unnötig austrocknen. Wenn Sie Glätteisen oder Lockenstab einsetzen, sollten Sie davor immer zu einem Hitzschutzspray greifen. Im feuchten Haar verteilt, schützt es auch vor Föhnhitze. Bei Stylingprodukten sollten Sie fetthaltige Produkte wie Wachs oder Gelwachs bevorzugen. Ganz wichtig: Stylen Sie unbedingt alkoholfrei! Denn Alkohol in Haarspray, Schaumfestiger, Gel & Co trocknet das Haar noch mehr aus.
  • Was der Friseur tun kann
    Trennen Sie sich notfalls von ein paar Zentimetern Haar – dann fühlen Sie sich wieder wohler in Ihrer Haut, weil Ihre Frisur wieder viel gepflegter wirkt. Viele Salons bieten einen Schnitt mit der „Heißen Schere“ an. Dabei werden die Haarspitzen versiegelt. Das bringt allerdings nur dann etwas, wenn man das Ganze regelmäßig wiederholt. Gleich sechs Monate Ruhe vor Spliss und störrischem Haar verspricht eine Keratinbehandlung beim Haarprofi. Mit 200 bis 300 Euro nicht ganz billig.
Rezept des Tages
Gebackener Grünkohl
Gebackener Grünkohl
Grünkohl mit Pinkel - nicht jedermanns Geschmack. Lassen Sie die Grütz ... mehr
Mitmachen
Gewinnspiele

Laufoutfit von NEW BALANCE gewinnen

 New Balance verlost ein Running-Outfit mit Shirt, Jacke und Hose

So starten Sie perfekt ausgestattet in den Laufherbst: New Balance verlost ein Running-Outfit mit Shirt, Jacke und Hose

JETZT MITMACHEN
alle Gewinnspiele
Community
Blogs