Eincremen: Clever pflegen nach dem Duschen

10.12.2012 , Autor:Susanne Rietfort
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Wir verraten Ihnen, welche Wirkstoffe die Regeneration Ihrer Haut und Ihrer Sinne fördern

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Hautpflege: Nach dem Duschen eincremen nicht vergessen
Tipp für Sportlerinnen: Cremes mit Koffein helfen gegen einen noch vom Training erhitzten roten Kopf © Shutterstock
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Gesichtspflege

Raus aus der Dusche - rein in die Klamotten. Wenn es nach dem Sport schnell gehen muss, bleibt zum Eincremen oft keine Zeit und die Haut auf der Strecke. Wer zu fettiger Haut neigt, fährt damit gut, Sportlerinnen mit normaler oder trockener Haut sollten einen Gang zurückschalten. Denn wer früher pflegt, bleibt länger schön.

Rückfettende Syndets schützen die Haut bereits während des Duschens vor dem Austrocknen. "Wer gerade im Gesicht eher zu fettiger Haut neigt, braucht sich anschließend nicht einzucremen", sagt Dermatologin Dr. Yael Adler aus Berlin. Alle anderen dürfen gerne auf die Tube drücken. Bei normaler Haut sollten zumindest trockene Hautpartien wie Arme und Beine, nach dem Sport mit einer Feuchtigkeitslotion gepflegt werden, insbesondere wenn man sich dort rasiert hat. Sportlerinnen mit trockener Haut kommen am Creme-Tigel kaum vorbei.

Fettcreme oder eine Fettsalbe macht die Haut wieder geschmeidig und wirkt dem unangenehmen Spannungsgefühl entgegen. Auch Lipolotionen aus der Apotheke pflegen mit hautverwandten Lipiden besonders intensiv. Und mal ehrlich: Eincremen geht in Sekunden, hält aber für Stunden. 

Rosmarin zur Regeneration – Koffein gegen Röte
Wer schon einmal dabei ist, darf beim Cremen ruhig klotzen. Denn mit zusätzlichen Wirkstoffen können Sie beim Eincremen tolle Effekte erzielen. Der natürliche Moisturizer Harnstoff spendet extra viel Feuchtigkeit. Bei kleinen Hautentzündungen profitiert die Haut von Mikrosilber in der Creme. "Gegen einen roten Kopf helfen Cremes mit Koffein, grünem Tee und anderen entzündungshemmenden Inhaltsstoffen", empfiehlt Dr. Leslie Baumann. Rosmarin fördert die Durchblutung und hilft ebenso wie Rosskastanie und Arnika gegen Muskelkater.

Menthol ist angenehm kühl auf der Haut und gibt ein frisches Gefühl. Häufig sind diese Wirkstoffe in Öle eingearbeitet. Wichtig zu wissen: Öle sollten nur in geringer Menge (ca. 4%) Cremes beigemischt werden. Direkt dürfen sie Dr. Adler zufolge keinesfalls auf die Haut, weil die fettlösenden Öle die hauteigenen Schutzfette auswaschen. Regelmäßig pures Öl auf der Haut trocknet sie daher aus!

Jetzt aber zackig!
"Die Creme oder Salbe am besten auf die noch etwas feuchte Haut auftragen. So wird die Feuchtigkeit auf der Haut eingeschlossen und die Wirkstoffe können in die noch geöffneten Poren eindringen", erklärt Dr. Axt-Gadermann aus Hamburg. Wer stark nachschwitzt, sollte allerdings erst duschen und sich eincremen, wenn er etwas heruntergekühlt ist.

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