Seidig glatte Haut: Die besten Enthaarungsmethoden

19.06.2012 , Autor:Diana Helfrich
© Women's Health

Dank dieser Enthaarungsmethoden stören keine lästigen Häarchen Ihren Auftritt in luftige Sommerkleidern und knappen Bikinis
Die besten Enthaarungsmethoden
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Rasieren Schnell und Schmerzfrei

Männer tun es, warum also nicht auch Frauen? Kein Wunder, denn es ist schnell, effektiv, preiswert, tut nicht weh und ist total einfach: Die Klinge gleitet über die Haut und schneidet die Haare direkt an der Oberfläche ab. Da kann man nichts verbessern? Falsch!


Wenn nicht nur eine, sondern gleich mehrere Klingen beim Rasieren zum Einsatz kommen, ist das Ergebnis glatter. Neu sind Damenrasierer mit bis zu fünf Klingen. Zudem müssen Sie nicht mehr eigens Schaum schlagen: 2-in-1-Produkte, die Dusch- und Rasierschaum vereinen, sorgen für mehr Platz im Bad – genau wie Rasierer, die den Schaum gleich mitbringen. Und haben Sie schon mal einen Bikinitrimmer ausprobiert? Diese Geräte stutzen die Haare ganz leicht auf die gewünschte Länge, sodass die Bikinizone sofort gepflegt aussieht. Äußerst praktisch für unterwegs: ein Nassrasierer, fast so klein wie ein batteriebetriebener Einwegrasierer, mit einem schmalen Trimmerende. Wer ohnehin auf elektrisches Rasieren steht, kann bei vielen Geräten einfach einen Trimmeraufsatz aufstecken. Weitere Neuerungen, die Ihnen das Leben mit dem Elektrorasierer erleichtern, sind: goldbeschichtete Scherfolien, die für weniger Hautirritationen sorgen, oder ein Lämpchen über dem Scherkopf, mit dem sich sehr feine oder kurze Härchen besser aufspüren lassen.

So klappt's besser: Wenn Sie sich nass rasieren, tun Sie das am besten erst, nachdem Sie gebadet oder geduscht haben. Die Haut ist dann etwas aufgequollen, das senkt die Gefahr, sich zu schneiden. Die meisten Trockenrasierer funktionieren dagegen mit trockenem und möglichst steifem Haar am besten.

1 / 4 | Ideal für eben mal zwischendurch: Rasieren ist schmerzfrei und einfach - © Shutterstock
1 / 4 | Ideal für eben mal zwischendurch: Rasieren ist schmerzfrei und einfach - © Shutterstock
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Cremen Fix und angenehm

Auftragen, einwirken lassen, abduschen – zurück bleibt glatte Haut: Die meisten lieben Cremen, weil es keinen Schmerz verursacht und für zarten Nachwuchs sorgt.


Der in der Enthaarungscreme enthaltene Wirkstoff Thioglykolsäure löst die Haare an. Wenn sie nachwachsen, haben sie viel weichere Spitzen als nach dem Rasieren. Unsere Verbesserungsvorschläge: Probieren Sie einen Schaum aus, denn der lässt sich leichter verteilen. Für Eilige gibt es Produkte, die in nur drei Minuten wirken und für den Einsatz unter der Dusche gedacht sind.

So geht's reibungsloser: Testen Sie jedes neue Produkt vor der ersten Anwendung in der Armbeuge: Thioglykolsäure reizt die Haut, sie kann dadurch eher mal auf einen Zusatzstoff reagieren. Wer sich an die sehr empfindliche Bikinizone heranwagen will, sollte dort gesondert testen und die Haut mit Vaseline schützen.

2 / 4 | Auftragen, einwirken lassen und abduschen: Cremen ist unkompliziert und einfach - © Shutterstock
2 / 4 | Auftragen, einwirken lassen und abduschen: Cremen ist unkompliziert und einfach - © Shutterstock
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Wachsen Effektiv aber Schmerzhaft

Einen Monat Ruhe, und man muss sich nicht gleich ein teures Gerät anschaffen gute Gründe für das Wachsen.


Warmwachs wird in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmt, mit einem Spatel auf die Haut gestrichen, mit einem Stoffstreifen bedeckt. Dann ein Ruck, und mit dem Streifen sind auch die Haare weg. Für alle, die sich mit dem aufgewärmten Wachs manchmal verbrennen, gibt es Spatel mit Temperaturindikator – ist das Wachs zu heiß, warnt ein Farbfeld. Oder Sie steigen auf Kaltwachs um, das gibt's in fertigen Streifen, die Sie nur in den Händen erwärmen müssen – und sie haben neuerdings eine praktische Abziehlasche. Nachteil: Das Ganze ist oft klebrig, und kaltes Wachs greift nicht so gut wie warmes, sodass einige Wiederholungen notwendig sind, um wirklich alle Haare zu entfernen. Dem Waxing ähnlich ist das Sugaring. Dabei umschließt Zuckerpaste (Halawa) die Härchen. Sie lässt sich bei 20 Grad direkt aus der Packung benutzen – oder selbst herstellen. Dafür 1/4 Tas-se Wasser, 1/4 Tasse Zitronensaft und 2 Tassen Zucker köcheln lassen, bis alles hellgelb ist. Abkühlen lassen und einen walnussgroßen Klumpen der zähen Masse kneten, bis sie sich leicht von den Händen löst. Dann mit Druck auf die betreffende Stelle massieren und – ratsch! Die Menge ist ausreichend für ein Bein, wenn Sie die Masse immer wieder durchkneten.

So funktioniert's leichter: Bei allen Verfahren muss die Haut trocken und fettfrei sein, deshalb empfiehlt es sich, sie vorher zu pudern (und überschüssigen Puder mit einem trockenem Tuch zu entfernen). Falls Sie auf das Theater keine Lust mehr haben: Vielerorts gibt's Filialen von Waxing-Studio-Ketten (zum Beispiel www.wax-in-the-city.com oder www.senzera.com). Die Unterschenkel zu enthaaren kostet um die 15 Euro, Achselhöhlen oder Bikinizone 10 Euro.

3 / 4 | Au! Wachsen tut weh, hält aber einen Monat vor - © Shutterstock
3 / 4 | Au! Wachsen tut weh, hält aber einen Monat vor - © Shutterstock
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Epilieren Sauber aber langwierig

Nichts klebt, nichts schmiert, keine Stoppeln, und das furchteinflößende „Ratsch“ vom Wachsen bleibt Ihnen auch erspart. Deshalb ist das Epilieren so beliebt.


Mit dem Schmerz, der durchs Epilieren erzeugt wird, kommen viele sehr gut klar, denn man kann ihn selbst dosieren, indem man die Haut strafft und vorsichtig Zentimeter für Zentimeter vorgeht. Nachteile: Oft muss man mehrmals über eine Hautpartie fahren, bis sie vollständig haarfrei ist. Und viele Frauen haben Probleme mit eingewachsenen Haaren. Um das Vorgehen zu vereinfachen, haben die Hersteller die Zahl der Pinzetten deutlich erhöht – mehr als 40 pro Gerät sind inzwischen erhältlich. Garantiert glatt beim ersten Darübergehen wird die Haut mit einem Epilierer, der eine zusätzliche Rasierklinge hat. Gegen eingewachsene Haare helfen Peeling-Handschuhe, die einigen Geräten beiliegen.

Das können Sie außerdem tun: Nicht nur regelmäßiges Peelen verhindert eingewachsene Härchen, auch tägliches Eincremen sorgt für seltenere Probleme. Und: Epilieren tut weniger weh, wenn man es regelmäßig macht.

4 / 4 | Epilieren ist weder klebrig noch kompliziert. Aber es dauert - © Shutterstock
4 / 4 | Epilieren ist weder klebrig noch kompliziert. Aber es dauert - © Shutterstock
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Brazilian Waxing , Dauerhafte Haarentfernung , Haarentfernung

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