SOS Haut-Alarm Erste Hilfe bei Hautproblemen

20.01.2014 , Autor:Bettina Koch
© Women's Health Oktober

Heute ein Pickel, morgen schuppige Stellen: Wenn die Oberschicht rebelliert, können gesundheitliche Probleme dahinterstecken. Wir haben unser größtes Organ einmal genauer unter die Lupe genommen

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Hilfe bei Hautprobleme: Erste Hilfe bei Hautproblemen
SOS Haut-Alarm: Wie Sie mit kleinen Tipps große Wirkung erzielen © Shutterstock
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Die Haut ist der Spiegel der Seele – heißt es. Ob da was dran ist? Allerdings! Auf Kummer oder Stress reagieren wir oft mit Unreinheiten oder Rötungen. Auch der Zyklus und unsere Ernährung wirken auf die Epidermis, schließlich wird sie genauso wie der Rest des Körpers über das Blut mit Nährstoffen versorgt. Hier sind die 4 häufigsten Problemfälle und wie man sie vermeidet:

Gestern Fast Food, heute Monster-Pickel
In dem Schlaumeierspruch „Du bist, was du isst“ steckt viel Wahres, gute Ernährung wirkt sich auch auf die Haut aus.

  • Vermeiden „Wer viel Fast Food isst oder öfter Alkohol trinkt, kriegt eher Probleme mit Pickeln“, sagt der Münchner Dermatologe Dr. Hans-Peter Schoppelrey. Mit großporiger Haut und Entzündungen haben Raucher zu kämpfen. „Zigaretten wirken sogar wesentlich stärker auf » die Haut als Essen.“ Positive Effekte erzielen Sie aber laut Schoppelrey bei einer mediterranen Ernährung. Also viel Obst und Gemüse, Brot und Nudeln essen, aber wenig Milchprodukte und Fleisch, Olivenöl dient als Fettquelle.
  • Pflegen Betupfen Sie die Pickel ganz gezielt mit Fruchtsäuren, sie stecken zum Beispiel in Roll­stiften mit hygienischer Edelstahlkugel (etwa Seborra Akutroller von Dermasence).

Alle 4 Wochen bekomme ich an Hals und Kinn Unreinheiten
Dass Hormone Pickel verursachen können, mussten viele von uns schmerzlich während der Pubertät erfahren. Mit Pech bleibt der Ärger auch im Erwachsenen­alter erhalten, und kurz vor der Periode tauchen die roten Dinger auf. „Auch wenn Frauen die Pille absetzen, landen sie häufig beim Derma­tologen, weil die Haut stark auf den Hormonwechsel reagiert“, sagt Dr. Stefan Duve, Hautarzt in München.

  • Vermeiden Ein paar Pickelchen lassen sich gut kaschieren, nur wenn daraus eine starke Akne wird, müssen Sie zum Arzt: „Hormonell bedingte Akne lässt sich durch die Pille beein­flussen“, so Schoppelrey. „Ich würde aber vorher immer probieren, die Haut von außen mit austrocknenden, medizinischen Cremes oder Antibiotika zu beeinflussen.“
  • Pflegen Gut sind hautberuhigende Masken, die den irritierten Teint wieder in die Balance bringen, etwa SOS Mask Cell Culture Balance Care von SBT. Oder wie wäre es mit einer Wundercreme, die Pickel über Nacht verschwinden lässt? Zum Beispiel enthält der Cremeklassiker Pâte Grise von Payot unter anderem Zinkoxid und beschleunigt den Reifeprozess von Unreinheiten. Sie blühen schnell auf und verschwinden von der Bildfläche!

Meine Augen sind morgens arg geschwollen
In dem Fall ist Ursachenforschung gefragt. Wer schon als Kind morgens dicke Augen hatte, kann seinen Genen die Schuld zuweisen. „Oft steckt jedoch eine Allergie dahinter“, weiß Duve, „etwa auf Hausstaub oder Tierhaare.“ Wenn Ihre Augen ständig und auch auf Reisen geschwollen sind, könnte eine Erkrankung von Nieren, Herz oder Schilddrüse vorliegen. Dann sollten Sie zum Internisten gehen.

  • Vermeiden Schmeißen Sie nachts die Katze aus Ihrem Bett! Ansonsten gilt: Achten Sie auf Ihre Ernährung, denn: „Salzreiches Essen oder Alkohol verschieben die Elektrolyte im Körper“, sagt Schoppelrey. „Dadurch ziehen salzreiche Stoffe Flüssigkeit in das zarte Gewebe rund ums Auge.“
  • Pflegen Abschwellende Augencremes bringen Linderung. Gut sind Zusätze wie Koffein (etwa Revitalift Laser X3 von L’Oréal Paris). Augentrost gibt es als kühlende Kompressen (zum Beispiel Augenfrische von Dr. Hauschka). „Kühlung verschaffen auch Wattepads, die mit kaltem Wasser oder schwarzem, kaltem Tee getränkt werden“, sagt Duve. Er empfiehlt zusätzlich eine Lymphdrainage: dafür circa 2 Minuten mit dem Mittelfinger von der Nasenwurzel unterm Auge nach außen streichen.

Bei Stress bekomme ich einen roten Kopf
„Die Haut reagiert sehr stark auf Stresshormone“, sagt Schoppelrey. „Sie können hektische Flecken, Pickel oder trockene Haut auslösen.“ Dafür sind komplexe Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich, eine große Rolle spielen dabei die Schilddrüsen- und Nebennierenrindenhormone. „Sie werden bei Stress aktiv und beeinflussen direkt Haut und Haar“, so Duve. Auch der Ausbruch unbekannt schlummernder Erkrankungen wie Neurodermitis, Rosazea oder virale Herpesinfektionen können die Folge sein.

  • Vermeiden „Scharfes Essen, starker Kaffee oder Tee und Alkohol sind Stress für die Haut und erweitern die Gefäße“, so Duve. „Auch Temperaturschwankungen in der Sauna oder Sonne sind Faktoren, die von außen auf die Haut wirken und vermieden werden sollen." Gegen psychischen Stress helfen Yoga oder Joggen bis hin zur Psychotherapie.
  • Pflegen Beruhigende Cremes mit Omega-6-Fettsäuren (etwa Atopi Control Akut Creme von Eucerin) sorgen bei juckender Haut für Linderung. Rötungen lassen sich mit Korrekturstiften, die grüne Pigmente enthalten, gut abdecken (etwa Toleriane Teint von La Roche-Posay).
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