
Pickel kommen immer dann, wenn man sie am wenigstens gebrauchen kann. Am schlimmsten trifft es junge Mädchen, sobald es mit der Pubertät losgeht.
„Die Pubertät ist die Zeit der Hormonumstellung“, erklärt Dr. Gust. „Unter anderem werden bei Jungs und bei Mädchen vermehrt Androgene – das sind männliche Sexualhormone - gebildet. Diese Androgene kurbeln die Talgproduktion an und schaffen so den idealen Nährboden für Pickel.“
Alle Mädchen scheint das aber nicht zu treffen – während die einen jeden Tag mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben, kommen andere trotz Hormonumstellung mit glatter Haut durch die Pubertät. „Wie schlimm die Hautunreinheiten sind, ist ganz individuell und auch stark von der Veranlagung abhängig. Leider ist es einfach so, dass viele Mädchen einfach aufgrund von genetischen Bedingungen stärker unter Hautunreinheiten zu leiden haben als andere.“
Von Akne spricht man dabei, sobald vermehrt Unreinheiten zu sehen sind. „Ein Mitesser macht noch keine Akne“, sagt Gust. „Wenn man aber viele Mitesser oder Pickel hat, die deutlich sichtbar sind, spricht man von Akne.“
