Zähne zeigen: Tipps für Ihr schönstes Lächeln

20.11.2012 , Autor:Aylin Rodriguez Caballero
© WomensHealth.de

Wer träumt nicht von strahlend weißen und gesunden Zähnen? Wir stellen Ihnen Methoden und Produkte vor, mit denen Sie wieder gut Lachen haben
Pflegetipp für schöne Zähne
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Zahnseide

Die Gesundheit Ihrer Zähne hängt am seidenen Faden


Die Zahnzwischenräume sollten Sie einmal täglich gründlich reinigen, empfiehlt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer in Berlin. Sehr preiswert ist ungewachste Zahnseide. Sie kann allerdings ziemlich leicht auffasern. Gewachste Zahnseide kann dagegen besser gleiten. Wer bisher nur Teflonbeschichtete Pfannen kannte, aufgepasst: Auch bei Zahnseide wird der fluoridhaltige Kunststoff oft verwendet. Sie punktet mit guter Gleitfähigkeit, selbst an sehr engen Stellen.

1 / 17 | Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume - © Shutterstock
1 / 17 | Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume - © Shutterstock
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Interdentalraumbürsten

Griffiges Minibürstchen für "Zwischendrin"


Sie kommen mit Zahnseide nicht so gut zurecht? Kein Problem: Zahnzwischenraumbürsten liegen super in der Hand und überzeugen durch einfaches Handling. Mit zunehmendem Alter empfiehlt es sich, auf Interdentalraumbürsten umzusteigen, da sich die Zahnzwischenräume mit der Zeit vergrößern und dann mit Zahnseide schwieriger zu reinigen sind. Die richtige Größe und Ausführung  der kleinen Bürste sollten Sie am besten mit Ihrem Zahnarzt besprechen, rät Experte Prof. Dr. Oesterreich.

2 / 17 | Inderdentalraumbürste zur Säuberung der Zahnzwischenräume - © Shutterstock
2 / 17 | Inderdentalraumbürste zur Säuberung der Zahnzwischenräume - © Shutterstock
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Die Munddusche

Der Hochdruckreiniger für die Mundhöhle


Das Prinzip der Munddusche ist simpel: Ein pulsierender Wasserstrahl entfernt nach der Zahnreinigung auch die hartnäckigsten Mohnkörnchen und Kräuter zwischen den Zähnen. Am besten mit geöffnetem Mund über das Waschbecken beugen, so kann alles direkt ausgespült werden. Sinnvoll ist es, das Spülwasser mit einer Spüllösung zu ergänzen. Die Munddusche hilft zwar Speisereste gründlich zu entfernen, jedoch keine Bakterien und ersetzt keineswegs die Reinigung mit der Bürste, warnt der Zahnarzt.

3 / 17 | Die Munddusche entfernt Speisereste gründlich - © Shutterstock
3 / 17 | Die Munddusche entfernt Speisereste gründlich - © Shutterstock
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Die richtige Zahncreme

Wie heißt es so schön: Cremen, cremen, cremen!


2 Mal täglich Zähneputzen und zwar mit der richtigen Zahncreme. Uns wird eine breite Palette an Zahnpasten geboten: Für empfindliche Zähne, gegen Zahnfleischbluten, für frischen Atem, mit und ohne Menthol. Auf jeden Fall sollte sie Fluoride enthalten, die wirksam vor Karies schützen, weiß Prof. Oesterreich. Bedenklich seien Spezialzahnpasten für weißere Zähne. Sie enthalten zwar wirksame Bleichmittel, jedoch meist in solch geringen Mengen, dass kein befriedigender Effekt erzielt werden kann. Im Gegenteil: Die oft beigemischten Abriebstoffe verändern den Zahnschmelz und können Zahnhälse und Zahnfleisch unter Umständen sogar schädigen.

4 / 17 | Zahncreme verstärkt die Reinigung beim Zähneputzen - © Shutterstock
4 / 17 | Zahncreme verstärkt die Reinigung beim Zähneputzen - © Shutterstock
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Die passende Zahnbürste

Bürsten Sie sich schön – mit dem wichtigsten Zahnpflege-Utensil


Handarbeit oder Elektrisch – das ist hier die Frage! Wer sich für die Handzahnbürste entscheidet, sollte unbedingt auf Kunststoffborsten mit abgerundeten Enden achten. Nach spätestens 3 Monaten sollte  eine neue Bürste her – sonst drohen Verletzungen durch die geknickten und abgebrochenen Borstenenden. Um das Zahnfleisch zu schonen, sollte maximal ein mittlerer Härtegrad gewählt werden, rät unser Experte der Bundeszahnärztekammer, Prof. Oesterreich. Auch auf die Bürstenkopf-Größe kommt es an, mit kleineren Köpfen sind die Zähne meist besser zu erreichen. Eine Beratung in Ihrer Zahnarztpraxis ist durchaus sinnvoll. Wer lieber mit der elektrischen Zahnbürste putzt, kann zwischen oszillierenden Bürsten, deren Bürstenkopf in sämtliche Richtungen rotiert oder Bürsten, die mit Ultraschall arbeiten, wählen. Prof. Oesterreich ist überzeugt: "Auf die Systematik kommt es an – bei beiden Methoden! Bei guter Technik und manueller Geschicklichkeit, bringen beide Varianten das gleiche Ergebnis." Die Investition in ein elektrisches Modell sei empfehlenswert insbesondere für ältere oder pflegebedürftige Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Zahnarzt Dr. Klaus de Cassan weist auf Vorteile der elektrischen Bürste hin: "Neuste Ultraschall-Modelle massieren das Zahnfleisch optimal und reinigen auch schwer zugängliche Stellen gut. Die Bürstenbewegung stoppt, sobald zu starker Druck ausgeübt wird. Das Gerät übernimmt für Sie die richtige Putzbewegung, Sie können also kaum etwas falsch machen!". Wenn Sie beim Putzen unsicher oder etwas träge sind, könnte die Investition in eine elektrische Bürste sinnvoll sein.

5 / 17 | Die Zahnbürste ist das wichtigste Reinigungs-Utensil - © Shutterstock
5 / 17 | Die Zahnbürste ist das wichtigste Reinigungs-Utensil - © Shutterstock
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Der Zungenreiniger

Zunge rausstrecken ausnahmsweise erlaubt


Die raue Oberfläche der Zunge ist ein beliebter Nährboden für Bakterien und Pilze. "Eine gezielte Zungenreinigung ist durchaus empfehlenswert", meint auch unser Experte Prof. Oesterreich. Nicht nur Karies, Parodontitis  oder Erkrankungen der Mundschleimhaut können so eingedämmt werden. Vor allem lästiger Mundgeruch entsteht im Bakterien-Eldorado der hinteren Zungenregion.

6 / 17 | Der Zungenreiniger hilft Bakterien zu beseitigen - © Shutterstock
6 / 17 | Der Zungenreiniger hilft Bakterien zu beseitigen - © Shutterstock
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Zuckerfreier Kaugummi

Die Zahnbürste für zwischendurch


Zugegeben, das Dauer-Schmatzen sieht nicht besonders sexy aus. Aber es regt zumindest die Speichelproduktion an. Und ein erhöhter Speichelfluss sorgt für eine schnellere Neutralisierung der schädlichen Säuren, die nach jeder Mahlzeit im Mund entstehen. Zuckerfreier Kaugummi ersetzt zwar nicht das Zähneputzen nach dem Essen, ist aber durchaus eine gute Alternative, wenn nach dem Lunch mal keine Zahnbürste parat ist! Spezielle Kaugummis mit Mikrogranulaten reinigen laut Expertenmeinung nicht besser, zumindest liegen keine wissenschaftlichen Studien vor, die den Erfolg bestätigen. Für einen positiven Effekt sollten Sie in jedem Fall zu zuckerfreien Sorten greifen.

7 / 17 | Zuckerfreier Kaugummi regt die Speichelbildung an - © Shutterstock
7 / 17 | Zuckerfreier Kaugummi regt die Speichelbildung an - © Shutterstock
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Bleaching

Weiß, weißer...aber bitte nicht am weißesten!


Wer heute noch die Wahl hat, wo er sich die Zähne aufhellt oder aufhellen lässt, wird zukünftig wohl zum Profi gehen müssen: EU-Richtlinien planen eine Pflicht für das Erstbleaching beim Zahnarzt. Diese geplante Regelung findet unser Experte Prof. Oesterreich durchaus ratsam: "Leichte Verfärbungen können Sie mit niedrig konzentrierten Bleichmitteln aus Drogerie oder Apotheke zu Hause los werden. Hartnäckige äußere und innere Verfärbungen der Zähne kann jedoch nur ein Fachmann behandeln. Ihr Zahnarzt weist Sie auch auf mögliche Risiken hin und behandelt Sie nach Ihren speziellen Bedürfnissen. Bleichmittel wirken nur auf dem Zahn, nicht aber zum Beispiel auf Kronen oder zahnfarbenen Füllungen. "Der teure Austausch dieser Reparaturmaßnahmen muss mit einkalkuliert werden.", weiß Prof. Oesterreich. Entscheiden Sie sich zwischen 2 Methoden: Das so genannte in office bleaching kostet Sie 20 bis 30 Minuten beim Zahnarzt, danach spazieren Sie mit sichtbar aufgehellten Zähnen aus der Praxis. Für das home bleaching erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt spezielle Bleaching-Schienen, die Sie daheim einsetzen. Hier ist das Ergebnis das gleiche, lässt nur etwas länger auf sich warten. "Der Trend des schneeweißen Hollywood-Lächelns geht klar zurück", erkennt Dr. De Cassan, Leiter der Website www.zahnwissen.de und rät klar zu Aufhellungen, die im natürlichen Bereich bleiben. Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) bringe häufig schon gute Ergebnisse und greife die Zähne nicht an.

8 / 17 | Professionelles Bleaching für schöne Zähne - © Shutterstock
8 / 17 | Professionelles Bleaching für schöne Zähne - © Shutterstock
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Zahnfreundliches Naschen

Wenn das Zahnmännchen lächelt, lächeln auch Sie


Zuckerhaltige Lebensmittel – besonders Süßigkeiten – begünstigen die Kariesbildung und sollten grundsätzlich in Maßen konsumiert werden. In puncto Zahngesundheit geht Naschen aber auch ohne schlechtes Gewissen: Das so genannte "Zahnmännchen mit dem Schirm" ist auf ausgewählten Süßwaren-Verpackungen zu finden. Es garantiert, dass die damit ausgezeichneten Süßwaren wissenschaftlich getestet sind und nachgewiesen haben, dass sie keine Karies verursachen, wie auch Dr. Klaus de Cassan überzeugt bestätigt. Na dann, ran den Speck!

9 / 17 | Das Zahnmännchen der Aktion Zahnfreundlich e. V. - © PR
9 / 17 | Das Zahnmännchen der Aktion Zahnfreundlich e. V. - © PR
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Mundspülung

Mit allen Wassern gewaschen


Für den Zahnmediziner ist Wasser nicht gleich Wasser: Er unterscheidet kosmetisches "Mundwasser" in konzentrierter, unverdünnter Form von "Mundspüllösungen", die bereits gebrauchsfertig gemischt sind. Außerdem gibt es noch medizinische Mundwässer, die einen vorbeugenden oder heilenden Wirkstoff enthalten – sie finden besonders nach einer zahnärztlichen Behandlung oder Erkrankungen Gebrauch und sind zudem apothekenpflichtig.

In Drogerie und Apotheke ist das Aufgebot groß: temerfrischende, kariesverhütende und zahnfleischpflegende Spülungen. Erstere hinterlassen einen frischen Geschmack im Mund, aber leider auch ein Maß an Bakterien. Ausgewählte Kräuter und ätherische Öle in der Spülung können das Zahnfleisch beruhigen und Entzündungen reduzieren. Zur bakteriellen Reinigung empfiehlt sich ein kariesverhütendes, fluoridhaltiges Wasser. Besonders nach dem Genuss von säurehaltigen Früchten und Säften empfiehlt es sich, erstmal nur gründlich durchzuspülen. "Warten Sie mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten", rät der Zahnarzt. "Der Zahnschmelz wird durch die Säure angeätzt und wer direkt zur Bürste greift, entfernt schnell feinste Zahnpartikel.", erklärt Prof. Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer.

10 / 17 | Mundspülungen bringen frischen Atem - © Shutterstock
10 / 17 | Mundspülungen bringen frischen Atem - © Shutterstock
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Professionelle Zahnreinigung

Dem Profi den Vortritt lassen


Die tägliche Zahnpflege zu Hause ist eine Sache. Eine umfassende Reinigung vom Profi die andere. Viele Bereiche im Mundraum sind schwer zugänglich und ohne professionelles Equipment einfach nicht zu erreichen. Mindestens 1 Mal im Jahr sollten Sie sich daher in der Regel die Zeit für eine fachmännische Zahnreinigung nehmen, sagt auch unser Experte Prof. Oesterreich. Der Zahnarzt oder die Prophylaxe-Fachkraft untersucht zuerst Zähne und Zahnfleisch auf Problemstellen. Dann werden Zahnstein, Verfärbungen und Beläge entfernt. Auch Ablagerungen im Zahnfleischbereich werden gründlich entfernt. Die Zähne werden gereinigt, poliert und fluoridiert. Sie erhalten nicht nur eine professionelle Zahnreinigung. Die Prophylaxe-Fachkraft gibt Ihnen auch wertvolle Tipps für die häusliche Zahnpflege und bespricht mit Ihnen, wann der nächste Besuch in der Zahnarztpraxis sinnvoll ist.

11 / 17 | Professionelle Zahnreinigung zur Säuberung und Vorbeugung - © Shutterstock
11 / 17 | Professionelle Zahnreinigung zur Säuberung und Vorbeugung - © Shutterstock
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Zahnputz-Uhr

"Zahnputz-Uhr" ist die Lösung auf die Adventskalenderfrage vom 18. Dezember. Hier geht's zum Adventskalender 2012.

 

Nicht nur was für kleine Kinder


2 bis 3 Minuten Zähneputzen heißt es. Zahnarzt de Cassan weiß aus Erfahrung, dass nahezu jeder Patient zu kurz vor dem Badspiegel steht. Holen Sie sich in der Apotheke einen speziellen Zahnputz-Timer, der Sie beim "Reinemachen" diszipliniert! Neue Modelle von elektrischen Bürsten haben oft eine Zeituhr integriert.

12 / 17 | Zahnputz-Uhr für perfektes Timing - © Shutterstock
12 / 17 | Zahnputz-Uhr für perfektes Timing - © Shutterstock
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Bewusst Essen

Wer, wie, was... und vor allem wann


"Das Lebensmittel für schöne Zähne gibt es nicht.", erklärt Dr. de Cassan. "Generell ist harte Kost gut zur Festigung Ihrer Zähne. Durch die Reibung am Zahn werden die Zähne beim Kauen gereinigt." Toller Tipp vom Experten: Ein Spritzer Zitrone im schwarzen Tee verhindert hässliche Verfärbungen.

Auch Süßes ist erlaubt: "Als Zahnarzt verbiete ich nicht das Naschen. Essen Sie nur lieber eine halbe Tafel Schokolade auf einmal, als viele kleine Stücke über den Tag verteilt! Der ständige Kontakt mit Zucker belastet Ihre Zähne."

13 / 17 | Nicht weniger Naschen, nur nicht so oft! - © Shutterstock
13 / 17 | Nicht weniger Naschen, nur nicht so oft! - © Shutterstock
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Regelmäßiger Zahnarztbesuch

Lassen Sie das Kind nicht in den Brunnen fallen


Ein regelmäßiger Check-Up beim Zahnarzt ist die Voraussetzung für gesunde und schöne Zähne. 2 Mal im Jahr sollten Sie Ihre Beißerchen unabhängig von Beschwerden untersuchen und ggf. gründlich reinigen lassen. Durch die Früherkennung von Karies und Zahnfleischerkrankungen vermeiden Sie, dass aus der Mücke ein Elefant wird und sparen sich oft schmerzhaftes Bohren. Außerdem entfernt der Zahnarzt Zahnstein und lässt Sie mit einem frischen Mundgefühl nach Hause gehen. "Zahnstein wimmelt von Bakterien und muss runter!", erklärt Dr. de Cassan. Auch wenn die gesetzlichen Krankenkassen leider nur noch 1 Mal jährlich eine einfache Zahnsteinentfernung übernehmen, sollten Sie im Bedarfsfall dringend handeln und eine professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen lassen. Der Spezialist weiter: "Nutzen Sie Ihren nächsten Zahnarztbesuch auch dazu, sich wertvolle Pflegetipps für die tägliche Zahnhygiene und eine zahngesunde Ernährung geben zu lassen".

14 / 17 | Gönnen Sie sich eine regelmäßige Routine-Untersuchung beim Zahnarzt - © Shutterstock
14 / 17 | Gönnen Sie sich eine regelmäßige Routine-Untersuchung beim Zahnarzt - © Shutterstock
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Fluorid-Gel

Weniger ist manchmal mehr


Fluoride sind Spurenelemente, genauer Mineralsalze. Der Körper braucht sie vorwiegend zum Aufbau von Zähnen und Knochen. Eine bedeutende Rolle spielen sie in Sachen Prophylaxe: Sie stärken die Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche, fördern den Neueinbau von Mineralstoffen und behindern die bakterielle Besiedlung an den Zähnen. Bei regelmäßiger sei eine fluoridhaltige Zahncreme ausreichender Karies-Schutz, meint der Fachmann Prof. Oesterreich. Spezielle Fluorid-Gels und –konzentrate sollten Sie 1 Mal wöchentlich auftragen, wenn Sie viele Füllungen oder ein erhöhtes Karies-Risiko haben. Am besten Ihren Zahnarzt ansprechen.

"Wer es mit dem Fluorid zu gut meint, riskiert hässliche weißliche oder braune Flecken auf den Zähnen, die so genannte Fluorose.", warnt Dr. de Cassan. Eine Beratung in Ihrer Zahnarztpraxis verhindert derartige Nebenwirkungen bei falscher Dosierung.

15 / 17 | Fluorid-Gel stärkt Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche - © Shutterstock
15 / 17 | Fluorid-Gel stärkt Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche - © Shutterstock
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Richtig Zähneputzen

Finden Sie Ihren Rhythmus


Das beste Utensil hilft nichts, wenn Sie falsch putzen. Experte de Cassan empfiehlt die so genannte "BASS"-Technik: "Sie putzen von rot nach weiß, also vom Zahnfleisch zum Zahn. Hintergrund ist, dass Sie Essensreste und Bakterien nicht in die Zahnfleischtasche bürsten, sondern raus in die Mundhöhle." Legen Sie sich ein regelmäßiges Zahnputz-Muster zu, dass sie konsequent befolgen. Fangen Sie zum Beispiel links oben an und arbeiten sich dann nach rechts weiter, über den hintersten Backenzahn zum Unterkiefer, bis alle Beißer ordentlich versorgt sind.

"Benutzen Sie eine fluoridhaltige Zahncreme mit einem geringen Scheuerwert (Abrasions- oder RDA-Wert). Und ist einmal unterwegs keine Zahnbürste zur Hand, so hilft auch ein zuckerfreier Kaugummi.", rät Dr. De Cassan.

16 / 17 | Zahnputz-Schema und die richtige Technik - © Shutterstock
16 / 17 | Zahnputz-Schema und die richtige Technik - © Shutterstock
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Bakterien schlafen nicht

Na dann gute Nacht!


Nach einer durchzechten Nacht nix wie ins Bett, wer kennt das nicht! Wir wissen, die Wimperntusche muss runter und wir wissen auch, die Zähne müssen noch geputzt werden. Was Sie vielleicht noch nicht wussten, vor dem Zubett gehen ist die wichtigste Zeit zum Zähneputzen. Keine Ausnahmen erlaubt, ermahnt der Experte de Cassan: "37 Grad, Feuchtigkeit und Speisereste – Nachts ist Ihr Mund ein Brutschrank für Bakterien – und die schlafen nicht! Nehmen Sie sich die 2 bis 3 Minuten Zeit, auch wenn es noch so spät ist."

17 / 17 | Abends ist die wichtigste Zeit zum Zähneputzen, ausnahmslos - © Shutterstock
17 / 17 | Abends ist die wichtigste Zeit zum Zähneputzen, ausnahmslos - © Shutterstock
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