Freiwilliger Drill: Ich will das Bootcamp überstehen

10.12.2012 , Autor:Juliane Hemmerling
© Women´s Health 01/02

Sich bei Wind und Wetter im Freien rumscheuchen zu lassen – klingt nicht nach der idealen Abendbeschäftigung. Melanie (30) hat es sechs Wochen durchgezogen

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Ich habe mich freiwillig für den Drill entschieden. Meiner Trainerin gehorche ich aufs Wort, auch ohne dass sie mir Tiernamen gibt

Trainieren im Freien statt Relaxen auf der Couch
Freitagabend. Andere lümmeln schon auf dem Sofa, ich liege auf einer feuchten Wiese im Park. Ich wollte es ja so, mich 2-mal wöchentlich mit 9 anderen Mädels 1 Stunde von einem Personal Coach drillen zu lassen. Instructor Viktoria weiß, wie man Menschen dazu bringt, körperliche Grenzen zu überschreiten. Bei ihr lernt jeder, dass er mehr kann, als er sich zutraut. Ich habe mich getraut, deswegen klebt nun meine Stirn am nassen Gras. Am liebsten würde ich liegen bleiben, doch der Countdown läuft. In 5, 4, 3 Sekunden muss ich an der nächsten Matte stehen.

Melanies Überlebenstraining

Melanies Überlebenstraining im Original Bootcamp
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1 / 4 | - © Frank Krems

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Den Kampf gegen sich selbst gewinnen
Eine Stunde im OBC-Bootcamp (original-bootcamp.de) besteht aus wechselnden Zirkeltrainings, die alle Muskeln beanspruchen. Bei vielen wird mit dem Körpergewicht gearbeitet, an anderen Stationen warten Medizinbälle, Therabänder oder Boxhandschuhe. Begleitet wird das Ganze von Guter-Laune-Mucke, und trotzdem frage ich mich: "Wieso mache ich das eigentlich?" Ach ja richtig, ich wollte den Kampf gegen mich selbst aufnehmen. Am Tag nach meinem ersten Camp weiß ich: Mein Körper hat gesiegt. Ich komme kaum aus dem Bett, jeder Muskel tut weh. Doch meine Hartnäckigkeit wird belohnt: Schon zur Halbzeit sind die Nackenschmerzen weg, und ich bin stärker, auch innerlich. Und in Woche 4 gibt's für mich nichts Schöneres auf dieser Welt als nasses, kühles Gras an der Wange und der Geruch von Erde und Laub.

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Bootcamp-Instructor Viktoria weiß, wie man Menschen dazu bringt, körperliche Grenzen zu überschreiten

Bootcamp-Instructor Viktoria weiß, wie man Menschen dazu bringt, körperliche Grenzen zu überschreiten

© Frank Krems

Tschüss, innerer Schweinehund
Stolz wische ich den Schweiß von meiner Oberlippe: Ich habe zum ersten Mal 60 Sekunden lang Liegestütze geschafft! Und deshalb schreie ich unseren Schlachtruf "Bootcamp!" diesmal aus vollem Halse, denn er bedeutet für mich: "Wir haben es geschafft, wir sind stark, und unser Schweinehund kann bleiben, wo der Pfeffer wächst!"

Drei Dinge, die in den sechs Wochen für mich unentbehrlich waren


  • Sport-BH
  • Eine Wasserflasche
  • Eine Softshell-Jacke, um Wind und Wetter trotzen zu können

Ich will das Bootcamp überstehen

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