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Erfolgsstorys Diese Frauen haben's geschafft

21.01.2016 , Autor:Stefanie Freyse
© WomensHealth.de

Diese Women's Health-Leserinnen haben bis zu 66 Kilo angenommen. Hier erzählen sie uns ihre Erfolgsgeschichten

Jasmin hat erfolgreich abgenommen: Vorher wog sie 110 Kilo und nachher 70 Kilo
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Minus 40 Kilo Leckeres Müsli half beim Abnehmen

Mithilfe einer App, viel sportlicher Disziplin und einem leckeren Müsli mit Mandelmilch und Chiasamen nahm unsere Leserin in 12 Monaten 40 Kilo ab


Jasmin wünschte sich eine unkomplizierte Verhütungsmethode und ließ sich ein Hormonstäbchen in den Oberarm implantieren. „Blöderweise nahm ich danach in nur einem Jahr 20 Kilo zu“, erinnert sie sich. „Und mit jedem weiteren Jahr kamen 4 bis 5 Kilos dazu.“
Auch wenn Jasmin es erst einmal auf das ­Stäbchen schob – allein daran lag es nicht. Zwar hat jede dritte Frau das Gefühl, durch die Hormone zu­zunehmen, durch Studien belegt ist aber lediglich eine verstärkte Wassereinlagerung durch die Östrogene. Die wahren Ursachen für eine extreme Gewichts­zunahme sind und bleiben die alten Bekannten: eine kalorienreiche Ernährung und zu wenig Bewegung. Das sah auch Jasmin irgendwann ein. „Rückblickend haben auch bei mir vor allem Fast Food und der fehlende Sport zu Kleidergröße 48 geführt.“ Mit diesen 5 weiteren ­Erkenntnissen verlor sie 5 Kleidergrößen:

Jammern bringt nichts
Lange schon fühlte sich Jasmin nicht mehr wohl in ihrem Körper. Kein Wunder, schließlich brachte sie bei 1,69 Meter Größe be­acht­liche 110 Kilogramm auf die Waage. Besonders ihre wachsende Unbeweglichkeit störte sie zunehmend, denn bei einem Job mit ­quirligen Kindern, die immer in Aktion sind, war das ein echtes Hindernis. „Trotzdem kriegte ich die Kurve nicht. Erst ein Urlaubsfoto rüttelte mich wach, ich war geschockt, wie dick ich war! Mein Bauch, meine Oberschenkel – alles hatte XXL-Ausmaße, einfach schrecklich. Als mein Mann mir sagte, dass er mich unterstützt, wenn ich ernsthaft abspecken will, fühlte ich mich endlich gewappnet, mein Problem zu lösen.“

Zu jedem Topf passt ein Deckel
Jasmin überlegte sich, wie ihr die Gewichtsreduktion leichter fallen würde und sich in ihren Joballtag in­tegrieren ließ. „Früher hatte ich schon mal mit Trennkost viele Pfunde verloren. Doch in meinem Alltag war diese Ernährungsform schwer umzusetzen, und ich hatte die Kilos schnell wieder drauf.“ Im Internet entdeckte sie dann die ­kostenlose App „My ­Miracle“, in der einzelne ­Lebensmittel und ganze Mahlzeiten mithilfe von Punkten bewertet werden.

Rechnen ist besser als hungern
Anfangs aß Jasmin wie ­bisher, fütterte die App aber fleißig mit Daten. Das erschreckende Ergebnis: „Nach dem Mittagessen hatte ich bereits all meine Punkte verbraucht und knabberte abends an einer Salatgurke herum. Danach verbannte ich ungesunde Lebensmittel, um auch abends etwas ­essen zu können. Und ich verkleinerte die Portionen, die bisher viel zu groß waren.“ Statt Cornflakes be­reitete sie sich morgens ein fruchtiges Müsli zu (siehe Rezept) und kochte ihr Mittagessen vor. „Oft war das eine Puten-Reis-Pfanne mit viel Gemüse. Und am Abend gab’s Salat. Mein Magen musste sich an die kleineren Mengen gewöhnen, nach einigen Wochen hatte sich das aber reguliert, und ich spürte endlich wieder ein Sättigungsgefühl.“  

Wer spart, darf auch sündigen
In den ersten Monaten verzichtete Jasmin konsequent auf Süßigkeiten. Erst da fiel ihr auf, wie viel sie bisher tagsüber im Kindergarten nebenbei genascht hatte. Denn im Aufenthaltsraum stand immer zuckrige ­Nervennahrung für Zwischendurch. „Es war schon schwer, zu allem Nein zu sagen. Doch mich motivierte, dass die Pfunde ­endlich purzelten.“ Später kalkulierte die Erzieherin knallhart: Wenn sie sich abends eine Pizza gönnen wollte, gab es mittags nur was Leichtes oder einen Eiweiß-Shake.

Abwechslung bekämpft Stillstand
Als die ersten 10 Kilogramm verschwunden waren, gingen Jasmin und ihr Mann 4- bis 5-mal in der Woche für jeweils 2 Stunden ins Gym. „Der Muskelkater war höllisch. Aber ich hielt durch, machte lediglich eine Runde Zirkel- und Ausdauertraining, wenn es besonders schlimm war“, sagt Jasmin stolz. Um noch effektiver zu sein, verstärkte sie das Krafttraining mit Hanteln und setzte auf Supersätze, wobei 2 Übungen nach­einander ohne Pause kombiniert und durchgezogen werden. Das Resultat: ein blitzschneller Muskel­zuwachs — und immer erfreulichere Zahlen auf der Waage. Nach nur einem Jahr ist Jasmin 40 Kilogramm leichter — aber noch immer hart am Trainieren. Denn auf dieses herrliche Gefühl, Klamotten in Kleidergröße 38 anzuziehen, will sie nie mehr verzichten. 

Jasmins' Fruchtiges Sattmacher-Müsli

½ Vanilleschote
1 EL Chiasamen
100 ml Mandelmilch
1 Sojapudding (Vanille)
3 EL Müsli
½ Banane
1 Handvoll Himbeeren
1 EL Kürbiskerne
Am Vorabend die Vanilleschote auskratzen, das Mark zusammen mit den Chiasamen in eine Schüssel mit Mandelmilch geben und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Am Morgen wieder herausholen, Sojapudding und Müsli ­einrühren. Banane in Scheiben schneiden und zusammen mit den Himbeeren in die Schüssel geben. Mit Kürbiskernen und einigen ­Chiasamen garnieren – fertig.
Food-Wissen:
Chiasamen und Mandelmilch sind reich an pflanzlichen Proteinen und sättigen lange. Die Ballaststoffe aus Getreide und Nüssen dämpfen ebenfalls das Hungergefühl. Außerdem liefern alle Zutaten viele Vitamine und Mineralstoffe, zum Beispiel Vitamin A, B und C, sowie Zink, Folsäure und Magnesium.

1 / 49 | Jasmin (28 Jahre; 1,69 m) hat erfolgreich abgenommen: Vorher wog sie 110 Kilo und nachher 70 Kilo - © Jasmin hat erfolgreich abgenommen: Vorher wog sie 110 Kilo und nachher 70 Kilo
Juliane ab 18 Kilo abgenommen
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Minus 18 Kilo Fleisch weg, Fett weg

Kann ein Experiment das ganze Leben auf den Kopf stellen? Aber so was von! Unsere Leserin Juliane ernährte sich 30 Tage lang vegan. Danach hatte sich nicht nur ihre Figur verändert, sondern auch ihre Weltanschauung


Als Juliane mit ihrem Freund zusammenzog, zogen auch ungebetene Gäste mit ein: viele Wohlfühl-Pfunde. "Ich wurde immer dicker, weil wir ständig essen gingen, vor allem in Fast-Food-­Restaurants. Und dann lümmelten wir abends mit einer Tüte Chips oder Schokolade auf dem Sofa herum." ­Natürlich merkte sie die Veränderung, schließlich musste sie immer wieder neue Klamotten kaufen, zuletzt in Kleidergröße 44. Doch erst ein Schnappschuss aus dem Urlaub rüttelte die Studentin wach: "Ich dachte, was ist denn da los? Das bist doch nicht du! Dann ging ich das erste Mal seit Ewigkeiten wieder auf die Waage und sah das Desaster: 77 Kilogramm! Eindeutig zu viel für meine Größe von 1,60 Meter.! Durch Zufall stolperte sie über den Bestseller „Vegan for fit“ von Attila Hildmann und beschloss: "Ich mache die 30-Tage-Challenge ­einfach mal mit." Und das passierte in dieser Zeit:
Woche 1: die reinste Achterbahnfahrt
Juliane startete motiviert durch: "Zum Glück zog mein Freund mit, das machte alles leichter. Gemeinsam räumten wir Kühlschrank und Vorratskammer aus und verschenkten alle ­Lebensmittel, die tierische Bestandteile enthielten. Viel blieb da nicht übrig." Der erste Einkauf wurde zur Herausforderung, denn die 25-Jährige hatte sich vorher nie mit ihrer Ernährung beschäftigt und kaum selbst gekocht. "Ich war überrascht, was ich nun plötzlich alles weglassen oder ersetzen musste und wie viele ungesunde Zusatzstoffe in meinem bis­herigen Essen waren." Nach der ersten veganen Mahlzeit merkte Juliane, dass ihr das Experiment Spaß machte. "Aber die nächsten 6 Tage waren trotzdem hart. Ich fühlte mich schwach und hielt nur durch, weil ich ­vorher gelesen hatte, dass das normal wäre."
Woche 2: Endlich geht's bergauf
Und tatsächlich! Nach der ersten Woche merkte Ju­liane eine große Veränderung: "Morgens kam ich viel besser aus dem Bett, und mittags hatte ich kein Tief mehr wie sonst nach einer Mahlzeit. Der Alltag fiel mir deutlich leichter." Statt Schokomüsli oder einem Wurstbrot frühstückte sie Müsli mit Hafermilch oder Vollkornbrot mit Avocado. Mittags gab es vegane ­Nudeln mit Tomatensoße oder Salat und Hummus, am Abend eine Gemüselasagne. Vor allem Avocados standen bei Juliane oft auf dem ­Speiseplan. Denn die südamerikanische Frucht, die auch Butter des Waldes genannt wird, liefert die wichtigen Vitamine A, B, C, D und E sowie große Mengen ungesättigter Fettsäuren. Und die machen ihrem Namen nicht alle Ehre, sondern schlank. Das enthaltene Enzym Lipase beschleunigt zusätzlich den Fettabbau.
Woche 3: Voll in Fahrt
Juliane spürte einen bisher unbekannten Bewegungsdrang. "Durch die Ernährungsumstellung hatte ich so viel Energie – und die musste raus." 2-mal pro Woche ging sie ins Fitness-Studio, trainierte dort erst 30 Minuten Ausdauer auf dem Crosstrainer und machte dann noch eine Stunde Muskelaufbau. Das vegane Essen war ihr längst in Fleisch und Blut über­gegangen, auch wenn sie hin und wieder ihren geliebten Käse vermisste. Aber sie griff zu Ersatzprodukten – und da das Richtige zu finden, erforderte Geduld. "Mittlerweile lässt sich ja alles vegan ersetzen, auch wenn manche Produkte einfach widerlich schmecken. Da muss man sich einfach durchprobieren."
Woche 4: Alles verändert sich
Mit der Zeit interessierte sich Juliane auch immer mehr für die Hintergründe und Folgen ihrer neuen Ernährungsform: "Als ich damit angefangen habe, ging es mir nur um die Figur und die Gesundheit", erinnert sie sich. "Aber dann kam automatisch der Ethikaspekt hinzu. Klar wusste ich vorher, dass Massentierhaltung bei uns an der Tagesordnung ist, aber jetzt konnte ich das Tierleid nicht mehr ignorieren." Sie besuchte Seminare an der Uni, meldete sich in veganen Foren an und traf eine weit­reichende Entscheidung.
Woche 5: Alles bleibt, wie es ist
"Als sich die 30-Tage-Challenge dem Ende neigte, war für mich und meinen Freund klar: Wir werden auch weiterhin rein pflanzlich essen. Ich fühlte mich viel besser, hatte allein in 5 Wochen 6 Kilogramm abgenommen und eine völlig neue Lebenseinstellung." Toller Neben­effekt: 5 Monate später waren weitere 12 Kilo weg – und die Veganerin fühlt sie so gut wie nie zuvor.

Mein wichtigstes Learning: Messen statt wiegen
"Am Anfang habe ich mich ständig gewogen und war frustriert, wenn sich auf der Waage nichts tat. Als ich intensiv mit dem Sport begann, nahm ich sogar zu! Aber ­irgendwann tauschte ich die Waage gegen ein Zentimeterband. Und siehe da: Natürlich wurde ich schlanker! Muskeln wiegen einfach mehr als Fettmasse, und deshalb ärgerte mich die Waage so. Seitdem ich das verstanden hatte, bin ich entspannt."

2 / 49 | Juliane (25 Jahre, 1,60m) hat 18 Kilo abgenommen: Vorher wog sie 77 Kilo und nachher 59 Kilo - © privat; Frank Krems
Jenny hat 41 Kilo abgenommen
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Minus 41 Kilo Schluß mit süßem & fettigem Essen

Unsere Leserin Jenny war früher Expertin, was Diäten betrifft. Eine nach der anderen hat sie ausprobiert – und ist jedes Mal gescheitert. Aber dann fand sie einen Weg, der sie nicht nur schlank werden, sondern auch bleiben ließ


Einen Zukunftstraum zu beerdigen ist schmerzhaft. Jenny tat dieser Verlust nicht nur körperlich weh, ­sondern auch seelisch: Während eines Tanzturniers verletzte sie sich so schwer, dass sie lange nicht laufen konnte. „Ab da wurde Essen mein Trost“, sagt sie. Jenny nahm 25 Kilogramm zu und ging kurz danach als Au-pair in die USA. „Das hat mir figurtechnisch den Rest gegeben und bescherte mir weitere 20 Kilo. Denn meine Gastfamilie hatte wenig Zeit zu kochen. Wir gingen ­ständig essen, vor allem in Fast-Food-Restaurants. Zum Schluss wog ich bei einer Größe von 1,72 Metern 105 Kilogramm.“
Als ihre Eltern und Freunde sie ein Jahr später vom Flughafen abholten, war nicht nur die Freude groß, sondern auch der Schreck. „Ich sah ihnen an, dass sie geschockt über meine Gewichtszunahme waren. Und ich fühlte mich selbst schrecklich in meinem Körper, hasste meinen Bauch und mein rundes Gesicht, das immer weniger Konturen hatte. Als meine Mutter wenig später bei einem Unfall fast gestorben wäre, wusste ich: Das Leben kann schnell vorbei sein, ich will glücklich sein.“ Mit diesen Weisheiten klappte es:

Aus Fehlern wird man klug

Als Erstes setzte sich Jenny mit ihren Essgewohnheiten auseinander: „Zusammengefasst kann man sagen: Ich aß früher zu süß, zu fettig und zu viel. Mein Tag begann mit Schokomüsli oder Frühstücksflocken. Dazu trank ich ein großes Glas Kakao und belastete bereits morgens mein Kalorienkonto kräftig. Trotzdem war ich nach kurzer Zeit wieder hungrig“, erinnert sie sich. Bis sie las, dass zuckrige Lebensmittel den Blut­zuckerspiegel schnell ansteigen und wieder abfallen lassen und zu Heißhungerattacken führen.  
Zu jedem Topf passt ein Deckel
Jenny überlegte, was ihr beim Abnehmen wichtig war: „Ich wollte nicht hungern oder mir alles ver­bieten.“ Weil der Arzt zu der Zeit auch noch eine Gluten­unverträglichkeit bei ihr feststellte, entschied sie sich gegen eine Diät und für eine gesunde, dauerhafte Ernährungsumstellung. Morgens stand nun eine Schale Joghurt mit Nüssen und Früchten auf dem Tisch, die durch den hohen Eiweiß­gehalt deutlich länger sättigte. „Und statt Pizza und Pasta aß ich mittags und abends mehr Gemüse, Fisch und mageres Fleisch. Ich gönnte mir zwar hin und wieder auch Schokolade, verzichtete aber auf Zwischenmahlzeiten.“
In der Ruhe liegt die Kraft
Als Jenny bewusst wurde, dass Essen weder Belohnung noch Aufmunterung oder Zeitvertreib sein sollte, veränderte sich ihre Ein­stellung: „Ich aß nur noch, wenn ich wirklich Hunger hatte. Und dann nahm ich mir Zeit, genoss die Mahlzeit und legte zwischendurch mal die Gabel beiseite.“ So hatte ihr Gehirn Zeit, Sättigungssignale auszusenden, was im Schnitt etwa 20 Minuten dauert. Außerdem trank Jenny deutlich mehr Wasser als früher und brachte so Stoffwechsel und Verdauung auf Trab. Den positiven Effekt von Wasser auf das Gewicht hat die Berliner Charité in einer aktuellen Studie nachgewiesen: Wer seinen Körper ausreichend damit versorgt, kann zusätzlich 100 Kalorien am Tag verbrennen – was aufs Jahr gerechnet eine Gewichtsabnahme von bis zu 5 Kilo bedeuten kann.
Sich regen bringt Segen
Jeden Tag trainierte Jenny 20 Minuten zu einer Fitness-DVD und meldete sich nach 4 Wochen im Sportverein an. Dort probierte sie Step-Aerobic, Spinning und Aqua-Gymnastik. „Hängen blieb ich aber bei Zumba und Kraftsport. Zu Anfang machte ich täglich bis zu 2 Stunden Sport.“ Ihr Ehrgeiz zeigte schnell Wirkung: Die Pfunde schmolzen wie Eis in der Sonne. „Und was auch toll war: Ich hatte keine Darm- und Hautprobleme mehr und fühlte mich psychisch viel stärker.“
Gemeinsam ist man stark
Natürlich erlebte Jenny auch Tiefpunkte: „Es gab während der 18 Monate auch Tage, an denen ich mich fragte: ,Was soll das Ganze eigentlich?‘ Vor allem, wenn sich auf der Waage lange nichts tat, war ich frus­triert.“ Um nicht wieder in alte Muster zu verfallen, griff Jenny tief in die Trickkiste: „Als Warnung hing eine meiner alten XXL-­Hosen im Schrank. Und in meinem Portemonnaie steckte ein Vorher-Bild, falls ich in der Süßigkeitenabteilung schwach zu ­werden drohte.“ Das hat gewirkt: Heute wiegt Jenny 64 Kilogramm – und ist happy wie nie zuvor.

Mein Lieblingsrezept: Thunfisch-Wrap mit körnigem Frischkäse
½ kleine Gurke
½ Kopf Eisbergsalat
1  Lauchzwiebel
1 Dose Thunfisch (in eigenem Saft)
1 EL Olivenöl
200 g körniger Frischkäse
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
etwas Thymian
etwas Oregano
1 Vollkorn-Wrap
2 Gewürzgurken
Gurke würfeln, den Eisbergsalat waschen und klein schneiden.
Die Lauchzwiebel in dünne Ringe schneiden. Die Zutaten anschließend mit Thunfisch und Olivenöl vermengen und den körnigen Frischkäse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano abschmecken. Die Masse in einen Wrap einrollen und Gewürz­gurken dazu essen.

3 / 49 | Jenny (27 Jahre; 1,72m) wog vorher 105 Kilo und nachher 64 Kilo - © privat; Frank Krems
Michelle hat 48 Kilo abgenommen
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Minus 48 Kilo Lauflust statt Liebesfrust

Als ihre Beziehung in die Brüche ging, kündigte Michelle auch ihrem Übergewicht die Freundschaft. Eine gute Entscheidung, denn heute ist sie wieder glücklich – und schlanker als je zuvor


Gemeinsam durch dick und dünn zu gehen, das wünschen sich alle Paare. Bei Michelle und ihrem damaligen Freund – einem Koch – ging es leider nur in die eine Richtung: Michelle nahm immer mehr zu. Bis sie bei einer Größe von 1,63 Metern 113 Kilogramm wog und beim Klamottenkauf zu Kleidergröße 50 greifen musste. „Ich fand alles schrecklich an mir, wurde gehänselt und hatte wenig Selbstbewusstsein“, er­innert sich Michelle, die da­mals um Schwimmbäder oder Klubs einen großen Bogen machte, weil sie sich so unwohl fühlte in ihrem Körper. Auch die Suche nach einem Ausbildungsplatz gestaltete sich schwierig. Michelle bekam eine
Absage nach der nächsten: „Ich wusste, dass mein starkes Übergewicht eine Rolle spielte, schaffte es aber trotzdem nicht, abzunehmen.“ Erst als ihr Freund Schluss machte, erwachte Michelle aus ihrer Lethargie und entschied: Jetzt be­kommen auch die Pummelpfunde den Laufpass! So speckte Michelle innerhalb von 16 Monaten unglaub­liche 48 Kilo ab:

Endlich mal die Nummer 1 sein
Michelle machte ihr Abnehm­projekt und ihre eigenen Bedürfnisse zur Chefsache. „Ich wollte bei null beginnen und meinen Körper richtig entgiften. Deswegen startete ich mit einer Fastenwoche.“ 7 Tage trank sie nur Wasser, un­gesüßte Tees und Gemüsebrühe. Trotz Kopfschmerzen und Hunger hielt sie durch. „Erstens fühlte ich mich nach kurzer Zeit schon deutlich besser. Und zweitens nahm ich natürlich rasant ab – jeden Tag ein Kilo –, auch wenn es viel Wasser war. Das motivierte mich enorm.“

Nicht mit zweierlei Maß messen

Schon bald erkannte Michelle, was der Hauptgrund für ihr Übergewicht war: Essen diente nicht nur als Nahrungsaufnahme, für sie war es früher vor allem Trost und Zeitvertreib gegen Langeweile. „Ich hatte vergessen, was der Sinn von Ernährung ist. Nämlich auf genussvolle und gesunde Weise satt zu werden“, erinnert sie sich. Nun fragte
sie sich vor jedem Bissen sehr genau, ob sie wirklich hungrig war oder in Wahrheit nur ein anderes Gefühl befriedigen wollte. Und auch beim Essen selbst änderte sie etwas Entscheidendes: „Ich nahm mir Zeit und schlang nicht mehr alles so nebenbei hinunter.“ Damit machte sie alles richtig, denn laut einer Studie der US-amerikanischen University of Rhode Island nehmen Turbo-Esser insgesamt circa 10 Prozent mehr Kalorien zu sich und haben ein drei­fach erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden. Unter anderem auch, weil das Sättigungsgefühl im Hirn erst nach etwa 20 Minuten einsetzt.

Aller guten Dinge sind 3
Michelle aß deshalb nicht nur langsamer, sie aß auch seltener: Es gab nur noch Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Die Kalorien kontrollierte sie mit einer App auf ihrem Smartphone. „Die Portionen waren eiweißreich und so groß, dass ich bis zur nächsten Mahlzeit durchhielt. Zwischendurch gab es nichts. Nur im Notfall einen Apfel oder ein Stück Gurke. Vor allem am Abend mied ich Kohlenhydrate wie Brot, Reis, Kartoffeln, Nudeln und bereitete mir stattdessen einen Salat mit magerem Fleisch zu oder gebackenen Feta-Käse mit Gemüse. So konnte mein Körper über Nacht die Fettreserven anzapfen.“

Alle Viere von sich strecken
Parallel zur Ernährungsumstellung absolvierte Michelle täglich ein 30-minütiges Hantel-Workout und trainierte zu Hause auf ihrem Crosstrainer. „Vor allem die Übungen mit den Hanteln waren anfangs unglaublich anstrengend. Doch sie zeigten auch schnell einen Effekt: Die Kilos schmolzen.“ Auch Mischlingshündin Amy bekam Frauchens Verän­derungen beim Gassigehen zu spüren. „Erst begann ich flott zu walken, dann langsam zu joggen. Noch heute ist Amy meine liebste Lauf-Partnerin.“ Später meldete sich Michelle zusätzlich noch im Fitness-Studio an und trainierte 2- bis 3-mal pro Woche für 2 Stunden, ging laufen und ließ ihrem Körper mehr Zeit für die wichtige Regeneration.

Auch mal Fünfe gerade sein lassen

Nach 16 Monaten zeigte die Waage 65 Kilo an, und seitdem geht Michelle es gelassener an: „Ich zähle keine Kalorien mehr und ich nasche auch ab und zu. Das gleiche ich dann aber aus, weil ich jetzt weiß, wie man schlank bleibt.“ Das neue Wunschgewicht ist aber nicht alles, was sich in Michelles Leben verändert hat: „Ich habe wieder einen Freund und sogar einen Ausbildungsplatz!“

Mein Lieblingsrezept: Feta-Kartoffel-Rote-Bete-Auflauf
1 große  Kartoffel (oder eine Süßkartoffel)
100 g Feta
3 Kugeln  Rote Bete (vorgegart, vakuumiert)  
1 TL Olivenöl
1 Zweig Thymian
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 EL Kürbiskerne
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Kartoffel oder Süßkartoffel schälen und in etwa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Mit Einmalhandschuhen die Rote-Bete-Kugeln ebenfalls in Scheiben schneiden. Auflaufform fetten. Nun dachziegelartig und immer abwechselnd die Scheiben an­ordnen. Das Ganze mit dem Olivenöl beträufeln und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Feta-Käse in kleine Stücke schneiden und darüberstreuen. Wer mag, gibt noch Kürbiskerne über den Auflauf. Die Auflaufform in den Ofen schieben und 25 bis 30 Minuten backen.

4 / 49 | Michelle (25 Jahre; 1,63 m) wog vorher 113 Kilo und nachher 65 Kilo - © privat; Björn Wernecke
Nina hat 16 Kilo abgenommen
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Minus 40 Kilo Abnehmen mit leckerem Biskuit-Rollen-Rezept

Am Ende hat alles Schlechte immer auch sein Gutes: Ausgerechnet eine schmerzhafte Beleidigung war für unsere Leserin Nina der Auslöser dafür, dass sie 40 Kilo abnahm und heute superhappy mit ihrem Body ist


Das Silvester-Büfett im Res­taurant sah köstlich aus, und Nina griff ordentlich zu. Doch mit einem Mal verging ihr der Appetit. „Als ich mit meinem vollen Teller an einem Paar vorbeiging, sagte der Mann zu seiner Frau ‚Bei der Figur wäre die Salatbar die bessere Wahl gewesen‘ “, erinnert sich die 26-Jährige. „Er wollte offenbar, dass ich das höre, denn er hat nicht mal leise gesprochen. Klar, der Abend war für mich gelaufen, ich war deprimiert und schämte mich plötzlich für meine Figur. Denn obwohl ich bei einer Größe von 1,62 Metern 103 Kilo wog, hatte ich bis zu diesem Moment gar nicht das Gefühl, so extrem übergewichtig zu sein. Heute könnte ich den Mann aus Dankbarkeit knutschen, denn wegen seiner Taktlosigkeit trage ich jetzt statt Kleidergröße 48 nur noch 36 und fühle mich endlich wohl in meinem Körper.“ Wie Nina die Kilos knackte? Indem sie umdachte:
Realität statt Träumerei
Sofort am nächsten Tag, dem 1. Januar 2014, begann die Studentin mit dem Abnehmprogramm und überprüfte ihr Ernährungsverhalten. „Rückblickend war das eine Katastrophe“, sagt sie heute. „Morgens aß ich Nutellabrötchen, mittags eine XXL-Portion Nudeln, am Abend schob ich eine Fertigpizza in den Ofen, und zwischendurch naschte ich ständig Schokolade und Gummibärchen. Ich aß quasi nur Kohlenhydrate, hatte nie ein Sättigungsgefühl, dafür aber ständig Appetit.“ Der Grund: Kurzkettige Kohlenhydrate wie sie in Weißbrot, Nudeln und Reis stecken, führen zu einer Berg-und-Tal-Fahrt des Blutzuckerspiegels. Die Folge: Heißhungerattacken ohne Ende.
Bauch statt Kopf
Trotzdem wollte Nina nicht komplett auf ihre geliebte Pasta verzichten. „Ich hatte vorher schon alle möglichen Diäten ausprobiert. Doch ausschließlich auf Low-Carb umzustellen oder mir alles zu verbieten, funktioniert für mich nicht. Denn inzwischen wusste ich: Abnehmen geht nicht nur mit Vernunft, die Methode muss auch zu einem persönlich passen.“ Nina entschied sich fürs klassische Kalorienzählen mithilfe einer App. Brot und Nudeln aß sie weiterhin, aber nur noch in der gesünderen Vollkornvariante und nicht mehr so viel wie früher. Dafür wuchs der Anteil an ballaststoffreichem Gemüse auf dem Teller permanent. Statt Cola und Fruchtsäften trank Nina nur noch Wasser, und sie verzichtete auf Zwischenmahlzeiten, damit ihr Körper in den Pausenzeiten an die Fettreserven gehen konnte. 
Marathon statt Sprint
Auch in Ninas Kopf legte sich ein Schalter um: „Früher hatte ich unrealistische Ziele und wollte in kürzester Zeit extrem viel abnehmen. Dafür hungerte ich oder ernährte mich einseitig und scheiterte letztlich an mir selbst.“ Dieses Mal stellte sie sich bewusst auf eine längere Abnehmphase ein und plante, sich auch danach gesünder zu ernähren, um den (ihr leider bestens bekannten) Jo-Jo-­Effekt zu vermeiden. „Ich sagte mir, lieber kneif ich jetzt 1 oder 2 Jahre den Hintern zusammen, als dass ich mein ganzes Leben unglücklich mit meiner Figur bin. Diese Einstellung half mir auch bei Motivationstiefs. Ich hielt mir immer vor Augen, was ich verliere, wenn ich wieder in meine alten Muster zurückfalle.“ 
Routine statt Schlendrian
Parallel zu ihrer Ernährungsumstellung trieb Nina in den ersten 2 Monaten jeden Tag 30 bis 60 Minuten Sport. „Ich brauchte diese Initialzündung und trainierte mithilfe von Fitness-DVDs vor dem Fernseher. Anfangs war es der Horror: Meine Beine, meine Gelenke – alles tat weh. Doch ich spürte auch schnell die Erfolge“, erinnert sie sich. „Ein weiterer posi­tiver Effekt war, dass der Sport irgendwann Teil meines Alltags wurde und ich mich gar nicht mehr überwinden musste.“ Bis heute geht Nina fast jeden Tag ins Fitness-Studio: „Sport ist mittlerweile kein Pflicht­programm mehr, sondern ein schönes Hobby.“ 
Abwechslung statt Stillstand
Innerhalb von 2 Jahren verlor die Bremerin so 40 Kilo. Ihrer Haut sieht man den großen Gewichtsverlust nicht an, weil sich Nina mit dem Abnehmen Zeit ließ und viel Sport machte. Und wie geht’s jetzt weiter? „Heute zähl ich keine Kalorien mehr. Ziel ist es, mit Spaß am Ball zu bleiben“, so Nina. Und dazu gehört auch, mal fünfe gerade sein zu lassen: „Beim Essen will ich mich nach wie vor nicht geißeln. Ich liebe zum Beispiel meine selbst gebackene Biskuitrolle und gönne mir auch hin und wieder kleine Sünden.“ Gute Taktik! 

Ninas Lieblings-Rezept: Protein-Biskuit-Rolle
Zutaten
2 Eier
100 ml Milch
30 g Proteinpulver nach Wahl (WICHTIG: Es muss ein Proteinpulver mit Casein sein, da der Teig ansonsten nicht fest wird)
1 TL Backpulver
1 EL Xucker light
125 g Magerquark
1 Handvoll Erdbeeren
Zubereitung
Eigelb vom Eiweiß trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit den übrigen Zutaten (außer den Erdbeeren und dem Quark) verrühren, bis eine dicke klebrige Masse entsteht. Nun den Eischnee unterheben und den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und ihn für 10 Mi­nuten bei 180 Grad in den Ofen schieben. In der Zwischenzeit die Erdbeeren pürieren und mit dem Magerquark vermischen. Wenn die Biskuitrolle goldbraun ist, kann sie aus dem Ofen und sollte noch etwas abkühlen. Dann vom Backpapier lösen und umdrehen. Die Rück­seite mit der Magerquark-Erdbeer-­Mischung bestreichen und zusammenrollen.

5 / 49 | Nina (26 Jahre; 1,62 m) nahm 40 Kilo ab: vorher wog sie 103 Kilo und nachher 63 Kilo - © privat; Gaby Ahnert; Jo Kirchherr
Sarah hat 26 Kilo abgenommen
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Minus 26 Kilo Dem Schlank-Geheimnis auf der Spur

Unsere Leserin Sarah war schon immer sportlich, hatte aber trotzdem seit Jahren Übergewicht, weil sie sich falsch ernährte. Bis sie die Mission Schlank startete und mit detektivischem Gespür ihre Figurfeinde entlarvte – und verbannte


31 – das war nicht etwa Sarahs Alter zu Beginn ihrer Gewichtsabnahme, sondern ihr BMI. Mit dieser Zahl erhielt die Zahntechnikerin ebenfalls die unheilvolle Diagnose Adipositas – auch Fettleibigkeit genannt. „Schon in der Schule wurde ich wegen meiner Figur gehänselt. Als ich dann die Pille nahm, kamen innerhalb eines Jahres noch mal 15 Kilogramm dazu. Letztlich wog ich bei einer Größe von 1,67 Metern 89 Kilogramm“, erinnert sich ­Sarah. Und das, obwohl die Chemnitzerin sportlich war, regelmäßig Volleyball spielte und reiten ging: „Aber ich wusste zu wenig über gesunde Ernährung und aß häufig Fertig­gerichte wie Tiefkühlpizza oder Lasagne. Dagegen konnte selbst der Sport nichts ausrichten.“ Mit ­diesen selbst auferlegten Anweisungen schaffte es Sarah dann, innerhalb eines Jahres 26 Kilo abzunehmen:

Mission 1: Jagd auf No-gos 
Sehr schnell wurde ihr klar, dass Säfte und Limonaden nicht zu einem schlanken Körper passen, und sie griff ausschließlich zu stillem Wasser. „Ich weiß noch, dass ich richtig zuckersüchtig war. Die ersten Tage ohne Cola fühlten sich wie ein kleiner Entzug an.“ Das belegen auch Studien, denn Zucker sorgt im Gehirn für eine Ausschüttung des Glückshormons Dopamin – und darauf will der Körper nur ungern ver­zichten. Parallel ließ sie Getreideprodukte weg, weil Sarah nach deren Genuss Sodbrennen, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen bekam. „Ich merkte sofort, dass es mir ohne Kohlenhydrate besser ging und ich nicht mehr so müde und abgeschlagen war.“  

Mission 2: Man isst nur 3-mal 
Außerdem hörte Sarah auf, dauernd zu snacken. „Früher ging ich ohne Frühstück aus dem Haus und aß unterwegs ein Leberwurstbrötchen. Doch satt blieb ich natürlich nicht lang, und so naschte ich mich durch den Tag.“ Nach ihrer Umstellung genoss Sarah morgens in Ruhe eine Schale Obst mit fettarmem Joghurt und 2 Esslöffeln Müsli. Mittags holte sie sich einen Salat mit Schafskäse und Oliven, am Abend kamen Räucherlachs mit Gemüse oder Süßkartoffeln mit Hähnchenbrust (siehe Rezept) auf den Tisch. ­Was zu Hause nie fehlte: „Tiefkühlgemüse. Das ist trotzdem vitaminreich und schnell zubereitet.“ Dazu beim Zubereiten einfach etwas gutes Olivenöl mit in den Topf geben, damit die fettlöslichen Vitamine vom Körper besser aufgenommen werden können.  

Mission 3: Im Dienst der Waage
Sarah wog sich jeden Tag. „Für mich war diese ­Kon­trolle wichtig und ein Zeichen dafür, dass ich mit meiner neuen Ernährung richtig lag.“ Was aber noch wichtiger war als die Zahl auf der Waage: Sarahs neues Körpergefühl, nachdem die ersten 10 Kilo weg waren. „Früher habe ich mich geschämt, wollte nicht schwimmen gehen und fühlte mich von anderen beäugt, wenn ich enge Sachen trug. Das hat sich zum Glück geändert.“ 

Mission 4: Lizenz zum Bewegen
Mit den schwindenden Pfunden wuchs auch die Lust, aktiv zu werden. „Ich gestaltete meinen Alltag viel aktiver: Zur Arbeit fuhr ich mit dem Rad und nahm konsequent die Treppen statt den Fahrstuhl. Abends lief ich ein paar Runden – ganz ohne Druck und anfangs nur 10 oder 20 Minuten. Je fitter ich wurde, desto mehr Sport machte ich. Irgendwann trainierte ich zusätzlich vor dem Fernseher mit Tanz-DVDs.“ So festigte sich Sarahs Körper, und die Fettpölsterchen verschwanden. 

Mission 5: Leben und sündigen
Das klingt alles so easy, gab’s denn keine Tiefpunkte zwischendurch? „Doch, doch! Wenn ich krank war und keinen Sport machen konnte, begann ich automatisch zu naschen und wurde bequemer“, erinnert sich Sarah. „Doch dann merkte ich, dass ich mit viel Eiweiß und Ballaststoffen Heißhungerattacken vermeiden konnte. Und wenn ich es gar nicht aushielt, aß ich eine kleine Handvoll Chips – und nicht wie früher die ganze Tüte.“ Heute – mit 63 Kilo – hat Sarah ihre Mission fast abgeschlossen: „3 oder 4 Kilo sollen noch runter. Dann bin ich rundum zufrieden mit meinem Körper.“ 

 

Sarahs Lieblingsgericht: Ofenhähnchen

Zutaten
120 g Hähnchenbrust
100 g Champignons
1 Süßkartoffel
je 1 Prise Salz, Pfeffer1 
1 TL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
1 EL Schnittlauch

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Hähnchenbrust auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Champignons und Süßkartoffel putzen, in Scheiben schneiden und auf dem Blech verteilen. Alles salzen, pfeffern, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin belegen. 20 Min. garen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch garnieren.

6 / 49 | Sarah (25 Jahre; 1,67 m) wog vorher 89 Kilo und nachher 63 Kilo - © privat
Michelle hat 19 Kilo abgenommen
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Minus 19 Kilo Die Kilos in die Knie gezwungen

Sich keine Gedanken über die Ernährungzu machen geht in den meisten Fällen in die Hose. Und die wird dann immer enger. Unsere Leserin Michelle schnallte lieber den Gürtel irgendwann enger — und nahm fast 20 Kilo ab


Ihre Vorliebe für deftige Hausmannskost, Süßkram und zuckerhaltige Getränke war nicht mehr zu übersehen. Bei einer Größe von 1,67 Metern wog Michelle zu ihrer schlimmsten Zeit 76 Kilogramm und gefiel sich selbst überhaupt nicht mehr. Als 2013 ein Badeurlaub anstand, packte sie der Ehrgeiz, die Kilos endlich zu killen: „Ich wollte mich am Strand im Bikini wohlfühlen.“ Ziel erreicht! Denn innerhalb eines Jahres nahm Michelle 19 Kilo ab. Wie der Studentin das gelang? Hier sind ihre 5 wichtigsten Abnehm-Erkenntnisse. 

1. Erkenntnis: Dauernd snacken macht dick
Mittags und abends aß sie früher regelmäßig warm, dazu kamen unzählige Snacks zwischendurch. In Michelles Blut kreisten dadurch ständig große Mengen Zucker, die schließlich als Fett auf den Hüften landeten. Als ihr das klar wurde, änderte sie endlich ihr Essverhalten: Sie aß nur noch 3 Hauptmahlzeiten und legte dazwischen eine 4- bis 5-stündige Essenspause ein. So bekam ihr Körper endlich die Chance, die Fettdepots zu knacken. 

2. Erkenntnis: Der Teufel steckt im Detail
Außerdem kam auf den Prüfstand, was auf ihrem Teller landete: „Früher bin ich schon falsch in den Tag gestartet. Es gab entweder Schokomüsli, oder ich ging ganz ohne Frühstück aus dem Haus und hatte später Heißhungerattacken.“ Mit Vollkornbrot und magerem Aufschnitt ließ sich das nun verhindern. Außerdem verzichtete sie auf Saft und Limo und trank stattdessen Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees.  

3. Erkenntnis: Wer abnehmen will, muss essen
Michelle griff bei den Hauptmahlzeiten häufiger zu eiweißreichen Lebensmitteln wie Quark, Eiern und Fleisch, die sie mit Gemüse oder Salat kombinierte. Brot, Nudeln und Reis gab’s zwar auch noch, aber seltener. „Wichtig war für mich, nicht hungern zu müssen. Sonst geht der Stoffwechsel auf Sparflamme und man nimmt erst recht nicht ab.“ 

4. Erkenntnis: Man muss an die Grenzen gehen
Und weil Abnehmen ohne Sport nicht funktioniert, absolvierte Michelle fast täglich ein HIIT-Workout zu Hause. „Die Übungen waren irre anstrengend, aber dafür auch extrem effektiv.“ Später ging sie zusätzlich noch mehrmals pro Woche ins Fitness-Studio. 

5. Erkenntnis: Das Gewicht ist Nebensache
Trotzdem ging es auf der Waage nicht immer bergab, manchmal zeigte die sogar ein Kilo mehr an. „Zuerst beunruhigte mich das“, erinnert sie sich. Doch dann las sie, dass Muskeln schwerer sind als Fett – und machte sich locker. „Die Waage ist für mich nicht mehr aussagekräftig. Für mich zählt allein, dass ich mich gut fühle.“

7 / 49 | Michelle (20 Jahre; 1,67 m) wog vorher 76 Kilo und nachher 57 Kilo - © privat; Thao Vu Mingh
Nathalie hat 24 Kilo abgenommen
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Minus 24 Kilo Aufs richtige Pferd gesetzt

Als ihr Hausarzt Nathalie nach ihrem Gewicht fragte, verschätzte sie sich gewaltig: 20 Kilo mehr als angenommen brachte sie auf die Waage! Nach dem Schock änderte sie ihre Ernährung und auch ihr Sportprogramm – und nahm 24 Kilo ab


Diesen Arztbesuch wird Nathalie nie vergessen. Denn er war schockierend, heilsam – und vor allem der Beginn eines neuen Lebens. Es waren die Ergebnisse der Blutunter­suchung, die das erschreckende Ausmaß von Nathalies Zustand ans Licht brachten: Ihre Cholesterinwerte waren viel zu hoch. Kein Wunder, denn bei einer Größe von 1,81 Metern wog die kaufmännische Angestellte 102 Kilogramm! „Natürlich wusste ich, dass ich ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften hatte. Aber so dick fühlte ich mich gar nicht“, erinnert sich Nathalie. „Doch durch die bedrohlichen Werte schrillten bei mir endlich die Alarmglocken. Ich bekam Angst, dass ich aufgrund meiner schlechten Lebensgewohnheiten ernsthaft krank werden könnte.“

Besagte Gewohnheiten bestanden vor allem aus ungesundem Essen und zu wenig Bewegung. Zwar ritt Nathalie regelmäßig. Ihren Körper forderte die immer gleichbleibende Bewegung jedoch schon lange nicht mehr heraus. „Silvester 2013 nahm ich mir fest vor, abzunehmen.“ Mit diesen 5 Vorsätzen hat sie es geschafft, insgesamt 4 Kleidergrößen zu verlieren.

1. Vorsatz: Nichts mehr aufschieben
Nathalie meldete sich ­sofort online bei Weight Watchers an. „Nur so funktionierte es bei mir, sonst hätte ich meinen Plan ­immer wieder verschoben.“ Sie kontrollierte penibel ihr Essen und entdeckte schnell ihren schlimmsten Ernährungsfehler. „Das Hauptproblem war: Ich aß ständig irgendetwas. Hier einen Keks, da ein Stück Kuchen. Und alles war viel zu zuckrig.“ Also verbannte Nathalie Nutella und Kakao vom Frühstückstisch und aß stattdessen Vollkornbrot mit magerem Geflügelaufschnitt und trank dazu eine Tasse Tee. Mittags lagen nun statt Pizza, Pasta und Burger viel Obst und Gemüse auf ihrem Teller. Und zwischen den Mahlzeiten aß sie mindestens 4 Stunden lang nichts.

2. Vorsatz: Runter vom Sofa
Parallel zum Reiten begann Nathalie mit Zumba, wechselte dann zum Laufen, um flexibler zu sein. 3-mal pro Woche schnürte sie vor dem Frühstück ihre Schuhe und knackte nach einigen Wochen die 10-Kilometer-Marke. Jeden Tag fühlte sie sich besser, und auch der Erfolg auf der Waage ließ nicht lange auf sich warten: Innerhalb von 9 Monaten verschwanden 12 Kilo.

3. Vorsatz: Nur nicht Aufgeben
Doch dann kam der Punkt, an dem gar nichts mehr ging. Trotz aller Konsequenz zeigte die Waage nur Stillstand an. „Das Diätplateau war frus­trierend. Ich reduzierte aus Verzweiflung stärker mein Essen, damit es wieder ­weiterging.“ Zum Frühstück gab es nur eine Reiswaffel mit Honig, mittags etwas Frischkäse und am Abend ein paar Stückchen Zucchini in Gemüsebrühe. Doch dass das der falsche Weg war, merkte nicht nur Nathalie: „Der dauernde Hunger machte mich übellaunig und richtig aggressiv. Ich verlor den Spaß am Essen und grenzte mich unbewusst aus. Denn gemeinsam mit anderen zu essen ist auch ein kommunikativer und sozialer Akt.“ Das Schlimmste aber war: Na­thalie nahm trotzdem kaum ab. Und dann holte sie sich professionelle Hilfe.

4. Vorsatz: Hilfe annehmen
Nathalie sprach mit einem befreundeten Physiotherapeuten über ihr Problem. Der erklärte ihr, wie der Körper auf eine gefühlte Hungersnot reagiert: Er fährt den Stoffwechsel auf Sparflamme, um die vorhandenen (Fett-)Reserven für die schlechten Zeiten zu sichern. Der Physiotherapeut riet Nathalie, sich eiweißreicher zu ernähren und weniger Kohlen­­hydrate zu essen. Parallel begeisterte sie ein Artikel über Clean Eating: „Der ­Gedanke, nur noch frische ­Lebensmittel zu essen und auf Konservierungs- und Aromastoffe zu verzichten, gefiel mir und ließ sich gut mit meiner Low-Carb-­Ernährung verbinden.“ Sie kaufte nun direkt beim Biobauern, kochte selbst und fand wieder Freude am ­Essen – und am Abnehmen. Denn die Pfunde schmolzen.

5. Vorsatz: Nicht übertreiben
Um ihr Programm durchzuhalten, setzte Nathalie auf Cheat-Days, an denen sie sündigen durfte. „Dann gönnte ich mir ein Stück Kuchen oder Pommes“, so Nathalie. Und wenn sie eine Heißhungerattacke überkam? Dann gab’s ein paar Löffel vom süßen Wackelpudding. Die Strategie ging auf: Heute wiegt Nathalie 78 Kilogramm und braucht sich dank ihres gesunden Lebenswandels keine Sorgen mehr um ihre Blutwerte zu machen.

8 / 49 | Nathalie (29 Jahre; 1,81 m) wog vorher 102 Kilo und nachher 78 Kilo - © privat; Susanne Wegner
Annett hat 10 Kilo abgenommen
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Minus 10 Kilo Absprung geschafft

Viele Jahre war unsere Leserin Annett ein gestresster Workaholic, ernährte sich schlecht, bewegte sich wenig und nahm immer mehr zu. Bis sie eine Wette verlor und ein neues, glücklicheres Leben gewann


Diese fiesen kleinen Rettungsringe um den Bauch störten Annett am meisten. „Dazu noch der runde Po und die kräftigen Oberschenkel. Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr wohl im meinem Körper“, erinnert sich die 44-Jährige. Dabei spielte Sport immer eine große Rolle in ihrem Leben. Erst als Eisschnellläuferin, dann als Personalleiterin beim Fußball-Club Schalke 04. „Doch in dieser tollen, aber aufreibenden Position blieb die Bewegung auf der Strecke. Ich arbeitete viel und achtete wenig auf mich.“ Essen war lange Zeit Beruhigung und Belohnung zugleich: „Überwiegend ernährte ich mich von Süßem für die Nerven und ging jeden Abend mit meinem Mann essen.“ Dann wurde gerne Pasta in Sahnesoße serviert oder Pizza – und zum Nachtisch gab’s Tiramisu oder Pannacotta. Als Annett dann noch mit dem Rauchen aufhörte und die Pille absetzte, schnellte ihr Gewicht in die Höhe. Bei einer Größe von 1,63 Metern wog sie am Ende 67 Kilo. Zu viel, fand sie – und nahm innerhalb von 6 Monaten 10 Kilogramm ab.

Schritt 1: Anreiz finden
Eine Mitarbeiterin wusste von Annetts Unzufriedenheit und empfahl ihr, es mit dem Konzept der Weight Watchers zu probieren. „Sie sagte, dass ich mit meiner sonst so disziplinierten Art locker in 3 Wochen 2 Kilo abnehmen könnte. Das fand ich absurd und wettete eine Flasche Champagner dagegen.“ Sie lud sich die App runter und war sofort begeistert. „Ich bin ein sehr technikaffiner Mensch und fand es super, immer und überall alles über Lebensmittel nachschauen und eintragen zu können.“  

Schritt 2: Essen checken
Kritisch überprüfte sie ihre Mahlzeiten. Statt ohne Frühstück ins Büro zu hetzen, startete Annett nun gesund in den Tag und aß ein Vollkornbrötchen mit magerem Lachsschinken oder Porridge, bevor sie zur Arbeit ging. „Das lieferte morgens Energie und hielt wunderbar lange satt.“ Mittags gab es einen Quark mit Obstsalat und einem Löffel Chia-Samen. Ähnlich wie Floh­samen ist das mexikanische Pseudogetreide sehr ballaststoffreich und quillt im Magen auf. Und am Abend lagen Reis oder Vollkorn-Nudeln mit gedünstetem Gemüse auf dem Teller. Überkam sie zwischendurch der Hunger, naschte Annett nun statt Schokolade und Kuchen lieber Äpfel, Ananas und Beeren. Außerdem tauschte sie konsequent alle süßen Getränke gegen Wasser mit einem Schuss Zitrone aus. Kaffeespezialitäten mit Sirup waren tabu, dafür dampfte immer heißer Ingwertee in ihrer Tasse. Die pfeffrige Knolle gilt zu Recht als Stoffwechsel-Booster und kurbelt außerdem die Verdauung an.

Schritt 3: Sport machen
Parallel dazu kam Annett in Fahrt. 2-mal pro Woche strampelte sie beim Indoor-Cycling den Stress weg. „Und ich ging einmal pro Woche für 20 Minuten zum EMS-Training.“ Dabei werden Übungen wie Kniebeugen oder Sit-ups durch Reizstrom unterstützt, der für ein schnelleres Muskelwachstum sorgt. All das zeigte schnell seine Wirkung: Annett verlor tatsächlich in 3 Wochen 2 Kilo – und somit auch ihre Wette. „Darüber war ich allerdings froh, nachdem ich in meiner App gelesen hatte, wie viele Kalorien ein Glas Champagner hat …“

Schritt 4: Das Leben überdenken
Annett machte weiter und trainierte gezielt die kleinen Pölsterchen an den Hüften ab. Und je mehr sie in Form kam, desto weniger gut fühlte sich ihr altes Leben an. In der Zeit fand sie für sich einen neuen sportlichen Weg und begann, 3- bis 4-mal pro Woche 10 Kilometer laufen zu gehen. Und das hatte weitreichende Folgen: „Mein Körper ver­änderte sich – aber auch meine Einstellung. Plötzlich war der Job nicht mehr alles für mich, auch ich und meine Gesundheit zählten.“

Schritt 5: Neue Wege gehen
Diese Erkenntnis veränderte alles: Annett ließ sich neben ihrem Hauptjob im Sport­bereich ausbilden und erwarb Lizenzen, um als Fitness- und Indoor- sowie EMS- und Pilates-Trainerin arbeiten zu können. Die Kündigung als Personal­leiterin war nur noch die logische Konsequenz. Heute – mit ihrem Wunschgewicht von 57 Kilogramm und Kleidergröße 36 – arbeitet Annett als selbstständige Trainerin, und da profitiert sie von ihrer eigenen Vergangenheit. „Ich kann mich in meine gestressten Klienten besonders gut hineinfühlen, da ich bis vor Kurzem selbst noch so gelebt habe“, sagt sie. „Und ich bin ein gutes Vorbild. Denn ich kann mit Überzeugung sagen: Heute bin ich viel glücklicher und gesünder als zuvor!“

9 / 49 | Annett (44 Jahre; 1,63m) wog vorher 67 Kilo und nachher 57 Kilo - © privat; Frank Krems
Anna hat 26 Kilo abgenommen: vorher wog sie 87 Kilo und nachher 61 Kilo
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Minus 26 Kilo Weniger ist stark

Wer unsere Leserin Anna heute sieht, kann kaum glauben, dass sie früher schüchtern und mollig war. Bis ihr ein fettes Minus auf der Waage ein dickes Plus an Selbstbewusstsein verschaffte


Traurigkeit lässt sich nicht wegessen. Doch genau das versuchte Anna nach dem Tod ihres Vaters und tröstete sich mit Süßigkeiten. „Ich war schon vorher kräftig, aber ab da explodierte mein Gewicht.“ Das Ergebnis: 87 Kilo bei einer Körpergröße von 1,60 Metern und Klamotten in Kleidergröße 44/46. Dann schmiedete Anna einen 4-Punkte-Plan, mit dem sie innerhalb von 8 Monaten 26 Kilo abnahm.

Punkt 1: Angebote annehmen
Eigentlich war es eine einzige Frage, die Annas Leben veränderte. „Wer hat Lust, immer montags ein extra Lauftraining einzulegen?“ Schweigen. „Nur eine Freundin und ich nahmen das Angebot unseres neuen Hockey-Trainers an“, erinnert sie sich. „Bis dahin hatte ich mich trotz meiner Pfunde für sportlich ge­halten. Beim Laufen hielt ich jedoch keine 5 Minuten durch.“ Statt frustriert abzubrechen, legte Anna noch eine Schippe drauf und lief auch an fast allen anderen Wochentagen. Erst kurz und langsam, dann immer länger und schneller. „Das Laufen tat vor allem meiner Seele gut. Ich verarbeitete endlich den Verlust meines Papas.“ Und auch die ersten Pfunde blieben auf der Strecke.

Punkt 2: Ernährung überdenken
Anna nahm ihr Essverhalten genauer unter die Lupe und fand jede Menge Verän­derungspotenzial. Statt der üblichen Cornflakes zum Frühstück setzte sie Vollkornbrot mit magerem Aufschnitt und Gemüse auf den Plan. Vor allem aber beim Mittagessen drehte sie an den Stellschrauben: „Früher habe ich in der Regel 2-mal gegessen. Erst ein belegtes Brötchen und Kuchen vom Schulkiosk. Später noch deftige Hausmannskost von Mama.“ Nun gab’s mittags nur noch eine Suppe und abends nichts. Ein Fehler, den sie schnell bereute, denn die Radikaldiät blieb nicht ohne Folgen: „Ich fühlte mich kraftlos, konnte mich kaum noch konzentrieren.“ Also ersetzte Anna die Suppe durch Salate mit Putenbrust oder Ofen­gemüse mit Süßkartoffeln. Und am Abend aß sie noch eine Scheibe belegtes Vollkornbrot. „Diese gesunde Ernährung tat mir gut, und durch meinen Sport nahm ich trotzdem ab.“  

Punkt 3: Hunger austricksen
Überkam sie doch mal der Heißhunger, hatte Anna eine einfache Lösung: „Ich ging sofort nach draußen, einfach schnell weg vom Kühlschrank.“ Von diesem Trick hatte sie gehört, und er ist sogar wissenschaftlich belegt: Laut einer Studie der englischen University of Exeter reduziert ein 15-minütiger Spaziergang an der frischen Luft die Lust auf Essen um 50 Prozent.

Punkt 4: Erfolge genießen
Am Ende zeigte die Waage nur noch 61 Kilo an. „Gemeinsam mit meiner Mama kleidete ich mich komplett neu ein – in Größe 36/38! Heute trage ich auch enge Sachen und hohe Schuhe, das hätte ich mich vorher nie getraut“, erzählt Anna. „Ich fühle mich super in meinem Körper. Aber noch mehr freue ich mich über mein neues Selbstbewusstsein!“

10 / 49 | Physikstudentin Anna (19 Jahre; 1,60 m) hat 26 Kilo abgenommen: vorher wog sie 87 Kilo und nachher 61 Kilo - © privat; Dieter Schwer
Sabine hat abgenommen: vorher wog sie 95 und hinterher 62 Kilo
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Minus 33 Kilo Übergewicht? Schnee von gestern

Dass Stress krank macht, ist klar. Aber dick? Das erfuhr unsere Leserin Sabine am eigenen Leib. Bis sie einen Weg fand, ganz entspannt 33 Kilo abzunehmen


Tagsüber studieren und abends arbeiten – das war auch fürs Gewicht ein Balanceakt. „Um mein Studium finanzieren zu können, übernahm ich viele Schichtdienste in meinem alten Beruf als Erzieherin. So kam ich locker auf eine 70-Stunden-Woche“, erinnert sich Sabine. Sport und eine gesunde Ernährung blieben da auf der Strecke. Und: Die Stresshormone, die ständig in ihrem Körper zirkulierten, machten alles noch schlimmer: „Ich hatte kein Sättigungsgefühl mehr und wurde immer dicker.“ Bei einer Größe von 1,71 Meter brachte sie am Ende 95 Kilo auf die Waage. „Da hat es klick gemacht, und ich zog die Notbremse.“ Mit diesem Plan fand Sabine wieder zu sich und ihrer Traumfigur:

Schritt 1: Bei Null anfangen
„Als Erstes räumte ich meinen Kühlschrank komplett leer und kaufte mir einen Abnehm-Shake“, sagt Sabine. 3-mal am Tag trank sie ein Glas, ansonsten gab’s nur Wasser oder Gemüsebrühe. „Durch diesen Neustart fühlte ich mich richtig gut und energiegeladen. Und ich spürte endlich ­wieder, wann ich Hunger hatte oder satt war.“ Als die ersten Kilos schwanden, fing Sabine an, die Drinks nach und nach durch richtige Mahlzeiten zu ersetzen.

Schritt 2: Keine Kalorien zählen
„Dabei war es mir wichtig, nicht jedes Gramm abwiegen oder ständig auf die Nährwertangaben schauen zu müssen.“ Deshalb beschloss sie, sich kohlen­hydratarm zu ernähren. Sie verzichtete auf Brot, Nudeln, Reis und Süßkram. Denn diese Lebensmittel sorgen für eine Achterbahnfahrt des Blutzuckerspiegels und führen zu Heißhungerattacken. „Stattdessen aß ich eiweißreich und voll­wertig. Morgens ein Müsli mit Naturjoghurt und Früchten, mittags Salat mit Hähnchen und abends Rohkost mit körnigem Frischkäse.“

Schritt 3: Fünfe gerade sein lassen
Um konsequent zu bleiben, führte die Sozialpädagogin einen Genießertag ein. „Dann gönnte ich mir auch mal ein Stück Hefezopf oder ein paar Gummibärchen.“ Innerhalb weniger Wochen verlor Sabine so fast 10 Kilo.

Schritt 4: Sich bewegen
Um ihren Abnehmprozess zu beschleunigen, wurde sie Mitglied im Fitness-Studio. Mittlerweile arbeitete sie fest und hatte den Nebenjob an den Nagel gehängt. „Deshalb hatte ich Zeit, jeden Tag 1 bis 2 Stunden ins Gym zu gehen.“ Dort trainierte Sabine Muskeln und Ausdauer – und entdeckte ihre Leidenschaft fürs Laufen. Heute nimmt Sabine sogar an Halbmarathons teil und ist mit einem Gewicht von 62 Kilo in Topform.

Schritt 5: Sich selbst lieben
Insgesamt hat Sabine 10 Kleidergrößen verloren, trägt jetzt 36/38. Aber das ist eigentlich zweitrangig: „Dank des Sports bin ich ein anderer Mensch und endlich mit mir im Einklang. Außerdem habe ich viel mehr Biss als früher, denn vom Laufen habe ich gelernt: Auch wenn’s zwickt – einfach weitermachen!“

11 / 49 | Sabine (31; 1,71 m) hat abgenommen: Vorher wog die Sozialpädagogin aus München 95 Kilo und nachher 62 Kilo - © privat; Manu Theobald
Monia hat abgenommen: Vorher wog sie 89 Kilo und nachher 64 Kilo
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Minus 25 Kilo Kugelrund ist nur noch der Ball

In der Schwangerschaft futterte unsere Leserin Monia rund um die Uhr. Problem: Auch nach der Geburt blieb sie auf ihren Pfunden sitzen. So schaffte sie es, in Rekordzeit 25 Kilo abzunehmen


„Früher war ich sehr diszi­pliniert und hatte nie Figurprobleme“, erinnert sich Monia. Doch der positive Schwangerschaftstest hatte auch schwerwiegende Folgen: „Ich habe regelrecht gefressen und meinen Mann sogar nachts losgeschickt, um Burger und Pommes zu holen.“ Ähnlich ging es weiter: „In den ersten Monaten nach der Geburt machte ich mir keine Gedanken über mein Gewicht und genoss die Schlemmerei in vollen Zügen. Ich trug meine Tochter ständig im Tragetuch, das kaschierte meinen Bauch.“ Zu der Zeit wog die 1,70 Meter große Medien­gestalterin 89 Kilo. Aber dann war es ein einziger Blick, der alles veränderte.
Tipp 1: Der Wahrheit ins Gesicht sehen
Im Sommerurlaub schaute sie in einen Spiegel – und war entsetzt über das, was sie sah. „Meine Ausmaße waren monströs! Wuchtige Oberarme, ein dicker Bauch, einfach schrecklich war das! So hatte ich mich vorher gar nicht wahrgenommen.“ Da fasste sie den Entschluss: Nach den Ferien geht’s den Kilos an den Kragen.
Tipp 2: Neue Essenswege wagen
Kaum zu Hause angekommen, recherchierte Monia im Internet, wie eine optimale Ernährungsumstellung funktioniert. Sie verzichtete vor allem auf Kohlenhydrate, weil diese die Fettverbrennung blockieren und Heißhungerattacken aus­lösen. „Morgens aß ich 80 Gramm Müsli mit fett­armem Joghurt. Mittags gab’s Hähnchen mit Gemüse und abends Salat mit Thunfisch oder Tomate mit Mozzarella.“ Außerdem trat sie bei Facebook einer „Low Carb“-Gruppe bei, kochte mit Begeisterung die dort geposteten Rezepte nach und freute sich über die vielen Anregungen der anderen Userinnen: Nudeln zum Beispiel ersetzt Monia seitdem durch fein geschnittene Zucchinistreifen.
Tipp 3: Sportliches Neuland betreten
Sie wusste aber auch: ohne Sport kein Erfolg. Also meldete sich die Neu-Mama zum „Fit dank Baby“-Kurs an. Dabei wird das Kind
mit einem Spezialgurt ins Training integriert. „Für mich war das perfekt! Ich hatte Arleen bei mir, und je mehr sie zunahm, desto fitter wurde ich durch das steigende Gewicht.“ Zusätzlich machte sie zu Hause Workouts und ging täglich mindestens 90 Minuten mit der Kleinen im Tragetuch spazieren – nicht gemütlich, sondern so flott, dass die Schweißperlen kullerten.
Tipp 4: Nicht zu hart zu sich sein
Um nicht das Gefühl zu haben, auf alles verzichten zu müssen, legte Monia einen Schlemmertag pro Woche ein, an dem sie alles essen durfte, was sie wollte. Doch schon bald stellte sie überrascht fest: Zucker und Fast Food bekamen ihr nicht mehr. Und so fiel es Monia noch leichter, ihr Gewicht zu reduzieren. Nach nur 10 Monaten brauchte sie neue Klamotten, denn jetzt trägt sie Kleidergröße 38 statt 46. Auf das Ergebnis ist sie superstolz: „Bis heute ernähre ich mich überwiegend gesund, und es ist schön, wieder in Form zu sein und meiner Tochter auch ein Vorbild zu sein.“

12 / 49 | Monia (35 Jahre/ 1,70m) wog vorher 89 Kilo und nachher 64 Kilo - © privat; Karsten Socher/KS-Fotografie.net
Ulrike hat abgenommen: Vorher wog sie 71 Kilo und nachher 56 Kilo
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Minus 15 Kilo Ohne Jojo-Gefahr abgenommen

Die erste eigene Wohnung bringt Unabhängigkeit. Unsere Leserin Ulrike schleppte nach dem Umzug aber leider auch 15 Extrakilos mit sich rum. So packte sie den Weg zurück zur Traumfigur


Bei Muttern schmeckt’s am besten, und das war auch gut so: „Mama hat immer gesund gekocht. Deswegen hatte ich bis zu meinem Auszug nie Figurprobleme“, sagt Ulrike. Sie entschied sich damals zwar, kein Fleisch mehr zu essen, aß dafür aber zu viele und zu kalorienreiche vegetarische Gerichte. Doch erst der Blick auf ein Foto, das sie einige Monate später zwei Kleidergrößen kräftiger zeigte, machte der Studentin Beine.

So lief Ulrikes Plan zurück zur Topfigur:
Schritt 1: Ziel festlegen „In erster Linie wollte ich wieder fitter werden. Ich war früher schon öfter laufen. Aber immer nur ein paar Wochen, kurz bevor die Bikinisaison begann.“ Nun ging es Ulrike zum ersten Mal um eine langfristige und gesunde Veränderung.

Schritt 2: Gleich­gesinnte finden
Die Rostockerin schloss sich einer Laufgruppe an und lief 3-mal pro Woche. „Am meisten haben mich die schnellen Erfolge überrascht. Jede Woche schaffte ich ein paar Kilometer mehr.“ Es lief so gut, dass sie nach einem halben Jahr Training stolze 21 Kilometer am Stück schaffte — die Strecke eines Halbmarathons! Ganz nebenbei verabschiedeten sich auch die ersten Pfunde, und die Studentin spürte, wie gut der Sport nicht nur ihrem Körper tat: „Laufen war ein super Ausgleich zum Lernen.“

Schritt 3: Proviant anpassen
Im Internet informierte sich Ulrike über gesunde Ernährung und fand viele Rezepte zum Nachkochen. „Morgens aß ich Haferflocken mit Früchten. In der Mensa wählte ich statt Nudeln Couscous oder Bulgur mit Gemüse. Und am Abend kochte ich selbst, zum Beispiel Linsengerichte.“ Durch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte deckte die Vegetarierin ihren Eiweißbedarf. Und wenn sie zwischendurch Hunger hatte, aß sie Möhren oder Äpfel.

Schritt 4: Neues ausprobieren  
Als Ergänzung zum Laufen probierte Ulrike viel aus: etwa das Cardio-Workout Bodyattack von Les Mills, Kurse beim Uni-Sport oder Trainings-Apps für zu Hause. Probleme, durchzuhalten, hatte sie weder beim Sport noch bei der Ernährung: „Das Laufen war irgendwann fester Bestandteil meines Alltags. Beim Essen hatte ich nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, denn ich aß ja trotzdem lecker. Und wenn ich mal Heißhunger auf was Süßes hatte, gönnte ich mir das auch. Schließlich glich ich es mit der nächsten Laufeinheit wieder aus.“

Schritt 5: Mehr  wollen
Innerhalb von knapp 2 Jahren verlor Ulrike so 15 Kilo – und beugte durch den langsamen Gewichtsverlust dem fiesen Jo-Jo-­Effekt vor, der häufig mit Crash-Diäten Hand in Hand geht. Statt Kleidergröße 40 trägt Ulrike heute 36. „Jetzt fühle ich mich wohl in meinem Körper“, sagt sie glücklich. „Und weil mir Sport inzwischen so viel Spaß macht, habe ich auch beim ,Projekt sexy Bauch‘ von Women’s Health mitgemacht.“

13 / 49 | Ulrike (22 Jahre) hat 15 Kilo abgenommen: Vorher wog sie 71 Kilo und heute 56 Kilo - © privat; Frank Krems
Meike hat abgenommen: Vorher wog sie 96 Kilo und nachher 73 Kilo
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Minus 23 Kilo Ab jetzt geht's nur noch bergauf

Meike schleppte viel Ballast mit sich herum. Um genau zu sein: 96 Kilo bei einer Größe von 1,76 Metern. Das war der Berlinerin zu viel. Deshalb machte sie sich auf den Weg in ein schlankes und fittes Leben


Manchmal muss man durch ein Tal gehen, um hoch ­hinauf zu kommen. So wie Meike: „Ich hatte seit meiner Jugend den totalen Figurfrust und trug zum Schluss Kleidergröße 46. Vor allem meinen Bauch fand ich schrecklich.“ Zahllose Diätversuche scheiterten, auch Silvestervorsätze hielt die 25-Jährige nicht lange durch. Bis sie sich von allen Zwängen verabschiedete und in 2 Jahren 23 Kilo abnahm. Das war ihr 5-Stufen-Plan:

Stufe 1: Termine streichen
Der 31. Dezember hatte für Meike eine magische An­ziehungskraft. Schon 2-mal wollte sie den Jahres­wechsel nutzen, um endlich abzuspecken. Erfolglos. Doch irgendwann machte es plötzlich Klick in ihrem Kopf. „Ich dachte nur: ­,Warum brauchst du einen bestimmten Tag oder ­Anlass? Fang endlich an, sonst schaffst du es nie!‘“

Stufe 2: Erwartungen drosseln
Im Gegensatz zu früher setzte sich Meike kein ­Zielgewicht. Sie hatte dafür etwas anderes im Kopf: „Mein Wunsch war nur, mich in meinem Körper wohlzufühlen. Ob das mit 75 oder 85 Kilo sein würde, war mir egal“, erklärt die Biotechnologin. Sie meldete sich im Fitness-Studio an und trainierte 2-mal pro Woche für eineinhalb Stunden Kraft und Ausdauer. Schnell ­verwandelte sich die Pflicht in eine Kür, und Meike ­ver­doppelte ihre Studio­besuche. Nach 6 Monaten lief sie zusätzlich auf dem Laufband oder am Wochenende an der frischen Luft. Und mit jedem Schritt wurde sie immer fitter.

Stufe 3: Proviant überprüfen
Automatisch veränderte sich Meikes Ernährung: „Mein Heißhunger auf Süßes und Fettiges verschwand durch den Sport. Und ich aß morgens etwas. Das hatte ich bis dahin nicht getan.“ Das Frühstück wurde zu Meikes wichtigster Mahlzeit: „Ich trank einen Joghurt-Obst-Smoothie, danach gab es noch Knäckebrot mit Gemüse.“ Mittags lagen
nun Salat oder Gemüse mit magerem Fleisch auf ihrem Teller, abends eine Reiswaffel mit Obst. War der Hunger in der Zwischenzeit zu groß, griff sie zu Obst und Gemüse.

Stufe 4: Routen variieren
Um sich zu motivieren, ­veränderte Meike immer wieder ihr Training. „Zwischendurch machte ich Freeletics und trainierte nur mit meinem Körpergewicht. Das war unglaublich hart, aber sehr effektiv.“ Um noch flexibler zu sein, kaufte sie sich eine Sit-up-Bank und Hanteln. Ab dann ­trainierte sie, wann immer es ihr passte, aber nur noch zu Hause. Zusätzlich lief sie mehrmals in der Woche 7 bis 8 Kilometer.

Stufe 5: Mitstreiter suchen
Als Meike das erste Mal in eine Hose in Größe 38 passte, hatte sie ihr Ziel erreicht. „Heute wiege ich 73 Kilo und fühle mich super. Jetzt geht es darum, das Gewicht zu halten.“ Auch dafür hat sie einen Plan: „Ich habe Laufpartner, dann gibt es nämlich keine Ausreden.“ Ein richtig guter Ansatz. Glatt zum Nachmachen.

14 / 49 | Meike (25 Jahre; 1,76 m) hat abgenommen: Vorher wog sie 96 Kilo und nachher 73 Kilo - © privat; Frank Krems
Claudia hat abgenommen: vorher wog sie 73 Kilo, nachher 57 Kilo
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Minus 16 Kilo Dank Clean Eating 3 Kleidergrößen schlanker

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Mit einer App und Clean Eating rückte Claudia Scholz ihrem Übergewicht zu Leibe und verlor blitzschnell 3 Kleidergrößen


Ein paar Pfündchen saßen bei Claudia schon immer zu viel auf den Rippen. Doch nach einer Knieoperation hatte sie Angst, noch mehr zuzulegen. Deshalb legte sie lieber etwas ab: ihre schlechten Essgewohnheiten. Mit sensationellem Ergebnis! Innerhalb von
24 Monaten nahm sie 16 Kilo ab. Die 5 Stationen einer Erfolgsgeschichte:

Station 1: Warnsignale hören
Diagnose Kreuzbandriss. Claudias Bettnachbarin im Krankenhaus hatte bereits eine Knie-OP hinter sich – und durch die mangelnde Bewegung 10 Kilo zugenommen. „Das war für mich wie ein Weckruf. Denn ich wog bei einer Größe von 1,64 Metern bereits 73 Kilo und trug Kleidergröße 42. Noch dicker wollte ich auf keinen Fall werden.“

Station 2: Fehler entlarven
Also nahm die Studentin ihr Essverhalten kritisch unter die Lupe: „Bis dahin aß ich morgens 2 Brötchen, vormittags etwas Süßes vom Bäcker oder ein Leberkäsebrötchen. Mittags gab’s dann 2 Teller Nudeln, am Nachmittag Milchreis oder Grießbrei und abends noch mal 3 bis 4 Brötchen mit üppigem Belag.“

Station 3: Voll­bremsung einlegen
Claudia reduzierte ihre Dauerfutterei sofort drastisch, aß weniger Mahlzeiten und verkleinerte die Portionen. Und sie lud sich eine Abnehm-App auf ihr Smartphone, mit der sie ihre Kalorienzufuhr kontrollieren konnte. „Dank MyFitnessPal wusste ich immer, wie viel ich noch essen durfte.“

Station 4: Ziel definieren
Parallel informierte sie sich über gesunde Ernährungskonzepte und Kalorien auf Instagram und bei Fitness-Bloggern im Netz. „Am meisten überzeugte mich Clean Eating. Dabei werden statt industriell verarbeiteter nur frische Lebensmittel zu sich genommen“, erklärt Claudia. Bis heute isst sie so. „Morgens gibt es Haferflocken mit Sojamilch und Früchten, mittags Salat oder Gemüse mit Ei, Lachs oder Garnelen und am Abend gefülltes Gemüse oder kernigen Frischkäse.“ So purzelten die Pfunde, und Claudia passte in Größe 36, doch zufrieden war sie damit noch lange nicht.

Station 5: In Fahrt kommen
„Ich war zwar schlanker, hatte aber überhaupt keine Kondition und schnaufte immer noch bei jeder Anstrengung“, so Claudia. Deswegen begann sie, im Fitness-Studio zu laufen – und fing Feuer durch die schnellen Erfolge: Innerhalb weniger Wochen schaffte sie die 10 Kilometer unter 60 Minuten! Das hätte sie sich noch wenige Monate zuvor nicht zu träumen gewagt. 4- bis 5-mal pro Woche macht sie nach wie vor Sport, mittlerweile aber vor allem Muskelaufbau. „Bewegung ist für mich keine Pflichtveranstaltung mehr, sondern ein lieb gewon­nenes Ritual. Mein ganzes Leben hat sich dadurch verändert. Ich bin viel zielstrebiger geworden, auch im Studium, und fühle mich deutlich energiegeladener.“ Wir gratulieren!

15 / 49 | Claudia (24 Jahre; 1,64 m) hat abgenommen: Vorher wog sie 73 Kilo und nachher 57 Kilo - © privat; Susanne Wegner
Abnehm-Erfolg: Aylin wog vorher 125 Kilo und nachher 65 Kilo
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Minus 60 Kilo Schwer verliebt zum Leichtgewicht

Aylin träumte von einer besseren Figur – und von der Liebe. Dass sie beides bekommen würde, hätte sie nicht gedacht. Den schlanken Körper übrigens quasi im Schlaf


Manchmal ist es eine Kleinigkeit, die das ganze Leben verändert. Bei Aylin war es eine geplatzte Naht. „Als ich mich mit meiner XXXL-Hose im Dienstzimmer hinsetzte, machte es ratsch“, erinnert sich die 1,63 Meter große Krankenschwester. Damals trug sie noch Kleidergröße 56. „Ich schämte mich furchtbar“, sagt sie. Aber in diesem Moment schwor sie sich, noch mal alles auf eine Karte zu setzen und einen allerletzten Versuch zu wagen. Mit diesen 5 Schritten schaffte sie es, ihr Gewicht zu halbieren:

Schritt 1: Endlich aufwachen
Die 25-Jährige hatte das Diät-Abc von Almased bis Weight Watchers schon einmal durch, um von ihren 125 Kilo runterzukommen. Erfolglos. „Das Problem bei allen Versuchen war: Ich war nie richtig konsequent und glaubte nicht an mich.“ Doch dann lernte sie einen Mann kennen, der selbst kurz zuvor 45 Kilo abgenommen hatte. „Das weckte meinen Ehrgeiz. Ich sah, dass man sein Leben tatsächlich umstellen kann“, sagt Aylin.

Schritt 2: Endlich aufstehen
Aylin – mittlerweile schwer verliebt – nahm den Rat ihres neuen Freundes an und versuchte es mit dem „Schlank im Schlaf“-Prinzip. Dabei gibt es 3 Mahlzeiten pro Tag, zwischen denen mindestens 5 Stunden nichts gegessen wird. Je später die Uhrzeit desto weniger Kohlenhydrate dürfen auf dem Teller liegen. So soll die nächtliche Fettverbrennung optimal funk­tionieren. Aylin frühstückte also 2 Scheiben Brot mit süßem Aufstrich. Zum ­Mittag gab es oft Salat mit Fleisch und am Abend ­Gemüsepfannen oder mit Schafskäse gefülltes Gemüse. Fast Food und Süßigkeiten waren ab jetzt tabu.

Schritt 3: Endlich losgehen
Parallel ging Aylin 3-mal pro Woche zum Zumba und trainierte vorher noch 30 Minuten auf dem Crosstrainer. „Natürlich fühlte ich mich anfangs mit ­meinem Übergewicht nicht wohl. Aber ich spürte, wie
es immer besser wurde“, erzählt Aylin. Und wenn die Lust mal gegen null strebte, motivierte ihr Freund sie, am Ball zu bleiben.

Schritt 4: Endlich dranbleiben
Als die ersten 20 Kilo weg waren, spürte Aylin, dass sie eine neue Herausforderung brauchte. Sie ersetzte Zumba durch Langhantelkurse, um ihre Muskeln aufzubauen. Parallel fuhr sie mit dem Fahrrad 10 Kilo­meter zur Arbeit und joggte, wann immer es ging. Aylins eisenharte Konsequenz zahlte sich aus. Innerhalb von 18 Monaten nahm sie
60 Kilo ab – das waren ­sogar 5 mehr als geplant.

Schritt 5: Endlich träumen
Als sie in Kleidergröße 38 passte, erfüllte sie sich einen Wunsch: shoppen ohne Limit! Innerhalb weniger Stunden kleidete sie sich für 1000 Euro neu ein. „Heute fühle ich mich wie ein neuer Mensch.“ Und passend dazu bekam sie einen Heirats­antrag. „Nun führe ich das Leben, von dem ich immer geträumt habe“, sagt Aylin. Samt Happy End!

16 / 49 | Aylin (25 Jahre; 1,65m) hatte Erfolg beim Abnehmen: Vorher wog sie 125 Kilo und hinterher 65 Kilo - © privat; Susanne Wegner
Iris hat abgenommen: vorher wog sie 89 Kilo, nachher 59 Kilo
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Minus 30 Kilo Sie hat sich am Riemen gerissen

Unter ihren Rippenbogen hat sich Iris das Wort „Success“ tätowieren lassen. Zu Recht: Denn sie hat mit Erfolg unglaubliche 30 Kilogramm abgenommen


„Das bist nicht mehr Du“, dachte Iris beim Blick in den Spiegel. „Ich war während und nach der Schwangerschaft zu einem unbeweg­lichen Fettklößchen mutiert.“ Bei einer Größe von 1,68 Me­tern bringt sie zum Schluss sogar 100 Kilogramm auf die Waage. Klamotten passen ihr nur noch in Kleidergröße 52. „10 oder 11 Kilo verabschiedeten sich natürlich direkt nach der Geburt. Aber dann blieben die Pfunde kleben“, erinnert sich die 31-Jährige. Mit diesem 5-Punkte-Plan brachte sie die Kilos Monat um Monat zum Schmelzen:

Punkt 1: Bilanz ziehen
„Ich genoss die Babyzeit in jeder Hinsicht! Vormittags frühstückte ich ausgiebig bei meinen Eltern, obwohl ich das schon zu Hause getan hatte. Mittags gönnte ich mir eine XXL-Portion Nudeln. Und am Abend gab es gern Pizza. Meine Figur war zu diesem Zeitpunkt zweitrangig für mich“, sagt Iris. Doch nach einem Jahr beendet die Fränkin ihre Schonfrist. „Ich wollte nicht mehr so dick sein. Sondern eine fitte Mama, die mit ihrem Kind herumtollen kann, ohne jedes Mal aus der Puste zu kommen.“

Punkt 2: Konsequent sein
Pünktlich zum Jahresbeginn 2012 meldet sie sich im Fitness-Studio an. Und bei Iris bleibt es nicht bei einer rein zahlenden Mitgliedschaft. Sie setzt ihren Vorsatz, die Baby-Kilos loszuwerden, mit Power und Konsequenz um. 3-mal pro Woche zieht sie ihr Sportprogramm durch: Nach 30 Minuten auf dem Stepper trainiert sie eine Stunde lang Bauch, Beine und Po.

Punkt 3: Punkte zählen
Parallel meldet sich die junge Mutter bei den Weight Watchers an. Fertiggerichte sind von da an tabu: Sie kocht frisch und gesund. „Am tollsten war, dass ich auf nichts verzichten musste und die Gerichte so familientauglich sind. Mein Mann und mein Sohn Simon aßen einfach mit, ich musste nicht extra kochen“, erzählt Iris. Ihre Konsequenz zahlt sich aus: Nach 6 Mo­naten hat sie bereits 10 Kilo abgenommen.

Punkt 4: Kilos einsetzen
Doch irgendwann reizt und reicht der BBP-Kurs Iris nicht mehr. Sie probiert etwas herum und entdeckt Funktionelles Training für sich, bei dem durch Bewegungsabläufe gleichzeitig mehrere Muskelgruppen aktiviert werden. Während eines Workouts werden zum Beispiel jeweils 10 Klimmzüge, Kniebeugen und Liegestütze so oft wie möglich gemacht. Gearbeitet wird vor allem mit dem eigenen Körpergewicht und Hilfsmitteln wie Bällen, Hanteln und dem Schlingentrainer.

Punkt 5: Null Toleranz
Im Juli 2014 wiegt Iris 59 kg und trägt Größe 36. Ihre Ernährung hat sie noch einmal umgestellt. Sie isst heute 3 kohlenhydratarme Hauptmahlzeiten. Und sie trainiert weiterhin eisern. „Ich werde immer auf mein Gewicht achten müssen, aber es lohnt sich!“, sagt die Mama. „Denn es fühlt sich ziemlich toll an, so fit und schlank zu sein.“   

17 / 49 | Iris (31 Jahre; 1,68 Meter) wog vorher 89 Kilo und nachher 59 Kilo - © Privat; Daniel Peter
Jessica wog vorher 64 Kilo und nachher 52 Kilo
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Minus 12 Kilo Sie hat den Absprung geschafft

Jessica nannte sich selbst nur noch Kugelfisch, weil alles an ihr so rund war. Bis eine Körperfettanalyse und ein flapsiger Spruch ihr ganzes Leben veränderten und sie in Rekordzeit 12 Kilo abnahm


Manche Dinge möchte man eigentlich gar nicht wissen. Etwa „Dein Körperfettanteil beträgt 39 Prozent“. Aber genau diese unangenehme Wahrheit sprach vor etwa 2 Jahren Jessicas Fitness-Trainerin aus – und setzte damit eine Kettenreaktion in Gang. Jessica war bis dahin ein sporadischer Gast im Fitness-Studio: „Ich ging vielleicht 2-mal im Monat hin. Die meiste Zeit war ich nur zahlendes Mitglied. Aber dann wollte ich wegen meines Jobs als Kinderpflegerin etwas fitter und beweglicher werden.“ Das krasse Ergebnis der Körperfett­analyse motivierte sie, ihr Leben auf den Kopf zu stellen. Wie Jessica in nur 5 Monaten 12 Kilo abspeckte:


Punkt 1: Antreiber finden
Als Jessica ihrem Freund später noch ganz geschockt von diesem Erlebnis und ihrem Vorsatz, schlanker und fitter zu werden, erzählte, sagte der nur: „Dafür bist du zu undiszipliniert, das schaffst du nicht.“ Rück­blickend weiß die 25-Jährige: „Genau dieser Satz hat mich angestachelt, und ich dachte: ‚Dir zeig ich’s!‘ “ Jessica kniete sich in den Fitness- und Ernährungsplan ihrer Trainerin und änderte als Erstes ihren Essrhythmus von „dauernd“ auf „alle vier Stunden“. Dazwischen gab es nur Wasser.

Punkt 2: Verführer Entlarven
Durch ihr neues Essverhalten wurde Jessica bewusst, wie viel und vor allem wie oft sie aß. „Im Aufenthaltsraum lagen ständig Süßigkeiten, und auf dem Markt nahm ich jedes Probier­angebot an. Meine Kleidergröße von 38 und mein Gewicht von 64 Kilo bei einer Körpergröße von 1,58 Meter klangen akzeptabel, aber der Großteil von mir bestand schlichtweg aus Fett!“

Punkt 3: Schlankmacher entdecken
Die hübsche Blondine ernährte sich von da an gesund. Morgens gab es Müsli mit fettarmer Milch und Obst, mittags ein Roggenbrot mit Putenbrust, am Abend Omelett oder Chili con Carne ohne Reis. „Bis heute esse ich abends kaum Kohlenhydrate, denn die verhindern den Fettabbau im Körper“, weiß Jessica. Einen Schlemmertag pro Woche genehmigte sie sich, an dem sie aß, worauf sie Lust hatte. So verhinderte sie nervigen Diätfrust und fiese Heiß­hungerattacken.

Schritt 4: Kiloknacker suchen
Und Jessica entdeckte den Sport für sich. Alle 2 Tage ging sie für etwa eineinhalb Stunden ins Fitness-Studio. Dort trainierte sie ihre Ausdauer und baute Muskeln auf. Motivationstiefs umschiffte sie, indem sie morgens ihre Sporttasche ins Auto packte, um gar nicht erst auf dem heimischen Sofa zu versacken. „Außerdem hatte ich keine Rückenschmerzen mehr. Das verdeutlichte ich mir immer, wenn mein innerer Schweinehund nach einer Ausrede suchte“, so Jessica. Innerhalb von nur 5 Monaten verlor die Kinderpflegerin so ein Dutzend Kilos – das meiste davon Fett. Heute trägt sie Größe 34 und ist so fit und athletisch, wie sie sein wollte. Gut gemacht!

18 / 49 | Jessica (25; 1,58 m) wog vorher 64 Kilo und nachher 52 Kilo - © privat; Manu Theobald
Samira wog vorher 96 Kilo und nachher 70 Kilo
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Minus 26 Kilo Gesund statt rund

Kleidergröße 46 und ständig schmerzende Knie: Nach der Geburt ihrer Tochter entlarvte unsere Leserin Samira ihre schlechten Angewohnheiten. Mit knallharter Disziplin und Ganzkörpertrainingnahm sie in nur 8 Monaten 26 Kilo ab


Nach der Schwangerschaft bestimmten 3 Ks das Leben von Samira Werner: Kind, Kilos und Knieprobleme. „Ich fühlte mich furchtbar und hatte immer das Gefühl, die Leute würden mir hinterhergaffen“, erinnert sich die 25-Jährige. Nicht nur sie, auch ihre Knie litten wegen ihrer Arthrose stark unter dem Übergewicht. 5 Operationen hatte sie schon hinter sich, aber die Schmerzen blieben. Also stellte die junge Mutter ihr Leben um und wurde wieder topfit.  

Punkt 1: Schwächen entdecken Samira wurde schnell klar, woher ihre Rundungen ­kamen. „Ich aß zu viel und völlig falsch. Bei jeder Mahlzeit lagen große Mengen Kohlenhydrate auf meinem Teller: Brot, Reis, Nudeln. Zusätzlich aß ich auch zwischendurch.“ Durch das Dauerfuttern fuhr Samiras Blutzuckerspiegel Achterbahn, und ihr Körper speicherte die überschüssigen Kalorien als Fettpölsterchen.
Punkt 2: Stärken Zelebrieren Von nun an verzichtete Samira auf alle Kohlenhydrate. Morgens aß sie Rührei mit fettarmem Speck, mittags Fleisch mit Gemüse und abends Salat mit Thunfisch und Eiern. „Auf der einen Seite war ich stolz auf meine Konsequenz, aber ich spürte auch schnell, dass es mir ohne Brot und Nudeln besser ging. Ich war nicht mehr so müde, fühlte mich wohler und motiviert. Dieses Gefühl wollte ich konservieren.“ 
Punkt 3: Härte zeigen Samira nutzte den Energieschub, um sich bei Curves anzumelden. Dort wird ­rotierend an hydraulischen Geräten trainiert. Je schneller, desto stärker der Widerstand. „Ich war Feuer und Flamme und trainierte täglich 30 bis 40 Minuten.“ Zusätzlich legte sie morgens eine Tracy-Anderson-DVD in den Rekorder und machte spezielle Workouts für straffe Arme und Beine. „Wenn ich keine Lust hatte, sagte ich mir: ‚Von nichts kommt nichts! Und wenn ich hier rumsitze, wird es auch nicht besser.‘“ Statt mal die Füße hochzulegen, packte sie lieber ihre Tochter in den Kinderwagen und schob sie täglich 2 Stunden spazieren.
Punkt 4: Milde walten lassen Lediglich sonntags lockerte Samira ihr knall­hartes ­Abnehm-Programm. Dann aß sie auch mal Nudeln oder ein Eis. „Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass ich mich nie zur Völlerei habe hinreißen lassen. ­Dafür waren mir meine ­Diäterfolge zu kostbar und zu schwer erkämpft.“ Gut nachvollziehbar, denn pro Monat verlor Samira zwischen 3 und 4 Kilogramm Körpergewicht.
Punkt 5: Auf der Hut bleiben Nach 8 Monaten kaufte sich die junge Frau ihre erste Jeans in Größe 38. „Wichtiger war aber, dass ich keine Schmerzen mehr in den Knien hatte! Ich konnte hinter meiner Tochter herflitzen, mit ihr auf dem Boden toben – alles ohne Probleme.“ Damit sie weiterhin so topfit und in Form bleibt, achtet Samira bis heute auf ihre Ernährung. „Ich muss aufpassen, sonst sind fix wieder ein paar Kilos drauf.“  

19 / 49 | Samira (25) aus Gummersbach wog vorher 96 Kilo, nachher 70 Kilo - © privat; Maria M. Litwa
Martina wog voher 7 Kilo, nachher nur noch 54 Kilo
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Minus 18 Kilo Bye-bye, Bäuchlein

Als Martina gefragt wurde, ob sie schwanger sei, war sie erst geschockt und dann geschickt: Sie veränderte 5 kleine Dinge in ihrem Leben. Das Ergebnis: ein straffer Bauch und minus 18 Kilo in nur 5 Monaten


Ein paar halbherzige Versuche hatte Martina bereits hinter sich, um ihre lästigen Pummelpfunde loszuwerden. Doch es klappte einfach nicht. Während ihrer Abiturphase hatte sich die heute 21-Jährige einige Kilos angefuttert. „Ich saß viel am Schreibtisch und lernte. Und wenn ich nicht lernte, aß ich. Am liebsten Pizza und Schokolade.“ Die Folgen: Bei einer Größe von 1,64 Metern brachte sie schließlich 72 Kilo auf die Waage und passte nur noch in Kleidergröße 42. Was sie dann tat:

Veränderung 1: Ernährung Umstellen
Martina strich morgens tierische Eiweiße von ihrem Speiseplan und ernährte sich sehr kohlenhydratreich. „Da gab und gibt es bis heute Vollkornbrot mit süßen oder herzhaften Brotaufstrichen oder Haferflocken mit Sojamilch und Früchten.“ Das Mittagessen hatte schon deutlich weniger Kohlen­hydrate, das Abendessen gar keine mehr. „Das fiel mir erst schwer. Doch dann gewöhnte ich mich daran, abends auf Brot, Reis oder Kartoffeln zu verzichten.“ Stattdessen lagen Salate oder Gemüse mit Fleisch oder Fisch auf ihrem Teller.

Veränderung 2: Pausen einlegen
Zwischen den Mahlzeiten aß Martina 5 Stunden nichts. So hatte ihr Körper Zeit, die Fettreserven anzuzapfen. Ein weiteres Plus: Der Blutzuckerspiegel blieb konstant auf einem Level, und Heißhunger hatte keine Chance. Statt wie früher zu süßen Erfrischungsgetränken, griff Martina konsequent zu Wasser, hin und wieder auch zu einer Tasse Kaffee.

Veränderung 3: Kondition aufbauen
„Parallel meldete ich mich im Fitness-Center an und trainierte 3-mal pro Woche für eine Stunde meine Ausdauer“, so Martina. Ent­weder radelte sie, oder sie ging auf den Crosstrainer. Der schnelle Gewichtsverlust wurde zu ihrem Moti­vator: „Ich war total verblüfft, wie rasch ich abnahm und blieb auch die nächsten 5 Monate konsequent.“

Veränderung 4: Kraft trainieren
Doch als sie ihr vermeint­liches Traumgewicht erreicht hatte, war Martina nicht zufrieden. „Ich wog damals zwar sogar noch 2 Kilo weniger als heute, aber ich gefiel mir noch nicht. Ich war superschlank, klar, sah aber nicht sportlich aus.“ Ein Trainer riet ihr, nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch Muskeln aufzubauen. Ab da stellte Martina ihr Programm um und wechselte zwischen Konditions- und Krafttraining.

Veränderung 5: Erfolg belohnen
Heute, mit 54 Kilogramm, Kleidergröße 36 und einem schön definierten Körper ist Martina total glücklich. „Ich habe sofort alle alten Klamotten weggeschmissen und mich komplett neu eingekleidet. Und jetzt genieße ich das Gefühl, richtig fit zu sein.“ Damit es auch so bleibt, gönnt sie sich mittlerweile einen Schlemmertag pro Woche: „Jeden Sonntag esse ich, wonach mir gerade ist. So habe ich nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, und belohne mich für meinen Erfolg.“ Glückwunsch, eine sehr gute Strategie!

20 / 49 | Martina (21; 1,64m) wog vorher 72 Kilo, nachher 54 Kilo - © privat; Susanne Wegner
Julia wog 98 Kilo, nach dem Abnehmen nur noch 69 Kilo
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Minus 29 Kilo Sie ist am Ball geblieben

Kurz bevor sie die 100-Kilo-Marke knackte, zog unsere Leserin Julia die Reißleine und meldete sich bei Weight Watchers an. Das Ergebnis ist ein Volltreffer: minus 29 Kilo in 12 Monaten


Unregelmäßige Essens­zeiten und keinerlei Sport: Das Gewicht kam schleichend. Irgendwann zeigte die Waage der Medizin­studentin satte 98 Kilogramm an. Und mit jedem Kilo mehr sank das Selbstbewusstsein. „Ich trug nur noch weite Schlabberklamotten, um mein Übergewicht zu kaschieren. Während meine schlanken Freundinnen in der Disco angebaggert wurden, sprach mich niemand an.“ Das nagte an der 24-Jährigen. Als ihre Cousine dann mit Weight Watchers deutlich abnahm, entschied sie: Das schaffe ich auch! Mit jeder Menge Disziplin und Unterstützung der Gruppe schrumpfte die Kleidergröße der Dresdnerin von 50 auf 38.

Regel 1: Sich coachen lassen

Einmal pro Woche besuchte Julia die Treffen. Dort erfuhr sie durch ihren Coach viel über gesunde Ernährung, Bewegung und ließ ihr Gewicht kontrollieren. „Es motivierte mich, dass alle Teilnehmerinnen das gleiche Problem hatten und wir uns gegenseitig unterstützen und Tipps geben konnten“, sagt Julia heute.

Regel 2: Die Punkte zählen
Am besten gefiel ihr, dass sie weiterhin alles essen durfte – aber natürlich
nur in Maßen. Nach dem Weight-Watchers-Prinzip haben alle Lebensmittel eine bestimmte Anzahl an Punkten. Je höher die Kalo­riendichte, desto höher die Punktzahl. Julia hielt sich strikt an die Summe, die sie pro Tag verbrauchen durfte. „Ich ersetzte Süßigkeiten und Fast Food durch viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Und ich aß keine XXL-Portionen mehr.“

Regel 3: Sich stets bewegen
Die ersten Kilos purzelten. Um noch weiter abzunehmen und den Körper zu straffen, begann Julia aktiver zu werden. „Ich machte jeden zweiten Tag zu Hause 30 bis 45 Minuten Workouts mit dem Thera-Band, ging Inlineskaten oder Volleyballspielen.“ Nach 12 Monaten sah die Dresdnerin die lang­ersehnte 69 auf der Waage – und bekam als Auszeichnung die goldene Mitgliedskarte verliehen.

Regel 4: Den Sieg ausgiebig feiern
„Alle klatschten Beifall und freuten sich mit mir. Das war ein unfassbares Glücks­gefühl“, erinnert sich Julia. Als Belohnung ging sie ausgiebig shoppen und kaufte sich all das, was sie sich früher nicht anzuziehen traute: etwa enge Jeans, Kleider und Leggins mit längeren Oberteilen.

Regel 5: Ab und an zurückschauen
Trotz aller Euphorie weiß Julia bis heute: „Das Gewicht zu halten ist die eigentliche Kunst. Ein paar Schlemmertage – und schwupp sind wieder 5 Kilo mehr auf den Rippen.“ Damit ihr das nicht passiert, hat Julia eine alte Jeans in Größe 50 aufbewahrt, als Mahnmal sozu­sagen. „Und ich schaue
mir oft Fotos von früher an und mache mir bewusst, wie schwer das Leben war. Dann fällt mir alles andere gleich wieder ganz leicht.“

21 / 49 | Julia (24) wog vor einem Jahr 98 Kilo, heute nur noch 69 Kilo - © privat; Frank Krems
Vorher nachher: Jennifer hat 20 Kilo abgenommen
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Minus 20 Kilo Sie zwang die Kilos in die Knie

Der Blick aufs eigene Foto schmerzte:  So viel von sich wollte unsere Leserin Jennynie mehr sehen … Also entwickelte sie ihr eigenes Abnehmprogramm – und verlor in 10 Monaten 20 Kilogramm Gewicht!


Der Plan stand: Jenny wollte unkompliziert und kostengünstig abnehmen. Lust auf Kalorienzählen und teure Diätprogramme hatte die 24-Jährige nicht. Kurzerhand entwickelte sie ihre eigene Strategie und schrumpfte in Rekordzeit gleich um drei Kleider­größen von 44 auf 38. „Wenn ich vor dem Spiegel stand, mochte ich nichts mehr an meinem Körper. Ich wog zum Schluss bei einer Größe von 1,69 Metern 80 Kilo“, erinnert sich Jenny. Zu viele und zu große Mahlzeiten hatten ihre Spuren hinterlassen. Mit diesem 5-Punkte-Plan zog sie schließlich die Notbremse:

Punkt 1: Gut frühstücken
Immer wieder hatte die Altenpflegehelferin versucht, ein paar Pfunde zu verlieren. Doch es klappte nie. „Heute weiß ich, dass ich schon morgens den ersten Fehler machte: Ich frühstückte nicht, naschte am Vormittag und aß dann mittags XXL-Portionen.“ Also machte Jenny das Frühstück zur wichtigsten Mahlzeit: mit Vollkorn­brötchen oder Müsli – und schuf damit eine sättigende Grundlage für den Tag.

Punkt 2: Weniger Kohlenhydrate
Statt Pizza gab es mittags nun Selbstgekochtes, etwa Gemüse oder Reis. „Danach aß ich keine Kohlenhydrate mehr, weil sie dick machen.“ Brot, Kartoffeln und Süßigkeiten waren für den Rest des Tages Tabu. „Bis dahin gönnte ich mir aber auch mal ein Stück Schoki. Strikte Verbote frustrieren nur. Ich wollte eine Ernährungs­umstellung, die ich dauerhaft durchhalten kann.“ Abends knabberte Jenny Gemüse und Käse oder aß Salat mit magerem Fleisch.

Punkt 3: Dickmacher entlarven
Wenn sie Durst hatte, trank Jenny früher Cola oder Limonade. „Als ich mich intensiver mit Lebensmitteln beschäftigte, war ich geschockt, wie viele Kalorien darin stecken.“ Jennys Bauchspeicheldrüse schüttete ständig Insulin aus, um die großen Mengen Zucker abzubauen. Die Folge: Blutzuckerschwankungen, die wiederum zu Heißhungerattacken führten. „Ab da gab es nur noch Wasser oder Kräutertees.“

Punkt 4: Fast täglich trainieren
Parallel wurde Jenny aktiv und kaufte sich eine Matte sowie 2 Ein-Kilo-Hanteln. Fast jeden Tag machte sie circa 45 Minuten lang Workouts aus dem Internet oder aus Zeitschriften. Sie spürte schnell, wie sich ihr Körper veränderte, straffer wurde. „Das war und ist meine Motivation, mit dem Training weiterzumachen.“

Punkt 5: Schön geduldig bleiben
Auf die Waage stellte sich Jenny nur alle 2 Wochen. „Viele erwarten zu schnelle Erfolge und brechen dann enttäuscht ihr Vorhaben ab.“ Jennys Konsequenz hat sich dagegen ausgezahlt. Nach 10 Monaten zeigte die Waage ihr Wunschgewicht an: 60 Kilo. Glückwunsch!

22 / 49 | Jennifer (24 Jahre; 1,69 m) speckte von 80 auf 60 Kilo ab - © privat; Dieter Schwer
Schnell abnehmen: Clarissa wog vorher 140 Kilo, nachher 67 Kilo
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Minus 73 Kilo Jetzt läuft alles rund

Eigentlich wollte unsere Leserin nur ein paar Tage fasten, um ihre Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch dann packte die 140-Kilo-Frau der Ehrgeiz. Das Ergebnis: minus 73 Kilogramm in 24 Monaten


Flugzeugsitze, Fahrräder und Karussells mied Clarissa Witte so gut sie konnte. Denn die 32-Jährige sprengte buchstäblich jede Platzbeschränkung. Bis sich die Angestellte selbst beschränkte und ihr Gewicht halbierte. Ihre wichtigsten Erkenntnisse:

Tipp 1: Trinken statt essen
„Rückblickend bin ich fast geschockt, wie wenig ich früher getrunken habe. Maximal 2 bis 3 Gläser Wasser pro Tag“, erinnert sich die Blondine. Und das hatte Folgen: Clarissas Verdauung und Stoffwechsel schalteten auf Sparflamme, und sie wurde immer dicker. Bei einer Größe von 1,71 Metern wog sie zum Schluss 140 kg und trug Konfektionsgröße 54. Eine 10-tägige Trinkkur rüttelte sie auf, und sie
ersetzte auch in den folgenden Wochen 2 Mahlzeiten durch einen Eiweiß-Shake und aß mittags einen Salat. „Dazu gab es literweise Brennnesseltee, weil der die Verdauung ankurbelt.“

Tipp 2: Slow Food statt Fast Food

Die schnelle Gewichtsabnahme motivierte Clarissa, am Ball zu bleiben. Trotz­dem konnte sie den Diät-Shake nicht mehr sehen. „Nach 4 Wochen begann ich, zum Frühstück Obst zu essen, und ernährte mich nach dem Low-Carb-Prinzip. Schnelle Kohlenhydrate, wie sie in Reis, Nudeln und Brot stecken, waren tabu. Oder es gab sie in der Vollkorn­variante, weil die länger sättigen und Heißhungerattacken verhindern“, erklärt Clarissa, die parallel für sich das Dinner-Cancelling entdeckte. „Wenn ich nach einem Nachmittags­snack gegen 16 Uhr nichts mehr aß, ging es mir am besten. Dann war ich ener­gie­geladen, hatte richtig Lust, mich zu bewegen, und schlief nachts wie ein Baby.“

Tipp 3: Gemeinsam statt einsam
Zu Anfang setzte Clarissa auf sanfte Sportarten wie Schwimmen, um ihre Gelenke zu schonen. Dann trat sie in ein Fitness-Center ein und trainierte 3-mal pro Woche etwa 1,5 Stunden Kraft und Ausdauer. „Am meisten Spaß macht mir aber bis heute der Betriebssport. 2-mal pro Woche fahre ich direkt nach Feierabend mit ein paar Kollegen mit dem Rennrad los. 50 Kilometer auf Tempo!“

Tipp 4: Gesund statt rund
Innerhalb von 2 Jahren verlor Clarissa auf diese Weise mehr als die Hälfte ihres Körpergewichts und passt heute in Kleidergröße 38. „Natürlich ist meine Haut an einigen Stellen nicht so straff, wie ich es mir wünschen würde. Aber dafür geht es mir jetzt richtig gut: Mein früher zu hoher Blutdruck ist top, und ich konnte mein erblich bedingtes Diabetes-Risiko minimieren. Zudem habe ich viel mehr Spaß, bin selbstbewusster, würde am liebsten jeden Tag shoppen gehen – und natürlich ist der nächste Aktiv-Urlaub schon gebucht!“

23 / 49 | Clarissa (32 Jahre, 1,71 m) wog vor dem Abnehmen 140 Kilo, nach 2 Jahren nur noch 67 Kilo - © privat; Frank Krems
Katharina hat 30 Kilo abgenommen
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Minus 30 Kilo Mit Köpfchen gegen die Kilos

Wie das Abnehmen in der Theorie funktioniert, wurde unserer Leserin Katharina schon als Kind beigebracht. Doch es dauerte fast 20 Jahre, bis sie ihr Wissen in die Praxis umsetzte – und dann in Rekordzeit 30 Kilogramm verlor


Kur, Ernährungsberatung, Dauerdiät – nichts half Katharina, ihre Figurprobleme in den Griff zu bekommen. Ganz im Gegenteil: Sie wurde immer dicker. Bis sie nach dem Grund für ihr Übergewicht suchte und ihren Weg zum Traumkörper fand. Ihre wichtigsten Erkenntnisse:

Tipp 1: Nur an sich denken
Essen kann himmlisch sein, aber auch ein höllisch schlechtes Gewissen machen. Und das verspürte Katharina immer, wenn sie etwas aß. „Bei einer Größe von 1,58 Metern wog ich
83 Kilo und trug Kleidergröße 44. Natürlich wusste ich, dass ich zu dick war, und auch meine Klassen­kameraden ließen mich das spüren“, erinnert sich die 22-Jährige, die auf ein Internat ging. Und obwohl sie theoretisch wusste, wie sie schlank werden könnte, klappte es in der Praxis nicht. „Mit meinem Psychologiestudium veränderte auch ich mich. Ich stellte vieles infrage: Warum naschte ich so viel?“ Sie beschloss, noch einen Abnehmversuch zu starten – nur für sich selbst und nicht, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Tipp 2: Realistische Ziele setzen Katharina erforschte ihre größten Essfallen, um nicht mehr hineinzutappen. „Häufig naschte ich aus Langeweile und fragte mich ab da: ‚Hast du wirklich Hunger?‘ Ein Glas Wasser reichte dann oft.“ In stressigen Momenten machte sie sich klar, dass Schokolade nur ein weiteres Kilo bringen würde. „In der Vergangenheit scheiterte ich an meinen unrealistischen Erwartungen, etwa nie wieder Süßes zu essen. Jetzt sagte ich mir, dass es nur temporär wäre, ich danach auch wieder ab und zu sündigen dürfte.“

Tipp 3: Stets die Kontrolle behalten Katharina entschloss sich für eine fettreduzierte und kohlenhydratarme Ernährung. Fast Food wurde gestrichen, stattdessen lag täglich Obst, Gemüse, Fisch oder mageres Fleisch auf dem Teller. „Und ich kochte selbst, um stets die Kontrolle zu haben, was im Topf landete“, erklärt Katharina. „Wichtig war mir, mich satt zu essen. Denn ein dauernd knurrender Magen demotiviert.“

Tipp 4: Beim Sport richtig Gas geben Parallel machte sie 3-mal pro Woche für 1,5 Stunden ein Zirkeltraining im Fitness-Studio. „Es bestand aus einem Wechsel zwischen Kraft- und Ausdauerein­heiten. So wurde die Fettverbrennung optimal an­gekurbelt. Und ich ging noch schwimmen und klettern.“

Tipp 5: Sich auch mal helfen lassen Frustrierend waren die Stagnationsphasen. „Sank mein Gewicht trotz guter Ernährung und hartem Training lange nicht, verzweifelte ich fast. Meine Familie und Freunde halfen mir, durchzuhalten, etwa indem sie mit mir laufen gingen.“ Nach 16 Monaten konnte Katharina sagen: Ziel erreicht. Minus 30 Kilo. Glückwunsch!

24 / 49 | Psychologiestudentin Katharina (22 Jahre; 1,58 m) speckte von 83 auf 53 Kilo ab - © privat; Torsten Hönig
Nadja hat 77 Kilo in 3 Jahren abgenommen
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Minus 77 Kilo Gewicht halbiert, Glück verdoppelt

Nadja hatte immer alles unter Kontrolle, nur ihr Gewicht nicht. Bis sie Mutter wurde und vor ihrem geistigen Auge ein trauriges Bild auftauchte: ein kleiner Junge,der bei seiner Einschulung wegen der dicken Mama gehänselt wird


Also beschloss sie, ein Uhu zu werden. Nein, kein Vogel, sondern eine Unter-Hundert-Kilo-Frau. Und wirk­lich: Nachdem Nadja das perfekte Konzept für ihre Ernährung­ gefunden hatte, flatterten die Kilos davon – insgesamt 77 Kilo in 3 Jahren.

Ist sie es oder nicht? An die fragenden Blicke hat sich Nadja längst gewöhnt, denn es sind viele, die sie heute nicht mehr erkennen. Kein Wunder: „Früher trug ich Kleidergröße 56, jetzt 36“, sagt sie stolz. Der Erfolg kam dank dieser 5 Regeln:

Regel 1: Ängste ernst nehmen
„Bei einer Größe von 1,70 Me­tern wog ich am Ende 140 Kilo. Ein normales Gewicht von 70 Kilo schien mir unerreichbar“, erinnert sich Nadja. Sie war zwar glücklich verheiratet und stolze Mama eines Sohnes. „Aber ich machte mir auch Sorgen, dass sich mein Mann in eine schlankere Frau verlieben und mein Sohn vielleicht wegen meines Gewichts gehänselt werden könnte.“

Regel 2: Wünsche formulieren
Als Erstes überlegte sich Nadja, wie ihr Abnehm-Pro­jekt aussehen sollte. „Eins stand fest: Ich wollte weder hungern noch mich einseitig ernähren.“ Statt Currywurst und Pizza aß Nadja nun viel Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Vollkornprodukte. Cola und Kakao wichen Wasser. Diszipliniert zählte sie Punkte nach dem Weight-Watchers-Konzept.

Regel 3: Ruhe bewahren

Sie machte sich klar, dass schnelle Erfolge ihr lang­fristig nichts bringen. „Ich wusste, dass ein langer Weg vor mir lag. Doch ich sagte mir: ‚Der Langsame ist immer noch schneller als der, der nicht losgegangen ist‘.“ Immer wenn die Waage dann 10 Kilo weniger anzeigte, belohnte sie sich mit einer Massage oder einem Schlemmerfrühstück. So verlor sie nie die Motivation und erreichte ihr Ziel, die 100-Kilo-Marke zu knacken, nach nur einem Jahr.

Regel 4: Projekt Bewegung angehen
Als die Waage 80 Kilo anzeigte, meldete sich Nadja im Fitness-Studio an, in das sie sich vorher nicht getraut hatte. Von da an trainierte sie 2- bis 3-mal pro Woche Kraft und Ausdauer, insgesamt jeweils 2,5 Stunden. Hart war’s, aber erfolgreich: Nach 36 Monaten passte Nadja in Kleidergröße 36 ...

Regel 5: Flexibel reagieren
Verändert hat sich mittlerweile nicht nur ihre Figur, sondern auch ihr Abnehm-Projekt: „Heute geht es natürlich nicht mehr darum, Gewicht abzubauen, sondern es zu halten.“ Sie zählt keine Punkte mehr und erlaubt sich auch Sünden. „Außerdem gehe ich nicht mehr ins Fitness-Center, sondern walke jeden Tag mindestens 40 Minuten. Das passt besser zu mir und meinem Alltag.“ Und was sagen Mann und Sohn zu ihrer unglaublichen Ver­änderung? „Die sind wahn­sinnig stolz auf mich.“ Wir finden: zu Recht!

25 / 49 | Nadja (36; 1,70m) speckte von 140 auf 63 Kilo ab - © Privat; Maria M. Litwa/Laif
Adrienne hat 13 Kilo abgenommen
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Minus 13 Kilo Adrienne zwang die Kilos in die Knie

Dass ihre Hosen immer enger wurden, hatte unsere Leserin Adrienne zwar gemerkt, doch stets erfolgreich verdrängt. Bis die Frage eines Freundes sie erst aus der Fassung und dann in Topform brachte


 

"Sag mal, bist du schwanger?“ Mit einer Cola in der linken und Chips in der rechten Hand verneinte Adrienne höflich, fasste aber in diesem Moment einen Entschluss: Jetzt wird abgenommen!

„Anscheinend brauchte ich dieses Schockerlebnis“, sagt die Berlinerin rückblickend. „Denn bis dahin hatte ich meine Gewichtszunahme akzeptiert. Oder besser gesagt ignoriert.“ Adrienne war nämlich Meisterin darin, sich die Dinge schönzureden oder Ausreden zu finden:
„Es ist schon okay, fast jedes Jahr eine Kleidergröße mehr zu haben.“ Oder: „Die Klamotten müssen beim Waschen eingelaufen sein.“ Doch der Blick auf die Waage holte sie irgendwann ziemlich unsanft zurück auf den Boden der Tatsachen: „Ich hatte innerhalb von 3 Jahren 20 Kilo zugenommen und wog bei einer Größe von 1,65 Metern 80 Kilo!“

Hier finden die 4 Regeln, die Adrienne zu einem schlanken Körper verhalfen.

26 / 49 | Adrienne (22; 1,65 Meter), Studentin aus Berlin, speckte von 80 auf 67 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Schnell abnehmen: Regina verlor 18 Kilo
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Minus 18 Kilo Minus 18 Kilo dank Internet-Support

Für einen Personal Trainer fehlte unserer Leserin Regina das nötige Kleingeld. Aber das Prinzip, ganz individuell gefördert und gefordert zu werden, gefiel ihr. Wie gut, dass sie ein passendes Abnehmprogramm im Internet fand


 

Regina hatte schon einige Diäten ausprobiert – leider ohne Erfolg. Bis der Fitnesscoach Detlef D! Soost ihr mit seiner „10 Weeks Body Change“ virtuell unter die Arme griff. Sie hielt durch – und hat heute stolze 18 Kilo weniger auf den Hüften.

„In der Vergangenheit fehlte mir immer die Motivation durchzuhalten“, erinnert sich die Altenpflegerin. „Entweder ernährte ich mich relativ gesund, machte dann jedoch keinen Sport – oder umgekehrt. Beides zusammen kriegte ich aber nie auf die Reihe.“ Dann bekam sie den Dreh doch noch raus. Und zwar so:

Motivator 1: Kurze Dauer

Vor allem der überschaubare Zeitraum von nur 10 Wochen sprach Regina an: „Ich dachte sofort: ,Genau mein Ding! Das kannst du durchhalten.‘ Ich war gleich Feuer und Flamme und meldete mich direkt online an.“

Motivator 2: Mehr Wissen
„Ich erhielt regelmäßig Videos, wie ich mich in den nächsten Wochen ernähren sollte und welche Lebensmittel gut zum Abnehmen sind und welche nicht.“ Das war größtenteils Neuland für Regina, denn bis dahin kam sie dem, was man einen Fast-Food-Junkie nennt, ziemlich nah. Und nicht nur das: „Ich aß auch ständig zwischendurch. Hier mal ein paar Chips, da mal ein Wurstbrötchen. So hatte mein Körper nie Zeit, auch mal Fett zu verbrennen.“ Klar, dass das irgendwann sichtbare Folgen hatte: Zu ihren Höchstzeiten wog Regina bei einer Größe von 1,58 Metern 74 Kilo und trug Kleidergröße 42. Dank der neuen Erkenntnisse des Online-Abnehmprogramms dampfte sie ihre Mahlzeiten auf nur 3 pro Tag ein und achtete darauf, dass sie kohlenhydratarm und dafür eiweißreich sind. Zum Frühstück gab es Rührei, mittags Fisch oder Geflügel mit Gemüse und am Abend Salat. Damit kam Regina so gut zurecht, dass sie sich bis heute daran hält.

Motivator 3: Knackige Einheiten
Ab der dritten Woche fand Regina zusätzlich jeweils 20-minütige Workout-Videos in ihrem E-Mail-Postfach. „Die waren richtig hart, aber ich zog das eisern durch und trainierte 3-mal pro Woche vor dem Laptop.“ Zudem ging sie noch 2 Stunden ins Fitness-Studio und notierte akribisch ihren Gewichtsverlauf. Zu sehen, wie sie ihrem Ziel Tag für Tag näher kam, motivierte sie. Aber nicht nur das: „Der sogenannte Load-Tag bewahrte mich davor aufzu­geben. Da durfte man nach Lust und Laune schlemmen und hatte daher nicht permanent das Gefühl, auf alles verzichten zu müssen.“    

Motivator 4: Riesiger Erfolg
Innerhalb von 10 Wochen verlor Regina 11 Kilo, in den kommenden Wochen folgten weitere 7 Kilo, die sie auf eigene Faust runtertrainierte. Gelohnt hat es sich allemal: „Heute trage ich Kleidergröße 36/38 und fühle mich endlich pudelwohl.“

27 / 49 | Regina (1,58 m; 23), examinierte Altenpflegerin aus Löhne speckte von 74 auf 56 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Anne hat 40 Kilo abgenommen
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Minus 40 Kilo Oh, geliebte Traumfigur

Parallel zum Entschluss, schlank zu werden, verliebte sich unsere Leserin bis über beide Ohren. Und verfolgte mit der gleichen Leidenschaft auch ihren Abnehmplan. Das Ergebnis: minus 40 Kilo in 12 Monaten – und nach wie vor Schmetterlinge im (flachen) Bauch


 

Gemeinsam durch dick und dünn zu gehen, das wünschen sich alle Paare. Anne und ihr Freund aber haben das im wahrsten Sinne des Wortes geschafft. Denn je mehr ihre Liebe wuchs, desto mehr schrumpfte Annes Kleidergröße: von 52 auf 40

Bis Anne ihr großes Projekt Wunschfigur erfolgreich abschließen konnte, scheiterten eine Menge Abnehmversuche. Inzwischen weiß sie auch, warum:

Punkt 1: Verändern statt hungern
„Ich war schon als Kleinkind dick. Als ich von zu Hause auszog und mit meinem Bürojob begann, schnellte mein Gewicht in die Höhe. Bei meiner Größe von 1,70 Metern wog ich schließlich 112 Kilo. Ich probierte ver­schie­dene Diäten aus. Doch lange hielt ich keine durch, weil ich auf zu viel verzichten musste“, erinnert sie sich. Ihr neuer Freund Karl, der selber kurz zuvor 20 Kilo abgenommen hatte, riet Anne, ihre Ess­gewohnheiten grundsätzlich zu verändern. Denn die waren katastrophal: „Mittags gab’s Currywurst, abends eine XXL-Pizza und Süßigkeiten.“ Ab jenem Tag verbannte Anne sämtliches Fast Food aus ihrem Leben und strich auch die Kohlenhydrate, wie sie in Brot, Reis und Nudeln stecken. Dafür ernährte sie sich proteinreich: Den Teller füllten jetzt Fisch und Fleisch mit Gemüse. Jeden Tag. 

Punkt 2: Trinken statt essen
Zudem kam Anne einem unterschätzten Dickmacher auf die Schliche: „Ich hatte immer zu wenig getrunken.“ Ohne genügend Flüssigkeit arbeiten aber Stoffwechsel und Verdauung schlecht, und – noch fataler: So wird Durst leichter mit Hunger verwechselt, weil beide Wahrnehmungen im gleichen Teil des Gehirns entstehen. „Ich naschte statt zu trinken. Und wenn ich zum Glas griff, war das Falsche drin, nämlich meistens süße Limonade.“ Bis heute trinkt Anne mindestens 3 Liter Wasser pro Tag und dazu noch viel grünen Tee.

Punkt 3: Bewegen statt faulenzen
Mithilfe ihres Freundes schaffte es Anne auch, ihrem größten Problem zu Leibe zu rücken: „Ich war ein absoluter Sportmuffel.“ Karl jedoch motivierte sie, ins Fitness-Studio zu gehen – und plötzlich wurde die Pflicht zur Kür. „Der schnelle Gewichtsverlust beflügelte mich regelrecht!“ Deshalb ist sie auch dabeigeblieben: 3-mal pro Woche stehen eine Stunde Krafttraining und zusätzlich 2 Ausdauereinheiten auf dem Übungsplan. „Mittlerweile ist Sport ein ganz fester Bestandteil meines Lebens.“

Punkt 4: Powern statt passen
Um Motivationstiefs zu verhindern, griff Anne zu Tricks: „Ich trug alles, was ich aß, in eine App ein. So behielt ich kalorienmäßig den Überblick.“ Und an jedem zweiten Wochenende gönnte sie sich einen Schlemmertag, an dem sie essen durfte, was sie wollte. Ein Ritual, das sie nach wie vor zelebriert, gern auch zu zweit ...

28 / 49 | Anne (25) speckte von 112 auf 72 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Verena nahm 38 Kilo ab
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Minus 38 Kilo So gingen die Pfunde endlich baden

Als sie nur noch in Kleidergröße 50 passte, tauchte unsere Leserin Verena ab und verkroch sich in ihre Wohnung. Doch irgendwann wagte sie den Sprung ins kalte Wasser und schwamm ihrem Übergewicht davon


Bei einer Größe von 1,73 Me­tern wog Verena 117 Kilo, und das ließ sich leider auch nicht mehr verbergen. „Zwar dürfen wir während der Arbeit auch Shorts anziehen, aber verstecken konnte ich meine Figur darin natürlich nicht“, erinnert sich die 32-Jährige. Häufig erntete Verena am Beckenrand abschätzige Blicke und fiese Kommentare der Gäste. „Vor Ort ignorierte ich das. Zu Hause aber stopfte ich vor Frust noch mehr
in mich hinein und wurde immer dicker.“ Bis zu dem Tag, als Verena beschloss, den Teufelskreis ein für alle Mal zu durchbrechen.

Hier geht's zu Verenas Abnehm-Geschichte.

29 / 49 | Verena (32; 1,73 m) speckte von 117 auf 79 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Schnell abnehmen: Christin speckte innerhalb von 7 Monaten 30 Kilo ab
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Minus 30 Kilo Perfekt abgewickelt

Der 22. Februar 2012 veränderte das Leben unserer Leserin Christin komplett. Denn der Beginn der Fastenzeit war für die 23-Jährig nicht nur Startschuss für Verzicht, sondern auch für Verlust – den der Extrapfunde


Wenn sie etwas macht, dann macht sie es extrem. Zuerst futterte sich Christin in nur 3 Monaten 30 Frustkilos an. Aber mit gleicher Konsequenz trainierte sie die – und sogar noch 10 Kilo mehr – wieder ab. Dabei halfen ihr Springseil, Krafttraining und ein neues Ernährungsbewusstsein.

„Ich gehörte immer schon zu denjenigen, die dicker werden, wenn sie Essen nur ansehen. Ich habe deshalb viel Sport machen müssen, um nicht zuzu­nehmen“, erinnert sich die Auszubildende. Wie Christin es schaffte, innerhalb von 7 Monaten 30 Kilo abzunehmen, lesen Sie in unseren Erfolgsgeschichten.

30 / 49 | Christin (1,64 m; 23 Jahre), Auszubildende aus Ludwighafen am Rhein, speckte von 96 auf 56 Kilo ab - © Frank Krems
Liv hat 21 Kilo abgenommen
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Minus 21 Kilo Tschüss, Pummelpfunde

Genussmenschen das Essen zu verbieten ist wie einem Stier mit einem roten Tuch vor der Nase herumzuwedeln: gefährlich. Unsere Leserin Liv stellte sich dem Kampf gegen die Kilos und ging als 21 Kilo leichtere Gewinnerin hervor


 

"Stell dich nie zwischen mich und mein Essen.“ Das war ein lustiger, allerdings auch ziemlich ernst gemeinter Spruch der 29-Jährigen. Sich daran zu halten war für alle Beteiligten das Beste, denn: „Wenn ich Hunger hatte, war ich ungenießbar!“

Erst als Liv bei einer Größe von 1,75 Meter 96 Kilo wog, nur noch in Kleidergröße 46 passte und sich ihr Über­gewicht auf ihre Gesundheit auswirkte, merkte sie: Es muss sich was ändern. Hier verrät sie ihre 4 besten Tipps für die Wunschfigur.

Tipp 1: Auf den Bauch hören
„Ich fühlte mich schon lange nicht mehr wohl in meinem Körper. Nicht nur wegen der Optik“, erinnert sich Liv. „Morgens hatte ich oft Kopfschmerzen und einen Blähbauch. Ich vermutete, dass es etwas mit meiner ungesunden Ernährungsweise zu tun haben könnte.“ Denn bis zu diesem Tag aß Liv zu oft und zu viel von den falschen Dingen: „Kuchen und Chips waren meine Welt.“

Tipp 2: Auf den Kopf hören
Liv wusste, dass gesundes Essen viel bringen würde. Aber sie wusste auch, dass das allein nicht reicht: „Ich hatte längere Zeit zuvor mit Weight Watchers 18 Kilo abgenommen. Doch ich hielt das ewige Punktezählen nicht durch.“ Die Folge: Liv tappte in die Jo-Jo-Falle und wog bald wieder so viel wie vorher. Diesmal wollte sie es anders machen und ernährte sich kohlenhydratarm. Zum Frühstück tauschte sie das Marmeladenbrötchen gegen ein Früchtemüsli. Zum Mittag- und Abendessen aß sie Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Süßigkeiten waren unerwünscht – ganz im Gegensatz zu Sport. Liv meldete sich im Fitness-Studio an und zog 3-mal pro Woche ihr Programm durch.

Tipp 3: Auf den Trainer hören
Es gab nur ein Problem: „Im Studio zu trainieren machte mir überhaupt keinen Spaß.“ Damit die Motivation aber nicht flöten ging und dadurch das Projekt zu scheitern drohte, musste dringend eine spannende Alternative zum öden Ge­rätetraining her. „Ich habe Boxercise ausprobiert, und zum Glück war das genau mein Ding.“ Bei diesem Kurs werden Elemente aus dem Boxtraining in ein Ausdauer- und Cardio­training inte­griert, die Teilnehmer vom Coach angefeuert. Liv war begeistert und trainierte mindestens 2-mal pro Woche 2 Stunden. Dazu ging sie joggen und fuhr häufig Rad.

Tipp 4: Auf die Waage hören
Stagnierte die Abnahme, griff sie zu einem Trick: „Ich ließ meinen Körperfettanteil regelmäßig messen, um zu sehen, dass ich Muskeln auf- und Fett abgebaut hatte. Dann sind Gewichtsstagnationen ganz normal.“ Tatsächlich schaffte Liv es, innerhalb von 8 Monaten ihr Traumgewicht zu erreichen. „Ich habe kaum noch Kopf- oder Bauchschmerzen. Und ich halte endlich mein Gewicht“, sagt sie stolz – vollkommen zu Recht!

31 / 49 | Liv (29; 1,75 m) speckte von 96 auf 75 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Lena hat 17 Kilo abgenommen
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Minus 17 Kilo Das Abstrampeln hat sich gelohnt

Ungesundes Stress-Essen im Job und eine langwierige Verletzung bescherten unserer Leserin Lena Sikorska einige Extrapfunde. Doch statt zu resignieren, trat sie in die Pedale und nahm in Rekordzeit 17 Kilo ab


Ohne Plan kein Erfolg. Diese Einsicht war die Basis für Lenas Abnehmprojekt. Sie steckte sich Zwischen­ziele, arbeitete diese konsequent ab und kann sich heute über eine absolute Traumfigur freuen. So hat sie es geschafft:

Ziel 1: Fehler suchen
Gründe, um zuzunehmen, gibt es viele, wie zum Beispiel ein Bänderriss, der sportliche Aktivitäten für Wochen ausschließt. „Doch der war nicht der einzige Grund, warum ich immer mehr zunahm“, sagt Lena rück­blickend. „Vor allem bei meiner Ernährung habe ich viele Fehler gemacht.“ Mittags etwa ging sie mit den Kollegen regelmäßig deftig essen, naschte zwischendurch Süßigkeiten und trank den ganzen Tag lang Milchkaffee. „Ich nahm mehr Kalorien zu mir, als ich verbrannte, und wog bei einer Größe von 1,71 Metern schließlich 79 Kilo. Klamotten passten mir nur noch in Größe 42.“ 

Ziel 2: Lösung finden
Lena überlegte sich gut, wie sie ihr Ziel „Kleidergröße 38“ umsetzen könnte. „Crash-Diäten kamen nicht infrage, weil es mir nicht nur um mein Aussehen, sondern auch um meine Gesundheit ging.“ Deshalb setzte sie auf die Kombination aus Sport und gesunder Ernährung.

Ziel 3: Plan umsetzen
Kohlenhydrate, wie sie in Kartoffeln, Reis und Brot stecken, waren genauso tabu wie Zwischenmahl­zeiten. Denn sie lernte: „Der Körper braucht Ruhepausen vom Essen, um sich mit der Fettverbrennung zu beschäftigen.“ Zusätzlich trainierte Lena 5-mal pro Woche im Fitness-Studio. Bei dem harten Programm war es wichtig, die Motivation nicht zu verlieren. Und das ging so: „Ich meldete mich für den Münchner Stadt­marathon an und lief 10 Ki­lometer. Dann nahm ich an einem Triathlon teil. Das brachte Abwechslung und motivierte mich, am Ball
zu bleiben.“ Vor allem das Radfahren begeisterte Lena und spornte sie zu neuen Höchstleistungen an.

Ziel 4: Gewicht halten
Die Zahl auf der Waage sank, aber für Lena war sie kein Indikator, an dem sie ihren Erfolg maß. „Ich war auch mit einem halben Kilo Gewichtsverlust pro Woche zufrieden. Und wenn die Abnahme stagnierte, sagte ich mir, dass ich Muskeln aufgebaut hatte und die nun mal schwerer sind als Fett.“
Nach nur 12 Monaten hatte sie ihr Ziel erreicht: Sie passte endlich in die ersehnte Kleidergröße 38. Und damit die Waage auch weiterhin nur 62 Kilo anzeigt, isst Lena ab 15 Uhr kein Obst mehr und ver­zichtet komplett auf Alkohol. Ihre Mahlzeiten sind nach wie vor sehr eiweißhaltig, auch wenn Kohlen­hydrate wieder erlaubt sind. Ihr Abnehmprogramm hat nicht nur Lenas Körper verändert, sondern auch ihr ganzes Leben: „Ich habe mich mittlerweile zur Fitness-Trainerin und Ernäh­rungs­beraterin ausbilden lassen.“

32 / 49 | Lena (29; 1,71 m) aus München speckte von 79 auf 62 Kilo ab - © privat; Frank Krems
Karoline hat 60 Kilo abgenommen
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Minus 60 Kilo Erst abnehmen, dann Muskeln satt

Nach 60 Kilo Gewichtsverlust hätte sich unsere Leserin Karo einfach auf ihrem Erfolg ausruhen können. Hat sie aber nicht. Ihr neues Ziel heißt jetzt: an einer Bodybuilding-Meisterschaft teilnehmen


Nur 66 Wochen liegen zwischen den beiden Fotos. 66 Wochen, in denen sich Karo fast halbierte. Denn zu ihrer schwersten Zeit trug die Angestellte Kleidergröße 52/54 und brachte bei einer Größe von 1,76 Metern 130 Kilo auf die Waage. Dass sie diese Massen jemals abbauen könnte, daran glaubte sie nicht. Bis zur Silvesternacht im Jahr 2011.

Vom Pummel zur Bodybuilderin: Lesen Sie Karolines Verwandlung in unseren Erfolgsgeschichten.

33 / 49 | Erst wollte Karoline (32; 1,76 m) nur ihr Fett wegkriegen. Sie speckte von 130 auf 70 Kilo ab. „Doch dann packte mich das Eisen­fieber“, sagt Karo. Deshalb stemmt die Hamburgerin neben ihrem Ausdauertraining bis zu 5-mal pro Woche Gewichte. Stark, oder? - © privat; Frank Krems
Schnell abnehmen: Anne hat 9 Kilo abgenommen
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Minus 9 Kilo Unterwegs ohne Rettungsring

Eine ganze Reihe cleverer Motivationstricks bescherten unserer Leserin Anne einen sehr gesunden Abnehmerfolg. In 6 Monaten verlor sie 9 Kilo – und fühlt sich heute heute so munter wie ein Fisch im Wasser


Bei einer Größe von 1,68 m 70 Kilogramm auf die Waage zu bringen ist absolut im normalen Bereich. „Aber ich fühlte mich nicht mehr wohl und wollte reagieren, bevor noch mehr Pfunde dazu­kamen“, erinnert sich Anne.

„Ich hatte ein klares Ziel vor Augen: 6 Kilo in 6 Wochen wollte ich verlieren. Dazu nutzte ich meine Semesterferien und verzichtete sogar auf meinen Nebenjob. Für mich hatte das Abnehm­projekt oberste Priorität.“ Ein Kleid in Größe 38, das ihre Mutter ihr beim Diät­erfolg schenken wollte, war für Anne zusätzlicher Ansporn. Bis dahin trug sie Größe 42. Penibel plante sie ihr Sportprogramm und führte ebenso genau Buch über all ihre Aktivitäten.

Details über Annes Abnehm-Maßnahmen lesen Sie in unseren Erfolgsgeschichten.

34 / 49 | Anne (23; 1,68 m), Studentin und Kanufan, speckte von 70 auf 61 Kilo ab - © privat; Bertram Bölkow
Schnell abnehmen: Nadine hat 32 Kilo abgenommen
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Minus 32 Kilo Teamwork für ein neues Leben

Mit der Unterstützung von ihrer besten Freundin und viel Disziplin verlor Nadine bis heute starke 32 Kilogramm


„Essen machte mich glücklich“, erzählt Nadine rückblickend. „Doch geregelte Mahlzeiten hatte ich kaum.“ Ohne Frühstück brach Nadine meist zur Arbeit auf, wo sie dann den Verlockungen der Küche erlag. „Hatte ich Hunger, habe ich eben gegessen, was es gerade gab.“ Be­sonders häufig landeten Pommes frites auf dem Teller der heute superschlanken Frau, „am liebsten mit Ketchup und Mayo“. Bei einem Gespräch mit der besten Freundin entstand schließlich die Idee, gemeinsam den Kampf gegen die Pfunde anzutreten.

Wie Nadine es mit Hilfe Ihrer Freundin schaffte, 32 Kilo abzunehmen, lesen Sie in unseren Erfolgsgeschichten.

35 / 49 | Nadine (34) trainierte sich von 100 auf 68 Kilo runter - © Christian Wyrwa
Rebecca hat 33 Kilo abgenommen
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Minus 33 Kilo Step by Step zum Wunschgewicht

33 Kilo mehr wog unsere Leserin noch vor zweieinhalb Jahren. Und heute? Da wirbelt sie mit ihrer neu gewonnenen Leichtigkeit durchs Leben – und über das Tanzparkett


Richtig schlank war Rebecca nie. Aber ihr wurde erst klar, wie übergewichtig sie wirklich ist, als auch die Jeans in Größe 48 anfing zu kneifen. Der Blick auf die Waage war ein Schock: 93 Kilo bei einer Größe von 1,64 Metern. Mit einer neuen Lebenseinstellung, mit neuen Essgewohnheiten und einem Salsa-Tanzkurs schaffte sie die Wende.

Diese vier Steps halfen ihr auf dem Weg zum Traumgewicht.

36 / 49 | Rebecca (24; 1,64 m), Erzieherin, speckte von 93 auf 60 Kilo ab - © privat; Susanne Wegner
Katharina nahm in zwei Jahren 41 Kilo ab
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Minus 41 Kilo Abnehmen nach Zahlen

Unsere Leserin Katharina wurde auf dem Weg zum Wunschgewicht zum Fakten-Fan: Akribisch genau dokumentierte sie ihr neues, gesundes Leben mit Gewichtsdaten und Messwerten von Bauch, Beinen und Po. Resultat: 41 Kilo weniger.

So meisterte sie ihr persönliches Projekt Abnehmen.

 „41 Kilo" ist die Lösung auf die Adventskalenderfrage vom 2. Dezember. Hier geht's zum Adventskalender-Special 2016.

37 / 49 | Katharina (28, 1,82m) aus Lüneburg nahm innerhalb von zwei Jahren 41 Kilo ab. Ihr Startgewicht betrug 107 Kilo, heute wiegt sie 66 Kilo - © Marion Losse
Carla hat 44 Kilo abgenommen
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Minus 44 Kilo Mit einer Wette zur Wunschfigur

Carla weiß, wie es sich anfühlt, wenn sich das Leben um 180 Grad wendet. Bei unserer Leserin war eine Silvesterwette der Auslöser für den Wandel, der sie 44 Kilo leichter und mindestens 1000-mal glücklicher machte.

Wie Carla ihre mutige Wette umsetzte, erzählt sie hier.

38 / 49 | Carla (1,79 m) nahm innerhalb von 9 Monaten 44 Kilo ab. Heute wiegt die ehemals 108 Kilo schwere Erfurterin nur noch 64 Kilo - © Frank Krems; privat
Birgit hat 22 Kilo abgenommen
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Minus 22 Kilo Clevere Schlank-Strategie

Birgit war von klein auf übergewichtig - bis sie einen schwerwiegenden Entschluss fasste, mit sensationellen Ergebnissen: einem fetten Minus auf der Waage und einem dicken Plus auf ihrem Lebensfreude-Konto!

Sie wollen mehr darüber wissen? Hier geht es zu Birgits 4-Punkte-Plan.

39 / 49 | Birgit (29; 1,64 m), Ingenieurin aus Berlin, speckte von 87 auf 65 Kilo ab - © Frank Krems; privat
Marina nahm 11 Kilogramm ab
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Minus 11 Kilo Zurück zum Wohlfühlgewicht

Extrem übergewichtig war unsere Leserin Marina nie. Trotzdem fühlte sie sich unwohl in ihrer Haut und erkannte, dass sich etwas ändern muss. Das Foto dazu war der Auslöser (s.o.). Wir sehen darauf eine junge Frau, die ausgelassen tanzt und voller Lebensfreude ist. Marina selbst sieht darauf eine Frau, bei der die Bluse zu knapp und der Rock zu eng sitzt, die ihr Wohlfühlgewicht überschritten hat. Mit einem 4-Schritte-Plan setzt sie ihren Abnehmwunsch zügig um.

40 / 49 | Vorher-Nachher-Vergleich: Marina (30) aus Jembke in Niedersachsen reduzierte ihr Körpergewicht von 67 auf 56 Kilo - © Co-O-Peration; privat
Sandra hat 66 Kilogramm Körpergewicht abgenommen
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Minus 66 Kilo Körpergewicht fast halbiert

Von der Couch-Potato zum Fitness-Fan. Diese Verwandlung machte unsere Leserin Sandra durch und verlor in einem unglaublichen Tempo 66 Kilogramm.

„Eine Freundin hatte mich zu ihrer Hochzeit eingeladen. Die Suche nach einem Kleid wurde zum Albtraum. Denn ich trug damals Kleidergröße 52/54“, erinnert sie sich. Sie fand zwar ein Kleid, aber als sie sich später auf den Fotos sah, war sie geschockt über ihre Ausmaße. „Da sagte auch endlich eine Freundin zu mir: ‚Sandra, so geht es nicht weiter.‘ Das hat mich wachgerüttelt.“  

Innerhalb von 11 Monaten nahm die 1,68 Meter große Sandra 66 Kilogramm ab und trägt heute Kleidergröße 38/40.

Wer detaillierter wissen will, wie sie das gesund und ohne Jo-Jo-Effekt geschafft hat, liest hier weiter.

41 / 49 | Die 1,68 Meter große Sandra (30) aus Hildesheim hat 66 Kilogramm  abgenommen: Von 140 speckte sie auf 74 Kilo ab - © Co-O-Peration; privat
Isabelle hat erfolgreich abgenommen
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Minus 60 Kilo Im Galopp zur Traumfigur

126 Kilo brachte Isabelle bei einer Körpergröße von 1,74 Metern auf die Waage, zwängte sich in Kleidergröße 48/50 und wurde immer kurzatmiger. Mit einem strengem Ernährungsprogramm brachte sie innerhalb von 15 Monaten nur noch 66 Kilo auf die Waage.

42 / 49 | Isabelle (21), Wirtschaftsjuristin aus Stuttgart, nahm innerhalb von 15 Monaten 60 Kilo ab - © Susanne Wegner
Lynn hat erfolgreich abgenommen
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Minus 25 Kilo Das Übergewicht weggeboxt

"25 KILO" ist die Lösung auf die Adventskalenderfrage vom 1. Dezember. Hier geht's zum Adventskalender 2014 von WomensHealth.de.


Lynn hatte keine Lust mehr, sich als Dicke durchs Leben zu boxen. Deshalb sagte sie ihrem Übergewicht den Kampf an und lieferte ein sensationelles Ergebnis ab: minus 25 Kilo!

Wie Lynn die Kilos wegboxte, erzählt sie hier ausführlich.


43 / 49 | Lynn (18), Abiturientin aus Hamburg, speckte von 95 Kilogramm auf 70 Kilo ab - © Frank Krems; privat
Alisha hat erfolgreich abgenommen
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Minus 46 Kilo Eiweiß statt Kohlenhydrate

Zugegeben, für Vegetarier ist diese Art des Abnehmens nichts: Unsere Leserin Alisha setzte bei ihrer Diät vor allem auf eiweißhaltige Kost. Das Ergebnis: minus 46 Kilo plus ein ganz neues Lebensgefühl.

Nach der Ernährungsumstellung verlor Alisha innerhalb von 3 Monaten über 20 Kilo. Als das Gewicht dann stagnierte, war das für sie kein Grund zur Panik. „Mir war klar: Mein Körper braucht Zeit, um sich auf das neue Gewicht einzustellen." Die Ruhe bewahren hat sich gelohnt: In nur 24 Monaten änderte sich bei Alisha die Zahl auf den Kleideretiketten von 54/56 auf 38/40.

Hier geht's zu Alishas 5-Stufen-Plan.

44 / 49 | Alisha (23) verlor 46 Kilo Körpergewicht: Mit eiweißreicher Ernährung speckte sie von 118 auf 72 Kilo ab - © Frank Krems; privat
Marlene hat erfolgreich abgenommen
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Minus 12 Kilo Mit Bauchgefühl gegen Bauchspeck

Mit Sport, regelmäßigen Mahlzeiten und viel Bauchgefühl verlor Marlene innerhalb von 6 Monaten 12 Kilogramm lästiges Körpergewicht.

So hat sie es geschafft.

45 / 49 | Mit Hilfe von regelmäßigem Jogging nahm Marlene stetig ab, eine wirkliche Leidenschaft fürs Laufen entwickelte sie jedoch nicht - © Co-O-Peration; privat
Jennifer hat erfolgreich abgenommen
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Minus 26 Kilo Abnehmen ist nicht babyleicht

Bis Jennifer ihre alten Klamotten in Kleidergröße 44 gegen neue in 36 tauschen konnte, fiel sie erst einmal auf jede Menge Diät-Mythen rein. Doch dann verlor sie innerhalb von 18 Monaten 26 Kilo - und hält seitdem ihr Wunschgewicht!

Diese Erfahrungen machte Jennifer auf dem Weg zur ihrer Wunschfigur.

46 / 49 | Nein, ein schlechtes Vorbild wollte  Jennifer ihrer Tochter Sophia nicht sein. Deshalb nahm sie sich fest vor: Jetzt wird abgenommen! Resultat: 26 Kilo weniger in 18 Monaten - © Katrin Stein
Lissa hat erfolgreich abgenommen
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Minus 30 Kilo Mit Köpfchen gegen den Bauch

"30 KILO" ist die Lösung auf die Adventskalenderfrage vom 24. Dezember. Hier geht's zum Adventskalender 2014 von WomensHealth.de.


Wenn sich Heißhunger in Wissensdurst verwandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben. So wie bei unserer Leserin Lissa: Sie nahm 30 Kilogramm ab – ganz langsam, aber dafür umso entspannter. Ursprünglich brachte sie bei einer Größe von 1,65 Metern 93 Kilo auf die Waage und passte in Kleidergröße 46. Heute trägt sie stolz Klamotten in Größe 38.

 

Hier geht es zu Lissas Abnehm-Bericht.

47 / 49 | Lissa speckte von 93 auf 63 Kilo ab - © Frank Krems; privat
Julia hat erfolgreich abgenommen
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Minus 43 Kilo Disziplin statt doppelte Portionen

Unsere Leserin Julia hat sich verdünnisiert: Mit großer Disziplin und kleinen Tricks nahm sie in gerade mal 14 Monaten insgesamt 43 Kilogramm ab.

So schaffte es Julia von Hosengröße 46 zu 38.

48 / 49 | Irgendwann hatte Julia (25; 1,73 m) es dicke und speckte von 113 auf 70 Kilo ab - © Christine Leibold
Teresa nahm 18 Kilogramm ab
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Minus 18 Kilo Schwerer Satz, leichte Folgen

"D u passt optisch gar nicht mehr zu deinem Freund!‘ – Manche Sprüche dürfen nur Mütter bringen, findet Teresa. Der ihrer Mama bewegte sie dazu, 18 Kilo abzunehmen, in nur 5 Monaten.

Hier geht's zu Teresas Abnehm-Strategie.

49 / 49 | Teresa (26; 1,85 m) nahm 18 Kilo ab, heute wiegt sie statt 93 Kilo nur noch 75 Kilo
Jasmin hat erfolgreich abgenommen: Vorher wog sie 110 Kilo und nachher 70 Kilo Juliane ab 18 Kilo abgenommen Jenny hat 41 Kilo abgenommen Michelle hat 48 Kilo abgenommen
Nina hat 16 Kilo abgenommen Sarah hat 26 Kilo abgenommen Michelle hat 19 Kilo abgenommen Nathalie hat 24 Kilo abgenommen
Annett hat 10 Kilo abgenommen Anna hat 26 Kilo abgenommen: vorher wog sie 87 Kilo und nachher 61 Kilo Sabine hat abgenommen: vorher wog sie 95 und hinterher 62 Kilo Monia hat abgenommen: Vorher wog sie 89 Kilo und nachher 64 Kilo
Ulrike hat abgenommen: Vorher wog sie 71 Kilo und nachher 56 Kilo Meike hat abgenommen: Vorher wog sie 96 Kilo und nachher 73 Kilo Claudia hat abgenommen: vorher wog sie 73 Kilo, nachher 57 Kilo Abnehm-Erfolg: Aylin wog vorher 125 Kilo und nachher 65 Kilo
Iris hat abgenommen: vorher wog sie 89 Kilo, nachher 59 Kilo Jessica wog vorher 64 Kilo und nachher 52 Kilo Samira wog vorher 96 Kilo und nachher 70 Kilo Martina wog voher 7 Kilo, nachher nur noch 54 Kilo
Julia wog 98 Kilo, nach dem Abnehmen nur noch 69 Kilo Vorher nachher: Jennifer hat 20 Kilo abgenommen Schnell abnehmen: Clarissa wog vorher 140 Kilo, nachher 67 Kilo Katharina hat 30 Kilo abgenommen
Nadja hat 77 Kilo in 3 Jahren abgenommen Adrienne hat 13 Kilo abgenommen Schnell abnehmen: Regina verlor 18 Kilo Anne hat 40 Kilo abgenommen
Verena nahm 38 Kilo ab Schnell abnehmen: Christin speckte innerhalb von 7 Monaten 30 Kilo ab Liv hat 21 Kilo abgenommen Lena hat 17 Kilo abgenommen
Karoline hat 60 Kilo abgenommen Schnell abnehmen: Anne hat 9 Kilo abgenommen Schnell abnehmen: Nadine hat 32 Kilo abgenommen Rebecca hat 33 Kilo abgenommen
Katharina nahm in zwei Jahren 41 Kilo ab Carla hat 44 Kilo abgenommen Birgit hat 22 Kilo abgenommen Marina nahm 11 Kilogramm ab
Sandra hat 66 Kilogramm Körpergewicht abgenommen Isabelle hat erfolgreich abgenommen Lynn hat erfolgreich abgenommen Alisha hat erfolgreich abgenommen
Marlene hat erfolgreich abgenommen Jennifer hat erfolgreich abgenommen Lissa hat erfolgreich abgenommen Julia hat erfolgreich abgenommen
Teresa nahm 18 Kilogramm ab

Von Akupunktur bis Zumba: Wie sind Sie Ihre lästigen Pfunde dauerhaft losgeworden und haben heute 5, 10 oder vielleicht sogar 15 Kilo weniger auf den Hüften? Verraten Sie uns ihr Abnehm-Geheimnis und werden Sie Kilo-Siegerin des Monats. Schreiben Sie uns!

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Halbzeit-Umfrage Projekt Sexy Bauch 2016

Projekt Sexy Bauch

Halbzeit bei Projekt Sexy Bauch 2016! Wir brennen darauf zu erfahren, wie es Ihnen bisher ergangen ist. Beantworten Sie einfach die folgenden Fragen und erfahren Sie am Ende, was die anderen Teilnehmerinnen schon erreicht haben!

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