Kurse, Kites, Boards & Bars – Kiten lernen leicht gemacht

Praxistest Grundkurs Kitesurfen

24.04.2014 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für's Kiten. Unsere Autorin Kathleen Schmidt hat's ausprobiert und weiß nun: Kitesurfen ist gar nicht so schwer wie es aussieht

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Kitesurfen : Unsere Redakteurin macht einen Kitekurs
Kiten lernen im Paradies: unsere Autorin Kathleen im Kitespot Hua Hin (Thailand) © Privat
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TAG 1: Am Anfang eines jedes Kitekurses stehen die theoretischen Grundlagen auf dem Programm. So auch im North Kiteboardingclub in Hua Hin, Thailand. Von Trainer und Inhaber Dzevad Durgut wird man zunächst mit den gängisten Begriffe wie Kite (der Schirm) oder Bar (Lenkstange) vertraut gemacht und lernt den (zunächst ganz schön kniffligen) Auf- und Abbau des Kites am Strand kennen. Das Gute: Alle Kurse finden dort in Gruppen von maximal 2 Teilnehmern pro Lehrer statt, so dass viel Zeit für Fragen und individuelle Nachhilfe besteht.

Weitere Lektionen: Basiswissen Wind und Wetter, wichtige Sicherheitsregeln (inklusive Sicherheitssysteme des Kites), sicheres Verhalten an Land und auf dem Wasser, um sich und andere nicht zu verletzten.

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Üben mit dem Trainer-Kite

Mit dem Trainer-Kite groovt man sich an Land ein wenig ein

© Privat

Der praktische Teil beginnt: Mit einem sogenannten Trainer-Kite macht man die ersten Flugversuche an Land, um sich an das Gefühl und die Steuerung des Drachens zu gewöhnen. Der wesentlich kleinere Trainer-Kite ist stabiler und resistenter beim Abstürzen (was am Anfang relativ oft passiert). Sinn der Übung ist es, zu lernen den Kite in einer ruhigen und kontrollierten Art und Weise fliegen zu lassen. Dann werden "Parkübungen" im Windfenster durchgeführt. Das Windfester ist aufgebaut wie eine Uhr – steht der Kite auf 12 Uhr ist er in der Mitte positioniert und verhält sich ruhig. 10 Uhr befindet sich demnach links, 2 Uhr rechts. 

Das Ziel ist es, den Schirm in Form einer 8 – also von 12 Uhr auf 10 Uhr steuern und anschließend wieder quer durch das Windfenster zur 2 Uhr Position – zu steuern. Diese Flugtechnik ist die Basis, um mit dem Kite Sinuskurven zu fliegen.

Der Trainingskite ist jedoch viel flinker und nicht so "gemählich" wie der großen Kite, mit dem es dann anschließend ins Wasser geht. Es ist eine echte Erleichterung wenn man merkt, dass der große Lenkdrachen viel einfacher zu kontrollieren ist als der "kleine Flitzer".

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Erste Kite-Versuche im Wasser

Auch wenn Trainer Dzevad (rechts) noch skeptisch guckt: das 8-ten fliegen klappt schon ganz gut

© Shutterstock

TAG 2: An Tag 2 können die Schüler zeigen, wie gut sie am Vortag aufgepasst haben, denn der Kite soll nun ohne Hilfe des Trainers aufgebaut werden. Anschließend wird geübt, den Kite aus dem Wasser zu starten (Relaunch).

Action beim Bodydragging: Beim sogenannten Bodydrag, was so viel heißt wie "Körper ziehen" lässt man sich vom Kite (ohne Board) durch Wasser ziehen und spürt dabei zum ersten Mal die unglaubliche Power, wenn Kite und Wind aufeinandertreffen. Die Beherrschung des Bodydrags ist die Voraussetzung zum Beginnen des Kitesurfens auf dem Wasser, um Gefahrensituationen zu vermeiden, da man sich mittels Bodydrag schnell aus Gefahrenzonen manövrieren kann.

Am Ende des zweiten Trainingstages starten dann bereits die ersten Steh- und Fahrversuche mit dem Board.

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Kitesurfer und Trainer Dzevat Durgut (Mitte) in Thailand

Strahlende Gesichter am Ende des Kurses: Trainer Dzevat (Mitte) und Autorin Kathleen (rechts) mit Freund

© Privat

TAG 3: An Tag 3 geht es direkt mit dem Board ins Wasser. Unsere Autorin schafft zwar ab und an ein paar Sekunden auf dem Board zu stehen, Kitesurfen kann man das allerdings noch nicht nennen. Im Verlauf des letzten Kurstages geht es dann in der Regel und die richtige Steuerung des Boards, kontrolliertes anhalten, Richtungswechsel üben sowie Höhe halten und Höhe laufen.

FAZIT: "Kiten lernen ist gar nicht so schwer, wie viele glauben" so unsere Autorin Kathleen. "Man braucht keine dicken Oberarme, um den Kite halten und steuern zu können. Viel schwieriger ist es, zu verhindern, dass man nicht zusammen mit dem Kite abhebt. Der Trainer musste mich desöfteren mal am Trapez packen, damit ich nicht selbst in die Lüfte steige. Das Bodydragging war (nachdem ich verstanden hatte was Dzevat eigentlich von mir will) der lustigste Part des Trainings und hat irre viel Spaß gemacht. Mit dem Stehen und Fahren auf dem Board hat es allerdings weniger gut geklappt, denn die Wellen, die zwar zum Baden toll sind, haben beim Kiten echt genervt, da sie in unregelmäßigen Abständen kamen und einem immer dann überrollt haben, wenn man gerade fertig zum "Aufstehen" (Wasserstart mit dem Board"). Alles in allem war es aber eine klasse Erfahrung und im Sommer werde ich mein Glück nochmal bei Dzevat auf Fehmarn versuchen."

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