11 Ziele in 8 Wochen

Schön entspannt Kathleen will beim Yoga entspannen

13.01.2014 , Autor:Juliane Hemmerling
© Women's Health Januar/Februar

Relaxen, ruhig sein, runterkommen – für mich eine echte Herausforderung. Yoga verspricht genau das und soll mir helfen, endlich abschalten zu können

Kathleen während ihrer Yoga-Stunde
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Schon am Anfang der ersten Stunde bin ich (überzeugte Langschläferin und Frühsportverweigerin!) mächtig stolz auf mich: Es ist 8.15 Uhr, und ich sitze erwartungsfroh im Kursraum auf der Yogamatte, statt mich im Bett noch mal umzudrehen. Meine erste Aufgabe klingt leichter, als sie ist: Augen schließen, entspannt atmen und erst mal ankommen. Mir wuseln aber 1000 Gedanken durch den Kopf, immer wieder öffne ich heimlich die Augen und schiele, was die anderen Teilnehmer so treiben. Aber die machen nichts – und genau das will ich auch lernen.

In der Ruhe liegt die Kraft
Während erster Atem- und Dehnübungen werfe ich Jessica Ziesmer*, meiner beeindruckend biegsamen Yoga- und Shiatsu-Lehrerin, bewundernde Blicke zu: Ob das bei mir auch irgendwann so aussehen wird? Muss es gar nicht, höre ich. Es kommt beim Yoga nämlich nicht darauf an, wie sehr ich mich dehnen, verbiegen oder in die Länge ziehen kann, sondern wie gut ich in den Asanas locker lassen kann. Und dessen Geheimnis ist: Je entspannter man ist, desto tiefer kann man in die einzelnen Haltungen gehen. Trotzdem ist es am Anfang deprimierend. Da sitze ich nun mit ausgestreckten Beinen auf der Matte und blicke wehmütig in Richtung meiner Zehen. Die soll ich mit beiden Händen umfassen. Haha! Wie soll das denn gehen, wenn meine Arme zu kurz sind? Schnell wird mir aber auch klar: Nach einer Reihe von Sonnengrüßen schmerzen die Arme, und ich stelle erstaunt fest: Yoga ist viel anstrengender, als ich dachte.

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Kathleen will beim Yoga entspannen

"Seit ich Yoga in meinen Alltag integriert habe, kann ich deutlich leichter mit Stress umgehen.", sagt Kathleen am Ende der Challenge

© David Prior


Stress, lass nach
Auf eins ist Verlass: Jeden Morgen nach dem Training habe ich Muskelkater. Aber auch das Gefühl von tiefer Zufriedenheit. Nicht, weil ich schon jetzt besser loslassen kann (das fällt mir immer noch schwer). Sondern ganz einfach, weil es mir guttut, überhaupt so regelmäßig Sport zu machen. 4-mal pro Woche – das gab's nie zuvor! Tatsächlich ist es so, dass ich schon ab der zweiten Woche vollkommen im Yogafieber bin. Seit Jessica unsere Einheiten auf die Dach­terrasse verlegt hat, gibt es für mich keinen besseren Start in den Tag. Es ist früh am Morgen, die Sonne scheint, und ich mache Yoga an der frischen Luft – ein unbeschreiblich schönes Gefühl, das auch meiner Seele guttut. Seit ich Yoga in meinen Alltag integriert habe, kann ich deutlich leichter mit Stress umgehen. Ich gönne mir öfter kleine Auszeiten und habe gelernt, wie gut es tut, genau das zu tun, wovor ich mich immer gescheut habe: in mich zu gehen, auf meinen Körper zu hören, abzuschalten und nur ganz bei mir zu sein.

*www.yogaraum-hamburg.de

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