Probestunde Nr. 12 Longboarden für Beginner

01.07.2013 , Autor:Martina Steinbach
© Women's Health Juli/August

Länger ist einfach lässiger! Unsere Autorin Martina Steinbach schwang sich auf ein Longboard und kam auf der großen Schwester des Skateboards zum Glück nicht unter die Räder

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Longboarden: Probestunde: Cooler cruisen mit dem Longboard
Probestunde: Cooler cruisen mit dem Longboard © Frank Krems
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Bauchmuskeln trainieren, Bauchtraining, Crosstrainer

Sockenpflicht Lange Bretter mit 4 Rollen sind gerade überall zu sehen: an der Supermarktkasse lässig unter den Arm geklemmt oder auf der Straße durch einen lockeren Hüftschwung fortbewegt. "Longboarden kann jeder lernen. Im Vergleich zum Skateboard geht es vor allem ums Fahren und weniger um die Tricks", erklärt Volker Lux, Skateboardlehrer aus Hamburg (subvert.de). Ich stehe mit 7 weiteren Mädels, 10 Boards, einer Musikbox, unzähligen Knie- und Ellenbogenschonern sowie einer Tüte Kniestrümpfe auf einem großen asphaltierten Platz. "Wer sich gut fühlt, fährt auch gut", sagt der Profi mit einem Augenzwinkern und dreht die mitgebrachte Reggae-Mucke auf. Aber vor dem Rollen steht erst ein Balanceakt an: Es gilt ein Holzbrett, das auf einer Rolle liegt, im Stehen im Gleichgewicht zu halten. Jedoch will eine Brettseite ständig auf den Boden zurück oder rutscht zur Seite weg. "Geh in die Knie. Dein Schwerpunkt muss zwischen den Füßen liegen. Diese Haltung ist auf dem Longboard wichtig."

Fahrflaute "Probiert mal aus, ob ihr euch auf dem Board mit dem rechten oder linken Fuß vorn wohler fühlt", sagt Lux. Eindeutig mit dem rechten. "Stoßt euch mit dem hinteren Fuß vom Boden ab, haltet aber Abstand vom Board, sonst rammt ihr euch die hinteren Rollen in die Fersen!" Guter Hinweis. Zum Glück ist das Schwungholen auf Longboards weniger anstrengend als auf der Skatervariante. Um längere Strecken mit den bis zu 1,50 Meter langen Boards zurücklegen zu können, sind diese tiefergelegt. "Seid ihr in Fahrt, stellt den hinteren Fuß quer zur Boardspitze ab und dreht auch den vorderen Fuß nach innen", erklärt Lux. Klappt. Jedoch habe ich wohl den hinteren Fuß zu früh an Bord geholt. Auf halber Strecke geht mir der Schwung aus. Mist.

Boardstop Es gibt 2 Möglichkeiten zu bremsen beim Longboarden. Bei Variante 1 gilt es, den hinteren Fuß abzusenken und über den Boden mitschleifen zu lassen. Nummer 2 gefällt mir und meinen Schuhen besser: nach vorn weglaufen und das Board stehenlassen. Inzwischen weiß ich: dabei nicht vom Brett abstoßen! Das Mädel hinter mir bekommt deswegen nämlich mein Gefährt vor die Füße geschossen. Ansonsten geht vom Longboard weniger Gefahr aus. Die Rollen sind mit 70 Millimeter Durchmesser größer und weicher als Skateboards und schlucken kleine Bodenunebenheiten einfach.

Wandreiten "Angst ist der größte Gegner des Longboarders", sagt Lux. Um uns Mut anzutrainieren, geht’s nun in der Halfpipe weiter. Mit Knie-, Ellenbogen- und Handgelenksschonern ausgerüstet, schaukle ich mich – gefühlt – ziemlich hoch. Natürlich nicht, ohne mich in Lux’ Unterarme zu ver­krallen, denn der fährt zum Glück neben mir und dient mir geduldig als Stützpfeiler. "Sobald es die Rundung hochgeht, beide Beine gleichmäßig strecken. Oben fest abdrücken und dann wieder in die Knie gehen", rät er. Puh, das geht ordentlich in die Oberschenkel. Dennoch ist das Geschaukel groß­artig! Ich bin mir sicher, demnächst viel lässiger an der Supermarktkasse zu stehen. Mit Longboard unterm Arm.

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Probestunde: Cooler cruisen mit dem Longboard

"Longboarden kann jeder lernen" bestätigt Trainer Volker Lux

© Frank Krems

Besonderheit Fortbewegung mit hohem Flowfaktor. Den bekommen auch Anfänger schnell zu spüren, da die zwischen 90 und 150 Zentimeter langen Boards durch ihre Größe, Breite und dem tiefliegenden Brett (= Deck) stabil und ruhig über den Asphalt gleiten. Gesteuert wird per Gewichtsverlagerung

Zeitfaktor Workshops dauern 90 Minuten, sonst, so lange die Räder rollen

Location Es gibt Kurse in Skateboardschulen oder über Skateboardläden wie dem Subvert Store in Hamburg. Gleichgesinnte in Ihrer Nähe finden Sie auf der Facebook-Seite der „Longboard Girls Crew Germany“

Kosten Workshops ab 10 Euro, ein solides Longboard gibt es ab 250 Euro. Tipp: Einige Läden verleihen ihre Boards für Testfahrten kostenlos

Kalorienverbrauch Rund 200 pro Stunde

Spaßfaktor ★ ★ ★ ★ ✩

Energieaufwand ★ ★ ✩ ✩ ✩      

Anspruch ★ ★ ★ ✩ ✩   

Entspannungsgrad ★ ★ ✩ ✩ ✩  

Fazit Von A nach B zu kommen, war selten so C – ähh, cool. Bei trockener Straßenlage kann das Fahrrad im Vergleich zum Longboard glatt einpacken

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