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Seelenfrieden Yoga-Coach Tara Stiles im Interview

09.08.2013 , Autor:Juliane Hemmerling
© WomensHealth.de

Yoga-Ikone Tara Stiles verrät im exklusiven Women's-Health-Interview, wie sie zu diesem Sport gekommen ist, was Einsteigerinnen beachten sollten und wie Süßes auch gesund sein kann

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Tara Stiles Interview:
Schon 5 bis 10 Minuten Yoga am Tag können alles verändern © Reebok
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Mit ihren 32 Jahren hat es Tara Stiles bereits weit gebracht. Sie ist nicht nur Leiterin eines sehr erfolgreichen Yoga-Studios in New York, sondern inzwischen auch auf der ganzen Welt als die Yoga-Ikone bekannt. Dabei hatte Stiles, die auch als Model tätig ist, selbst am wenigsten mit diesem Erfolg gerechnet. Mehr verrät Tara uns im Interview.

Wie haben Sie mit Yoga begonnen?

Ich bin da so rein gerutscht. Da gab es einen Yoga-Mann, ich sah ihn und das, was er machte, und dachte: Oh wow, das ist der Wahnsinn. Dann habe ich angefangen, es auszuprobieren. Nur für mich. Ich habe nie gedacht, dass daraus mehr werden und eine Yoga-Karriere folgen würde.

Gibt es eine gute Pose, die Sie Einsteigerinnen empfehlen können?

Ja, der beste Start ist eigentlich ganz einfach: Direkt morgens nach dem Aufwachen im Bett hinsetzen, die Augen schließen, Schultern entspannen und atmen. Auf den Atemfluss konzentrieren und für 2 Minuten sitzen bleiben. Man sollte darauf achten, an nichts zu denken. Wenn man sich ertappt, mit den Gedanken schon im Alltag zu sein, die Aufmerksamkeit sanft wieder zur Atmung lenken. Auch einfache Bewegungen, die den Körper von Seite zu Seite zu strecken, bringen ein relaxtes Gefühl und sorgen für einen guten Start in den Tag. Wenn man dann später eine Yoga-Stunde besucht und richtig gefordert wird, kann man sich an dieses entspannte Körpergefühl erinnern. Es geht nicht darum, in der perfekten Pose zu landen oder sich vom Können der Nebenfrau anstacheln zu lassen, sich extrem zu verbiegen, sondern darum, dem Körper Bewegungsoptionen zu geben, aber innerhalb der persönlichen Grenzen zu bleiben. Die können von Tag zu Tag variieren und sich immer anders anfühlen.

Brauche ich für Yoga Tools?

Nein, es ist gerade so super, weil man nichts braucht und es überall machen kann. Wenn die Oberschenkelmuskulatur verkürzt ist und man die Fußspitzen nicht greifen kann, einfach erst mal die Knie anwinkeln. Dann mit jedem Ausatmen versuchen, ein Stück weiter zu kommen. So kann ich mich an jede Herausforderung herantasten.

Wie oft sollte man Yoga machen, um solche Fortschritte zu sehen?

Theoretisch können Sie jeden Tag Yoga machen – das muss aber nicht immer für eine Stunde sein. Schon 5 bis 10 Minuten am Tag reichen, um davon zu profitieren. Wichtig ist, die Art Yoga zu finden, die jedem ganz persönlich liegt. Es gibt ja zahlreiche DVDs oder auch Youtube-Videos, durch die man viele unterschiedliche Stile kostenlos kennenlernen kann. Und dann gehe ich in den Kurs, der richtig für mich ist.

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Beim Yoga zu sich selbst finden

Tara Stiles: Entspannt in jeder Position

© Reebok

Was ist für Sie der größte Nutzen, den Yoga bringt?

Das Gefühl ist unbeschreiblich toll: Während einer Session ist man mal nicht busy, sondern nur bei sich selbst. Yoga macht stark und gibt Kopf und Körper das Gefühl, unmöglich scheinende Dinge schaffen zu können, die Welt mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Für mich ist Yoga immer wieder ein mentaler und emotionaler Ausgleich zur Hektik des Alltags.

Hilft Yoga beim Abnehmen?

Ja, auch, denn es macht stark. Aber vor allem werden der Kopf und der Umgang mit dem eigenen Körper entspannter und so auch die Stimmung besser. Außerdem ist eine gesunde Ernährung naheliegender, wenn man bewusst auf sich achtet.

Ein gutes Stichwort. Was haben Sie zu Hause im Kühlschrank?

Hauptsächlich pflanzliche Dinge, also viel Gemüse. Zu Hause gesund zu essen ist natürlich am einfachsten. Auf Reisen ist es etwas kniffeliger, aber man findet eigentlich immer etwas Frisches. Ich persönlich liebe alles Grüne: Spinat, Salat, Kohl. Quinoa ist eine super Alternative zu normalem Reis. Ich benutze immer gute und schmackhafte Gewürze, beispielsweise Curry und Chili. Zudem verzichte ich besonders auf verarbeitete Produkte, versuche also nichts zu essen, was in einer Box auf meinen Tisch kommt.

Ist bei Ihnen immer alles gesund? Essen Sie nie Schokolade?

Doch, natürlich. Ich liebe Schokolade - das ist ja auch gar nichts Schlechtes. Aber es muss im Rahmen bleiben. Das ist eigentlich schon das ganze Geheimnis. Süßes kann schließlich auch gesund sein. Ich backe daher meine Kekse selbst, dann weiß ich, was drin ist.

Und was ist drin?

Die sind total simpel zu machen: Mandelbutter, Vollkornhafer, Kokosnussöl, etwas Ahornsirup, eine Spur Backpulver – alles vermengen, backen. Das gibt tolle Kekse, die ganz ohne Butter funktionieren und keinen zusätzlichen Zucker brauchen.

Das Interview führte Juliane Hemmerling

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