Vorsicht Fett(näpfchen ) Diese Kalorienfallen lauern im Alltag

24.09.2014 , Autor:Sabrina Friedrich
© Women's Health Juli/August

Kekse, Eis und Pizza machen erst dann richtig glücklich, wenn man sie ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Also rein ins vergnügen! Die echten Dickmacher lauern nämlich ganz woanders. 5 fiese Kalorienfallen – und wie Sie sie ver­meiden

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Kalorienfallen : Heimliche Naschereien tun Ihrer Figur nicht gut
Na, wieder heimlich Kekse im Büro genascht? Süßes im Büro ist nur eine von vielen Kalorienfallen im Alltag © Shutterstock
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Ernährungstipps, Gesunde Ernährung

Kalorienfalle 1: Mahlzeit ausgelassen

Die Falle: Es gibt ja Tage, da lässt man morgens das Frühstück sausen, weil man wieder viel zu spät dran ist. Oder das Mittag fällt flach, weil dieses schlimme Meeting nicht enden will. Aber egal,
aus welchem Grund eine Mahlzeit ausfällt, für die Figur ist es immer gefährlich. Denn am Ende des Tages führt es dazu, dass man statt weniger meist deutlich mehr Kalorien zu sich genommen hat. Grund: Gab’s lange nichts zu essen, sinkt der Blutzuckerspiegel drastisch ab, und der Körper verlangt nach neuer Energie. Bemerkbar macht sich das in Form von Heißhungerattacken, die oft damit enden, dass man mehr verschlingt als nötig.

Der Ausweg: Ein Apfel passt in jede Tasche und ist auch im Meeting schnell gegessen. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, alle 4 Stunden etwas zu essen zu bekommen, damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Und aus diesem Grund können sich Diätwillige auch das Dinner-Cancelling sparen: „Wer abnehmen will, sollte sich lieber mehr bewegen, statt Mahlzeiten auszulassen“, rät die Diplom-Ökotrophologin Dr. Judith Kettler. Sonst schaltet der Körper auf einen Hungerstoffwechsel um, und alles Essbare wandert direkt in die Fettdepots.

Kalorienfalle 2: Im Büro genascht

Die Falle: Die Kollegin vom Schreibtisch gegenüber bringt ständig Kuchen und Tüten voller Süßkram mit. Da kann doch keiner widerstehen ...
Der Ausweg: Stellen Sie die süße Verlockung außer Reichweite. Forscher der US-ame­rikanischen Cornell University fanden heraus, dass man am wenigsten nascht, wenn der Teller mindestens 2 Meter vom Schreibtisch entfernt steht. Der Grund dafür heißt schlicht Faulheit. Den meisten ist einfach die Überwindung zu groß, sich vom bequemen Stuhl hochzuhieven und Richtung Kuchen zu bewegen.

Kalorienfalle 3: Zu wenig Schlaf

Die Falle: Egal ob Sie zu lang gefeiert oder gegrübelt haben – dick kann Schlafmangel immer machen, denn: „Schlechter Schlaf de­­primiert Menschen. Oft führt dann der erste Weg zum Kühlschrank, weil Essen eine be­ruhigende Wirkung hat“, sagt der Leiter vom Schlafzentrum des Pfalzklinikums Dr. Hans-Günter Weeß. Während des Schlafs sorgt der Botenstoff Leptin dafür, dass man sich satt fühlt. Ist man aber nachts auf den Beinen, wird stattdessen das Hunger­hormon Ghrelin ausgeschüttet – und schon will man wieder futtern.
Der Ausweg: Abschalten. Erst alle technischen Geräte wie TV, Radio, Handy, dann den Kopf: „Wer schlecht schläft, sollte Arbeit und Beziehungsstress aus dem Schlafzimmer verbannen.“ Sonst kommt der Körper nicht zur Ruhe, und der Kopf verbindet das Schlaf­zimmer unbewusst mit aktiven Tätigkeiten.

Kalorienfalle 4: Gelüste während der Tage

Die Falle: Wer kurz vor oder während der Tage mies drauf ist, weiß: Schoki lässt die Welt schnell wieder besser aussehen. „Das liegt daran, dass der Serotoninspiegel im Blut vor und während der Pe­riode niedriger ist“, sagt die Gynäkologin Dr. Doris Scharrel aus Kronshagen. „Die Schokolade lässt ihn dann wieder ansteigen.“
Der Ausweg: Nüsse, Chili und Ingwer hellen die Stimmung genauso gut auf, sind aber keine Kalo­rienbomben. Bei PMS hilft auch ein Glas Milch oder eine Portion Gemüse. Forscher der University of Massachusetts entdeckten, dass das darin enthaltene Kalzium die Symptome von PMS lindern kann. Und sonst: Bewegung und frische Luft vertreiben die schlechte Laune besser als Schoki.

Kalorienfalle 5: Vor dem TV was reingeschaufelt

Die Falle: Endlich Feierabend! Schwupps, die Pizza in den Ofen, Chipstüte auf und ab auf die Couch. Jeder dritte Deutsche nimmt seine Mahlzeit vor dem Fernseher oder Rechner ein, wie eine Forsa-Umfrage gerade aufdeckte. Und das kann schnell ein dickes Problem werden: „Die Portionen sind meist größer, weil man ja nicht noch mal aufstehen will. So merkt man dann nicht, wann man satt ist, und isst automatisch mehr“, warnt die Diplom-Ökotrophologin Manuela Marin aus Berlin.
Der Ausweg: Wenn Sie nicht auf das Essen vor der Glotze verzichten wollen, messen Sie eine kleine Menge Knabberkram ab und packen den Rest gleich wieder weg, so erschweren Sie sich das Nachfüllen. Stellen Sie auch gesunde Snacks bereit. Und versuchen Sie trotzdem, so oft wie möglich abseits vom Bildschirm zu essen.

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